Über diesen Blog

Wenn ein Virus grassiert, werden Virolog_innen befragt, vor allem in der Medienberichterstattung. Aber die Folgen des Coronavirus SARS-CoV-2 sind nicht nur als Krankheitssymptome zu spüren, sondern vor allem durch die Einschränkungen aller Menschen, die mit den Maßnahmen zur Eindämmung einhergehen. Was lässt sich also aus psychoanalytischer Perspektive zur COVID-19-Pandemie sagen?

Psychoanalytisches zur Pandemie: Beiträge aus der IPU in Corona-Zeiten

Viel bleibt in der aktuellen Debatte ungesagt, z. B. was die gegenwärtige Krise im subjektiven Erleben der Menschen auslöst, welche Formen Angst annehmen kann und welche möglichen psychischen Folgen die Kontakt beschränkenden Maßnahmen haben könnten. Als psychoanalytische Universität möchten wir versuchen, diese Leerstellen auszufüllen und die öffentlichen Debatten zu bereichern um jene Perspektiven, die wir als Angehörige der IPU einnehmen können.

Für die IPU bedeutet die gegenwärtige Lage Umstellungen und Einschnitte. Unser Sommersemester wird erst am 20. April 2020 beginnen. Außerdem können alle unsere öffentlichen Veranstaltungen bis einschließlich 20. Juli dieses Jahres nicht stattfinden und unsere Bibliothek ist für Sie aktuell leider nur online nutzbar. Wir möchten zu dieser Situation Alternativen anbieten und laden Sie ein, unseren Medienbeiträgen, Gedanken und psychoanalytischen Überlegungen zu folgen.

Wir freuen uns sehr, diesen Blog auch illustrieren zu können. Die Illustrationen kommen von der IPU-Studierenden Alina Titova.