Die Wucht der Erinnerung: Zwischen Zeugnis und Zumutung
Interdisziplinäre Veranstaltungsreihe der IPU Berlin und AMCHA Deutschland e. V.
Die Vortrags- und Veranstaltungsreihe wird die unterschiedlichen Dimensionen des Zeugnisgebens nach der Shoah vor dem Hintergrund des Verschwindens der Augenzeug:innen thematisieren und sich mit Traumata und den psychosozialen Dimensionen befassen.
Auch 2026 setzen die IPU Berlin und AMCHA Deutschland e. V. ihre gemeinsame Vortragsreihe fort – bereits im dritten Jahr der Kooperation. In vier Abendveranstaltungen rückt diesmal der Schwerpunkt „Zeug*innenschaft“ in den Mittelpunkt: Wie lässt sich Zeug*innenschaft im Hinblick auf die Schoah heute denken, wenn die Zahl der Überlebenden weiter abnimmt? Welche Rolle spielen Bilder, Erzählungen, Weitergabe in Familien, Bildung und öffentliche Erinnerung – und welche psychosoziale Verantwortung folgt daraus?
Die diesjährige Reihe ist als Salonformat konzipiert. Nach kurzen inhaltlichen Inputs öffnet ein Dialog der Referierenden mit einer Person aus dem Vorbereitungskreis den Austausch behutsam in Richtung Publikum.
Die IPU Berlin und AMCHA haben die Reihe nach „Transgenerationalem Trauma begegnen“ (2024) unter dem Titel „Bilder, Bewältigung & Erinnerungskulturen“ (2025) weiterentwickelt und führen sie 2026 fort.
Termine
- 17. November 2026
Input von und Gespräch mit Dr. Jasmin Spiegel (Hebrew University Jerusalem) und Dr. Anne-Christin Klotz (FU Berlin)
Infos folgen
Infos folgen
- 8. Dezember 2026, 18:30 Uhr
Input von und Gespräch mit Prof. Dr. Maria Böttche (FU Berlin)
Die IPU Berlin organisiert diese Reihe zusammen mit Amcha Deutschland e. V. AMCHA wurde 1987 in Israel von Holocaust-Überlebenden gegründet und bietet psychosoziale Unterstützung für Überlebende und ihre Angehörigen; AMCHA Deutschland e. V. unterstützt diese Arbeit seit 1988 und bringt sie in die öffentliche und fachliche Auseinandersetzung in Deutschland ein.