Prof. Dr. Tamara Fischmann

Klinische Psychologie und Psychoanalyse

IPU Berlin
Stromstr. 3b - Raum 1.06
10555 Berlin
Tel.: +49 30 300 117-737
E-Mail: tamara.fischmann(at)ipu-berlin.de

Schwerpunkte in der Lehre

Ich unterrichte an der IPU im Masterstudiengang Psychologie (Teilzeit). Ein besonderes Anliegen ist mir die Lehre von psychischen Störungen mit Schwerpunkt auf eine psychoanalytische und psychobiologische Perspektive. Da ich auch in meiner psychoanalytischen Praxis klinisch nach wie vor tätig bin, steckt mein Herzblut auch in der Vermittlung von Paradigmata psychotherapeutischer Interventionen. Eines meiner Steckenpferde ist die Neuropsychoanalyse, weshalb ich auch das Wahlpflichtfach „Klinische Neurowissenschaften und Neuropsychoanalyse“ mit besonderer Freude lehre.

Schwerpunkte in der Forschung

Folgende Projekte betreue ich im Rahmen der empirisch-psychoanalytischen Forschung von Frühprävention:
Evaluation von Frühpräventionsprogrammen in Kindergärten mit Hochrisikokindern (EVA-Studie; abgeschlossen).

Neuroimaging des Bindungssystems (NeuroBind; abgeschlossen).
Hier gehe ich der Fragestellung nach den neuronalen Korrelaten des kindlichen Bindungssystems nach. Ziel des Projektes ist es, die Auswirkungen unterschiedlicher Bindungsqualitäten in der frühkindlichen Entwicklungsphase auf die Ausgestaltung kognitiver, affektiver und sozialer Entwicklungsprozesse näher zu untersuchen. Ferner gehen wir der Frage nach, welchen Einfluss frühe Bindungserfahrung auf die Funktionsweisen des Gehirns hat.

„Gemeinsam stark!“ Ein Frühpräventionsprojekt für Kleinkinder mit Migrationshintergrund (gefördert durch BMFSJ).

Im Rahmen der empirischen Traumforschung bin ich an folgenden Projekten beteiligt:
Frankfurter fMRI/EEG Depressions-Studie (FRED). In dieser Studie untersuchen wir zum einen die Veränderung von Träumen und auch die Veränderungen neurophysiologischer Korrelate (anhand von Traumstimuli im fMRT) im Verlauf von Psychotherapien.

Biologische Funktion von Träumen (BFT). Neurologische Patienten nach einem Infarkt im posterioren Stromgebiet werden auf ihre Schlafstruktur und Gedächtnisleistungen in Abhängigkeit von ihrer erhaltenen Fähigkeit nach wie vor zu träumen bzw. ihres Traumfähigkeitsverlustes infolge des Infarkts untersucht.

Interdisziplinäre Forschung:
EDIG – Ethical Dilemmas due to Genetic Diagnostics. In diesem abgeschlossenen EU-Forschungsprojekt haben wir die unterschiedlichen Perspektiven der Psychoanalyse, der Medizin, der Ethik zu Fragen der Biogenetik ins Auge gefasst und untersucht.