Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Das Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC) an der IPU Berlin

Wissenschaftliche Publikationen

Kilian-Köhler-Archiv

Eingerichtet wurde das Archiv im Jahr 2011. Neben Bild- und Tonaufnahmen sowie den neu herausgegebenen Schriften der Kilian-Edition wurden sämtliche publizierte Schriften Hans Kilians aufgenommen und für Forschungszwecke z.T. bereits verschlagwortet. Die Dokumentation wird schrittweise um Dokumente zur wissenschaftlichen Arbeit Lotte Köhlers ergänzt werden.

Die Archivalien sind zu geregelten Zeiten für Forschungsinteressierte zugänglich. Damit wird sowohl historisch-kritische Quellenforschung als auch die Rekonstruktion von Hans Kilians Gesamtwerk ermöglicht. Das Kilian-Köhler-Archiv folgt damit der Vorgabe, das Werk von Hans Kilian und Lotte Köhler so vielen Interessierten so strukturiert wie möglich darzubieten, um eine umfassende Rezeption zu gewährleisten.

Die bisherige Archivierung umfasst Quellen der Gattungen „Monografien", „Vorträge", „Rundfunk- und Hörfunkbeiträge" sowie „Aufsätze", letztere mit der Differenzierung „veröffentlicht/unveröffentlicht". Das Archiv wird stetig ergänzt und wird das Gesamtwerk Hans Kilians und Lotte Köhlers umfassen.

Publikationen

Die Publikationen des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums umfassen neben der Edition Gesammelte Schriften Hans Kilians die Preisträgerbände des Hans-Kilian-Preises sowie aus der Hans-Kilian-Vorlesungsreihe hervorgegangene Schriften. Alle Publikationen erscheinen im Psychosozial-Verlag.

Edition Gesammelte Schriften Hans Kilians beim Psychosozial-Verlag

Band 1 (2025): Lebensgeschichte, Interviews, wissenschaftliches Wirken. (Hrsg. von Jürgen Straub und Sandra Plontke).

Band 7 (2021): Hans Kilian: Politische Psychologie und politische Bildung. (Hrsg. von Jürgen Straub, Sandra Plontke und Bjarne Goldkuhle).

Band 5 (2019): Hans Kilian: Soziologische, sozialpsychologische und zeitdiagnostische Analysen. (Hrsg. von Jürgen Straub und Sandra Plontke).

Band 2 (2017): Hans Kilian: Das enteignete Bewusstsein. Zur dialektischen Sozialpsychologie. (Hrsg. von Jürgen Straub und Pradeep Chakkarath).

Band 4 (2014): Hans Kilian: Psychoanalyse, Psychohistorische und integrative Anthropologie. (Hrsg. von Jürgen Straub und Jennifer Schellhöh).

Geplante Veröffentlichung der weiteren Bände

Band 3: Wertbewusstsein und Geschichte.

Band 6: Texte zu Medizin, Biologie und Psychosomatik.

Hans Kilian-Preisschriften im Psychosozial-Verlag

1. Preisträgerband: Hartmut Böhme (2012):
Der anatomische Akt. Zur Bildgeschichte und Psychohistorie der frühneuzeitlichen Anatomie.
Hans-Kilian-Preis 2011. Laudatio von Jürgen Straub. Gießen: Psychosozial-Verlag.

2. Preisträgerband: Hans Joas (2015):
Die lange Nacht der Trauer. Erzählen als Weg aus der Gewalt?
Hans-Kilian-Preis 2013. Laudatio von Jürgen Straub. Gießen: Psychosozial-Verlag.

3. Preisträgerband: Jessica Benjamin (2019):
Anerkennung, Zeugenschaft und Moral. Soziale Traumata in Psychoanalytischer Perspektive.
Hans-Kilian-Preis 2015. Laudatio von Werner Bohleber. Gießen: Psychosozial-Verlag.

4. Preisträgerband: Jaan Valsiner (2019):
Hyper-Generalization by the Human Mind. The Role of Sign Hierarchies in Meaning-Making Processes.
Hans-Kilian-Preis 2017. Laudatio von Pradeep Chakkarath. Gießen: Psychosozial-Verlag.

Jürgen Straub, Pradeep Chakkarath, Gala Rebane (Hrsg.) (2019):
Kulturpsychologie in interdisziplinärer Perspektive. Hans-Kilian-Vorlesungen zur sozial- und kulturwissenschaftlichen Psychologie und integrativen Anthropologie.

Lotte Köhler, Jürgen Reulecke, Jürgen Straub (Hrsg.) (2011):
Kulturelle Evolution und Bewusstseinswandel. Hans Kilians historische Psychologie und integrative Anthropologie.

Hans Kilian, Lotte Köhler (2013):
Von der Selbsterhaltung zur Selbstachtung. Der geschichtlich bedingte Wandel psychoanalytischer Theorien und ihr Beitrag zum Verständnis historischer Entwicklungen.

Mit Unterstützung des Kilian-Köhler-Archivs

Josef Schmid (2023):
Lotte Köhler ‒ Psychoanalytikerin, Unternehmerin und Stifterin. Wallstein-Verlag.

Ernst E. Boesch-Preisschriften im Psychosozial-Verlag

Jürgen Straub (2015): Religiöser Glaube und säkulare Lebensformen im Dialog. Personale Identität und Kontingenz in pluralistischen Gesellschaften.

Jens Brockmeier (2021): Erzählen als Lebensform.

HARM International Journal

HARM, das Journal of Hostility, Anger, Repression and Malice ist die interdisziplinäre Open-Access-Publikation des KKC.

HARM ist sowohl eine Zeitschrift wie auch ein Konzept. Die Herausgeber (Christian Gudehus und Pradeep Chakkarath) begrüßen Beiträge, die sich damit befassen, wie Schaden zugefügt, erlitten, bezeugt, dokumentiert, kommentiert und analysiert wird. Dazu gehören die Art und Weise, wie Menschen Naturkatastrophen, Kriege, Unfälle, Krankheiten, Demütigungen und Verluste erleben, sowie die Muster und Besonderheiten von Praktiken der Vergewaltigung, des Mordes, der Entmündigung und der Verachtung. Ebenso wollen wir erforschen, wie diese Erfahrungen oder diese Handlungen dargestellt werden - in Pädagogik, Wissenschaft, Kunst, Populärkultur oder Religionen.

Die Zeitschrift veröffentlicht sowohl klassische Formate wie doppelblind begutachtete Artikel und Buchbesprechungen als auch Essays und literarische Formate. HARM ist offen für relevante theoretische und empirische Beiträge aus allen wissenschaftlichen künstlerischen Bereichen wie Geschichte, Literatur- und Religionswissenschaft, Medienwissenschaft, Biologie, Neurowissenschaft, Psychoanalyse, Literatur, Fotografie und Film.

Hier geht es zur Webseite des Journals.

Neuigkeiten über das Jounal finden Sie auch bei Instagram.