Erich Fromm Vorlesung 2026 Soziale Ungleichheit: Vom Antagonismus zur Solidarität – eine Vision
Die Erich Fromm Vorlesung 2026 knüpft thematisch an Fromms Spätwerk "Haben oder Sein" an, das vor genau 50 Jahren auf den Markt kam. Dort analysiert Fromm grundlegende Unterschiede zwischen zwei Existenzweisen. Jene des Habens orientiert sich an Eigentum, Profit, Macht und Dingen, aber auch am Haben von Werten oder am Zugang-Haben zu kreativer Technik; jene des Seins an Erlebnissen, am Tätigsein und der Bereitschaft zu teilen.
Antagonismus, Krieg und Rivalität kennzeichnen das Haben, soziale Bezogenheit, Solidarität und Friede das Sein. Der typisierte Gegensatz prägt individuelle und gesellschaftliche Dynamiken. Dabei interessiert, wie sie sich verändern lassen: hin zu einem solidarischen Verhalten, das Destruktivität, herrschaftliche Gefüge und (Welt-) Hunger überwindet.
Referent
Ueli Mäder, Soziologe, em. Prof. Uni Basel, Schwerpunkte soziale Ungleichheit und Konfliktforschung. Detaillierte Infos: Profil an der Universität Basel
Programmablauf
- 18:00 Begrüßung Prof. Dr. Birgit Stürmer, Interimspräsidentin der IPU
- Dr. Rainer Funk, Erich Fromm Study Center: 50 Jahre Haben oder Sein. Zur Bedeutung und Aktualität von Fromms Buch
- Prof. em. Dr. Ueli Mäder, Universität Basel: Erich Fromm Vorlesung 2026 Soziale Ungleichheit: Vom Antagonismus zur Solidarität – eine Vision
- Aussprache zur Erich Fromm Vorlesung von Prof. Ueli Mäder, moderiert von Prof. Dr. Thomas Kühn
- Ausklang bei einem Stehempfang