Identitätserleben in Zeiten von Corona

Seit 03/2020 – Leitung: Prof. Dr. Thomas Kühn, Prof. Dr. Phil Langer
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dr. Sebastian Bobeth

Projektbeschreibung
Das Forschungsprojekt „Identitätserleben in Zeiten von Corona“ ist ein gemeinschaftliches multinationales Interviewprojekt der Lehrstühle Arbeits- und Organisationspsychologie von Prof. Dr. Thomas Kühn sowie Psychoanalytische Sozialpsychologie und Sozialpsychiatrie von Prof. Dr. Phil Langer an der IPU Berlin. Weitere Kooperationspartnerinnen sind die brasilianischen Doktorandinnen Daniela Alcoforado und Miriam Farias, beide von der Universidade Federal de Pernambuco. Untersucht werden Erfahrungen und Erlebnisse während der Corona-Pandemie sowie wahrgenommene Auswirkungen, zum Beispiel auf die persönliche Gefühlswelt und soziale Beziehungen, aber auch auf politische und gesellschaftliche Themen in Deutschland, Österreich und Brasilien.

Um diese Aspekte zu untersuchen, wurden ab dem Frühjahr 2020 semi-strukturierte Interviewreihen (bis zu vier Interviews pro interviewter Person bis Herbst 2020, teilweise erweitert um Folgeinterviews) mit Menschen aus der Allgemeinbevölkerung geführt – insgesamt etwa 50 Interviews in Deutschland, 107 in Österreich und 53 in Brasilien. Die Daten werden qualitativ ausgewertet.

Das Projektteam wird in der Interviewführung und der qualitativen Datenanalyse durch Studierende der IPU Berlin und der Universität Wien (über Prof. Dr. Langer) unterstützt. Weiterhin wurde im Zuge der Datenanalyse eine Kooperation mit Prof. Dr. Gavin Sullivan (Lehrstuhl Sozialpsychologie, IPU Berlin) etabliert.

Ansprechpersonen
Prof. Dr. Thomas Kühn (Projektleitung),
Prof. Dr. Phil Langer (Projektleitung),
Dr. Sebastian Bobeth (Projektmitarbeiter)