Prof. Dr. Simone Salzer

Klinische Psychologie und Psychoanalyse

IPU Berlin
Stromstr. 3b - Raum 1.11
10555 Berlin
Tel.: +49 30 300 117-717
E-Mail: simone.salzer(at)ipu-berlin.de

Schwerpunkte in der Lehre

In der Lehre vermittle ich zentrale Inhalte des Faches Klinische Psychologie und Psychotherapie mit dem Schwerpunkt einer psychodynamischen Perspektivierung psychischer Störungen. Psychische Störungen zu erfassen, zu beschreiben und deren Entstehung und Aufrechterhaltung zu erklären, sind Kernaufgaben der Klinischen Psychologie. Dabei erscheint mir besonders bedeutsam, die Entwicklung psychischer Symptome immer auch als kreative Lösungsversuche zu verstehen, die sich aus individuellen intrapsychischen und interpersonellen Dynamiken speisen. Diese Betrachtung wird beispielsweise in Lehrveranstaltungen zur psychodynamischen Gesprächsführung vertieft. Einen weiteren Schwerpunkt meiner Lehre bilden Methoden und Befunde der empirischen Psychotherapieforschung und deren kritische Reflexion.

Schwerpunkte in der Forschung

Meine Forschungsschwerpunkte bilden neben klinisch-psychologischen Fragestellungen insbesondere die empirische Überprüfung der Wirksamkeit psychodynamischer Therapien im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. Hier habe ich mich in den vergangenen Jahren auf randomisierte kontrollierte Psychotherapiestudien fokussiert, in denen häufig die Wirksamkeit eines psychodynamischen Behandlungskonzepts mit der einer kognitiv-behavioralen Therapie verglichen wird. Diese Studien sind im Kontext der Evidenzbasierten Medizin für die wissenschaftliche Fundierung psychoanalytisch begründeter Therapien wichtig, aber auch hinsichtlich ihrer sozialrechtlichen Anerkennung notwendig.

Damit in Zusammenhang steht beispielsweise auch die Beschreibung von psychodynamischen Behandlungskonzepten sowie Überlegungen dazu, wie deren Behandlungsintegrität, also ihre angemessene Umsetzung, in solchen Studien sinnvoll überprüft werden kann. Eine übergeordnete und besonders spannende Kernfrage der Psychotherapieforschung lautet schließlich: Was lässt Psychotherapien und Therapeut_innen für Patient_innen hilfreich sein?