Internationales

Informationen für Studierende und Lehrende

Praktikum außerhalb Europas mit PROMOS

Teilstipendien zur Förderung eines Praktikums im außereuropäischen Ausland

Seit 2013 nimmt die IPU Berlin am DAAD-Programm PROMOS teil. Dieses Programm dient zur Steigerung der Mobilität von deutschen Studierenden in das außereuropäische Ausland und fördert Praxisaufenthalte von Studierenden durch Teilstipendien oder einen Zuschuss zu den Reisekosten weltweit.

Welche Ziele hat das Programm?
Im Kontext der Bologna-Reform ist die Steigerung der Mobilität von Studierenden eine der zentralen Forderungen aller Akteure im Hochschulwesen. Das Programm will dazu mit bis zu sechsmonatigen Teil-Stipendien für Auslandsaufenthalte einen wichtigen Beitrag leisten und deutlich mehr Mobilität von deutschen Studierenden ermöglichen. PROMOS soll die Hochschulen in die Lage versetzen, eigene Schwerpunkte bei der Auslandsmobilität von deutschen Studierenden zu setzen.

Praktika (6 Wochen bis 6 Monate)
Praktika von Studierenden sind grundsätzlich weltweit förderbar. Hier kann entweder ein Reisekostenzuschuss und/oder eine monatliche Teilförderung vergeben werden. Pro Kalenderjahr stehen der IPU Berlin dazu durchschnittlich 4 Plätze zur Verfügung. Eine Auswahlkommission entscheidet über die Verteilung der Mittel auf monatliche Zuschüsse oder Reisekosten nach Sichtung und Analyse der Bewerberwünsche.

Förderhöhe
Je nach Land wird entweder eine monatliche Pauschale in Höhe von Euro 300,- oder Euro 400,- oder ein pauschalierter Zuschuss zu den Reisekosten gezahlt.

Wer kann sich bewerben?
Jede/r Studierende kann sich auf eine Förderung bewerben, die/der zum Zeitpunkt der geplanten Förderung an der IPU Berlin eingeschrieben sein wird.

Die IPU Berlin unterstützt ihrer Internationalisierungsstrategie entsprechend insbesondere Aufenthalte zu Praktikazwecken in Partnerinstitutionen in Israel, Südafrika, Kanada, den USA, China und Australien. Eine Liste der bisherigen Praktikaplätze liegt  im Studienbüro zur Ansicht vor, weitere Praktikaplätze, die von Studierenden bereits genutzt wurden, werden fortlaufend darin eingearbeitet.

Bei der Auswahl haben die Bewerbungen Vorrang, die von Studierenden selbstständig gesucht wurden.

Welche Unterlagen müssen eingereicht werden?

  • Bewerbungsbogen
  • tabellarischer Lebenslauf (in englischer Sprache)
  • Motivationsschreiben (Englisch): Schildern Sie kurz (max. 1 DIN A 4-Seiten), warum Sie sich für den geplanten Auslandsaufenthalt entschieden haben, welche Ziele Sie damit verfolgen und wie der Aufenthalt in Ihren Studienverlauf integriert ist.
  • Immatrikulationsbescheinigung
  • Übersicht bisheriger Studienleistungen
  • Übersicht bisher absolvierter Praktika und Auslandsaufenthalte
  • Sprachnachweis: Der Sprachnachweis muss die Arbeitssprache der Gastinstitution betreffen. Folgende Nachweise werden angenommen: TOEFL, TOEIC, IELTS, Cambridge ESOL Examination, UNIcert, DELE, DELF und Sprachnachweise von ausländischen Hochschulen. (Diese können nach der Zusage nachgereicht werden.)

Auswahlverfahren
Das IO nimmt die Bewerbungen entgegen und überprüft die Förderbarkeit der Bewerber(innen) nach formalen Gesichtspunkten. Sollten mehr Bewerbungen eingehen als Fördermöglichkeiten für Praktika im Ausland zur Verfügung stehen, tritt eine von der Hochschulleitung einbestellte Kommission zusammen, die dann die Auswahl vornimmt. Dabei werden folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Sinnhaftigkeit des Vorhabens
  • Qualität der Praktikumsstelle im Ausland
  • Eigenständigkeit bei der Organisation und Beschaffung des Praktikumsplatzes
  • Motivationsschreiben
  • Studienleistungen

Visagebühren und Versicherungsschutz
Mögliche Visakosten und die Kosten zu Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherung werden nicht übernommen. Gleichwohl muss der Versicherungsschutz vor Antritt der Reise nachgewiesen werden.

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