Fort- und Weiterbildung an der IPU

Persönlich reifen und beruflich weiterkommen

Angebot zum Thema Psychoanalytische Kulturwissenschaften

Gasthörer/-innen können in jedem Semester mit dem Studium beginnen

Gasthörer/-innen können Sie sich an der International Psychoanalytic University (IPU) Berlin im Themenbereich Psychoanalytische Kulturwissenschaften weiterbilden, ohne direkt einen Studienabschluss anzustreben – nebenberuflich, während der Erziehungszeit, oder nach dem Ausstieg aus dem Berufsleben.

Der inter- und transdisziplinär ausgerichtete Master-Studiengang Psychoanalytische Kulturwissenschaften (Abschluss: Master of Arts) eröffnet den Studierenden einen vielschichtigen und anschaulichen Zugang zu dem breiten Spektrum kultureller Phänomene und deren unbewussten Dimensionen.

Dazu werden z. B. künstlerische und mediale Hervorbringungen wie auch Alltagserscheinungen, Wissens- und Erinnerungskulturen, soziale Beziehungen und deren Transformationen nahe gebracht und erarbeitet. In der Auseinandersetzung mit konkreten Themen vertieft und differenziert sich das Verständnis gesellschaftlicher Dynamiken und Funktionsweisen, Produktionen und Problemlagen.

Die Lehrveranstaltungen finden in den modernen Seminarräumen der IPU statt, die technisch hervorragend ausgestattet sind. Die umfangreiche IPU-Bibliothek steht auch Gasthörer/-innen während des Studiums in vollem Umfang zur Verfügung.

Zweisemestrige Programme

Kulturtheorie/-kritik (6 SWS)
Hier können Sie fundierte Einblicke in interdisziplinäre Kulturtheorien gewinnen. Diskutiert werden z. B. transkulturelles Denken oder Auseinandersetzungen mit einem Begriff von Kultur, der unter anderem Alltagspraxen, Sinnbezüge und Artefakte einbezieht. Die Veranstaltungen umfassen eine Überblicksvorlesung, einen Lektürekurs und eine Seminarveranstaltung.

Psychoanalytische Grundbegriffe (6 SWS)
Die Veranstaltungen führen ein in die „Wissenschaft vom Unbewussten“. Verschiedene psychoanalytische Ansätze, Strömungen und Konzepte werden diskutiert. Das kann z. B. die Verdrängung, die Übertragung oder das Symptom betreffen. Die Veranstaltungen umfassen eine Überblicksvorlesung, einen Lektürekurs und eine Seminarveranstaltung.

Bild, Klang, Text (8 SWS)
Diese Veranstaltungen nähern sich Phänomenen wie Bild, Film, Stimme, Text, Autorschaft aus einer kulturwissenschaftlich-psychoanalytischen Perspektive. Gegenstand sind z. B. künstlerische oder massenmediale Artefakte in ihren gesellschaftlichen Funktionen. Die Veranstaltungen umfassen eine Vorlesung sowie drei Seminarveranstaltungen.

Medienkultur (6 SWS)
Bei der Beschäftigung mit medientheoretischen Begriffen und Ansätzen können auch unbewusste Dynamiken, Phantasmen oder Beziehungen des Subjekts zu neuen Medien in den Blick genommen werden – ebenso technologische Verschiebungen von Körpergrenzen. Die Veranstaltungen umfassen eine Vorlesung sowie zwei Seminarveranstaltungen.

Alltagswelten (8 SWS)
Hier werden neue Blickweisen auf alltägliche Phänomene entwickelt. Kulturelle Umgangsweisen mit Dingen, Räumen oder die „Psychopathologie des Alltagslebens“ werden betrachtet, unter Einbezug unbewusster Bezüge. Auch religiöse Praktiken werden Thema. Die Veranstaltungen umfassen eine Vorlesung sowie drei Seminarveranstaltungen.

Dimensionen der Differenz (6 SWS)
Verschiedenartige Differenzbegriffe wie „Geschlecht“, „Klasse“, „Race“, „Sexualität“ werden aus kulturellem Blickwinkel betrachtet, auch bezogen auf Überlagerungen, Ausschlüsse, Machtrelationen und auf beteiligte unbewusste Prozesse. Die Veranstaltungen umfassen eine Vorlesung sowie zwei Seminarveranstaltungen.

Wissen, Subjekt, Unbewusstes (6 SWS)
Psychoanalytische Vorstellungen des Subjekts oder des „psychischen Apparats“ stehen ebenso auf dem Programm wie psychoanalytische Erkenntnistheorie – ergänzt durch kulturwissenschaftlich kritische Analysen von Wissensproduktionen. Die Veranstaltungen umfassen eine Vorlesung sowie zwei Seminarveranstaltungen.

Erinnerung / Gesellschaft (4 SWS)
Hier erhalten Sie Einblicke in psychoanalytische bzw. kulturwissenschaftliche Konzeptionen von Gedächtnis oder Erinnerungsformen, -orten, -repräsentationen. Grundlagen bilden psychoanalytische Gesellschaftstheorie und Massenpsychologie. Die Veranstaltungen umfassen eine Vorlesung sowie eine Seminarveranstaltung.

Teilnahmevoraussetzungen

Grundsätzlich wird ein Universitätsstudium (Bachelor, Master, Magister, Diplom, Staatsexamen) in einem kultur-, geistes-, sozial-, gesundheits- wissenschaftlichen oder künstlerischen Studiengang vorausgesetzt.

Gasthörer/-innen können in jedem Semester mit dem Studium beginnen; die jeweiligen Programme werden alternierend angeboten. Andere als zweisemestrige Zusammenstellungen des Programms sind nach Absprache möglich.

Mit jeder Interessentin/jedem Interessenten wird auf Wunsch ein persönliches Beratungsgespräch geführt.

Wenn Sie sich als Gasthörer/-in einschreiben, bezahlen Sie pro Semesterwochenstunde (SWS) 90€.

Interessent/innen wenden sich bitte per E-Mail an Marius Digel, studienbuero(at)ipu-berlin.de

Die Anmeldung wird erst gültig nach dem Eingang Ihres Kostenbeitrags auf folgendes Konto:
Donner & Reuschel
Konto: 118 069 100
BLZ: 200 303 00
IBAN: DE 35200303000118069100
BIC: CHDBDEHHXXX
Verwendungszweck: Gast_KuWi

Kontakt
Martin Runge
Ansprechpartner Fort- und Weiterbildung

IPU Berlin
Stromstr. 1 - Raum 4.02
10555 Berlin

Tel.: +49 30 300 117-765
Fax: +49 30 300 117-549

fortbildung(at)ipu-berlin.de

Telefonische Sprechzeiten:
Dienstag von 11:00 – 13:00 Uhr
Donnerstag von 14:00 – 16:00 Uhr

Sprechzeit:
Persönliche Sprechzeit nach vorheriger Vereinbarung.