Internationales

Informationen für Studierende und Lehrende

Wegweiser für ausländische Studierende

Im Sommersemester 2015 entstand der „Wegweiser für ausländische Studierende“. Darin enthalten sind Informationen zum Studieren an der IPU Berlin, zum Leben in Berlin und vieles mehr.

Hier finden Sie in PDF-Form den „Wegweiser für ausländische Studierende“.

  • 0. Kontakt International Office
  • 1. Willkommensgruß des Präsidenten
  • 2. Geschichte und Struktur der IPU Berlin
  • 3. Studieren an der IPU Berlin
    • 3.1 Studium
      • 3.1.1 Praktische Hinweise
      • 3.1.2 Veranstaltungsformate
      • 3.1.3 Leistungsnachweise
      • 3.1.4 Bewertungssystem
      • 3.1.5 Studienangebot
      • 3.1.6 Bibliothek
    • 3.2 Studienberatung und Bewerbung
      • 3.2.1 Studienberatung
      • 3.2.2 Bewerbung
    • 3.3 Vor der Einreise
      • 3.3.1 Visaformalitäten für ein Studium in Deutschland
      • 3.3.2 Beantragung des Visums
      • 3.3.3 Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken
      • 3.3.4 Bewerberbestätigung/ Bewerbervisum
      • 3.3.5 Krankenversicherung
      • 3.3.6 Wohnungen in Berlin
      • 3.3.6.1 Studentenhotels
      • 3.3.6.2 Studentenwohnheime
      • 3.3.6.3 Freier Wohnungsmarkt
    • 3.4 Nach der Einreise
      • 3.4.1 Anmeldung im Bürgeramt
      • 3.4.2 Krankenversicherung
      • 3.4.3 Einrichtung eines Bankkontos
    • 3.5 Rund ums Studium
      • 3.5.1 Der Internationale Studentenausweis (ISIC)
      • 3.5.2 Sprachtandems
      • 3.5.3 Vereine und Initiativen
      • 3.5.4 Berlin per Semesterticket
      • 3.5.5 Berlin per Fahrrad
      • 3.5.6 Einkaufen in Berlin
      • 3.5.7 Post
      • 3.5.8 Telefonieren
      • 3.5.9 Rundfunkbeitrag
      • 3.5.10 Wohngeld
      • 3.5.11 Hausrat- und Haftpflichtversicherungen
      • 3.5.12 Kino, Theater und Oper in Berlin
      • 3.5.13 Studentenreisebüros
      • 3.5.14 Studentische Nebentätigkeiten
      • 3.5.15 Arbeitsvermittlung durch die „Heinzelmännchen“
    • 3.6 Nach dem Studium
      • 3.6.1 Reintegration
      • 3.6.2 Aufenthalt in Deutschland nach dem Studium zur Arbeitssuche
    • 3.7 Stipendien
    • 3.8 Wichtige Ansprechpartner an der IPU Berlin

Der folgende Wegweiser wurde mit freundlicher Unterstützung des International Office der Humboldt Universität zu Berlin zusammengestellt. Herzlichen Dank!

0. Kontakt International Office

International Psychoanalytic University Berlin
International Office
Stromstr. 3b
D-10555 Berlin

Carmen Scher
Leitung
carmen.scher(at)ipu-berlin.de

Anna Henker
Sachbearbeitung
anna.henker(at)ipu-berlin.de

Stand: Mai 2015
Verfasser: Herr Philipp Seilern und das International Office

1. Willkommensgruß des Präsidenten

Die International Psychoanalytic University Berlin legt erstmals eine Broschüre vor, mit der sie sich internationalen Interessenten als Ort des Lernens, Lehrens und Forschens vorstellt. Die Studien-, Lehr- und Forschungsangebote der IPU Berlin basieren auf psychoanalytischen Grundlagen und damit auf dem Wissen um die Bedeutung des Unbewussten für das Individuum, für Gruppen und Organisationen.

Unbewusste Konflikte sind Grundlage psychischer Erkrankungen, die psychotherapeutisch mit Verfahren behandelt werden, die von der Psychoanalyse abgeleitet werden. Erkenntnisse der psychoanalytisch-fundierten Entwicklungspsychologie lehren, dass der Säugling schon sehr früh in der Lage ist, zwischen bekannt und unbekannt zu unterscheiden. Wenn er ausreichend sichere Beziehungserfahrungen verinnerlicht und Bindungen ausgebildet hat, kann er seiner Neugier folgen und sich dem Fremden zuwenden. Der Kontakt, der Vergleich und die Auseinandersetzung mit dem Unbekannten und Fremden sind Grundlage für weitere Entwicklung und Wachstum. Wird das Unbekannte gemieden, ist kein Fortschritt möglich. Diese Erkenntnisse sind Grundlage der internationalen Orientierung der IPU Berlin. Die Begegnung mit Studierenden, Dozenten und Forschern aus anderen Ländern erweitert unseren Horizont und ist elementar für unsere Weiterentwicklung.

Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte, in der von unserem Land unermessliches Leid verursacht wurde und der jahrzehntelangen Teilung unseres Landes wissen wir besonders anzuerkennen und zu schätzen, wenn ausländische Studierende und Dozenten sich für eine Kooperation mit unserer Universität in Berlin interessieren. Wir haben die folgende Broschüre zusammengestellt, um Interessenten an die IPU Berlin einzuladen, sie für unsere Einrichtung zu interessieren und mit unseren Gegebenheiten und Möglichkeiten vertraut zu machen. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie demnächst an der IPU Berlin in Deutschlands faszinierenden, pulsierenden Hauptstadt willkommen heißen und sind dankbar und stolz, wenn wir Ihre Gastgeber sein dürfen.


Prof. Teising
Prof. Dr. Martin Teising
2. Geschichte und Struktur der IPU Berlin

Die IPU Berlin wurde am 17.04.2009 durch die zuständige Berliner Senatsverwaltung staatlich anerkannt. Am 27.11.2014 erhielt die Universität die institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat.Im Wintersemester 2009/2010 wurde der Lehrbetrieb mit insgesamt 71 Studenten im Voll- bzw. Teilzeit Master der Psychologie aufgenommen. Der Bachelor der Psychologie ist seit dem Wintersemester 2010/11 studierbar. Insgesamt waren 75 Studierende im Bachelorstudiengang eingeschrieben (erstes Fachsemester und Einstufungen in höhere Semester). Seit Herbst 2012 werden zudem das Masterstudium der Psychoanalytischen Kulturwissenschaften sowie ein Promotionskolleg in Kollaboration mit der Humboldt Universität angeboten. Schließlich nahmen noch der Masterstudiengang der Integrierten Versorgung psychotisch erkrankter Menschen im Sommer 2013 sowie der Masterstudiengang Organisational Studies im Sommer 2015 den Lehrbetrieb auf. Aktuell zählt die IPU Berlin rund 600 Studierende.

Die Struktur der IPU Berlin:

ipu

Die IPU Berlin beschäftigt insgesamt über 30 Professorinnen, Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter(innen) in Lehre bzw. Forschung. Weiterhin sind derzeit rund 40 Lehrbeauftragte und durchschnittlich 16 Personen im administrativen oder technischen Bereich für die IPU Berlin tätig.
Seit der Gründung wurden Dozenten der IPU Berlin bereits mehrfach ausgezeichnet:Prof. Dr. Benigna Gerisch wurde für das psychoanalytische Verständnis der Suizidalität bei Frauen im Jahr 2000 mit dem Nachwuchspreis der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung ausgezeichnet.

2010 wurde Prof. Dr. Teising mit dem Hans-Rost-Preis der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention ausgezeichnet.

Frau Prof. Dr. Dr. Dorothea Huber wurde gemeinsam mit Dr. Günther Klug mit dem Heigl-Preis 2013 ausgezeichnet. Der Heigl-Preis ist mit Euro 10.000,-ausgestattet und damit die höchstdotierte Auszeichnung im Bereich der deutschsprachigen Psychotherapie-Forschung.

Schließlich wurde auch die „Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse“ mit ihrer Vorsitzenden, Frau Prof. Dr. Rohde-Dachser, von der Deutschen Universitätsstiftung als „Wissenschaftsstiftung des Jahres 2014“ ausgezeichnet.

Frau Prof. Dr. Annette Streeck-Fischer wurde für ihre gemeinsam mit Dr. Salzer aus Göttingen durchgeführte Studie „Psychodynamic therapy for adolescents suffering from comorbid disorders of conduct and emotions in an inpatient setting: a randomized controlled trial“ mit dem Heigl-Preis 2014 ausgezeichnet.

Prof. Dr. Dr. Horst Kächele ist Preisträger des „Distinguished Research Career Award 2014“ der Society for Psychotherapy Research (SPR). Nach Adolph-Ernst Meyer, der den Preis 1992 verliehen bekam, ist Prof. Kächele erst der zweite Preisträger, der aus einem nicht anglo-amerikanischen Land stammt.

Prof. Dr. Dr. Horst Kächele wird außerdem der Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung 2015 verliehen. Die Preissumme in Höhe von Euro 20.000,- wurde für besondere Leistungen auf dem Gebiet der anthropologischen und humanistischen Psychologie unter Einschluss der Philosophie und Medizin verliehen. Horst Kächele wurde für sein Lebenswerk geehrt, das Menschen mit seelischen Nöten in den Mittelpunkt stellt und zu einer humaneren Welt beiträgt.

3. Studieren an der IPU Berlin

Die IPU Berlin ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule mit Sitz in Berlin. Seit der Aufnahme des Lehrbetriebs im Jahre 2009 schließt sie mit einem psychoanalytisch ausgerichteten Angebot eine Lücke, die durch die einseitig, überwiegend naturwissenschaftlich ausgerichteten Studiengänge der akademischen Psychologie entstanden ist.

In den Studiengängen Bachelor und Master Psychologie, Master Psychoanalytische Kulturwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Integrierte Versorgung psychotisch erkrankter Menschen und Organisational Studies lernen die Studierenden, wie menschliche Subjekte sich in gesellschaftlichen Kontexten entwickeln, wie sie ihre Umwelt gestalten, wie sie unter ungünstigen Bedingungen seelisch erkranken und wie sie mit psychologischen Mitteln in einem förderlichen Beziehungsverhältnis wieder gesund werden können. Das Wechselverhältnis von Theoriebildung einerseits und Anwendung andererseits soll sich im Studium widerspiegeln: Die Studierenden erfahren in engem Kontakt zur Praxis, wie psychologische Konzepte aus der praktischen Bewältigung konkreter Problemstellungen hervorgingen und wieder in sie hineinwirken.

Im Bereich der Forschung leistet die IPU Berlin einen Beitrag zur weiteren Erforschung intraindividueller und interpersoneller psychischer Prozesse und trägt damit zu einer Verbesserung des zwischen-menschlichen Miteinanders in unserer Gesellschaft bei. Dazu ist es notwendig, unterschiedliche Forschungsmethoden einzusetzen und in nationalen und internationalen Forschungsnetzwerken anzuwenden. Es sollen psychologische, psychotherapeutische aber auch kulturwissenschaftliche Bedingungen insbesondere unbewusster Prozesse erforscht werden. Die Forschungsergebnisse werden eng mit der Lehre verknüpft, wo möglich, werden Studierende auch in Forschungsaufgaben einbezogen.

Die IPU Berlin bietet strukturierte und zertifizierte Weiterbildungsangebote an, die fachlich an die Studiengänge anschließen und diese ergänzen.

Die psychotherapeutische Hochschul- und Forschungsambulanz bietet Patienten diagnostische und psychotherapeutische Leistungen unterschiedlicher Therapieformen, insbesondere bei Persönlichkeitsstörungen, an. Studierende der IPU Berlin können über Hospitationen oder Mitwirkung an diagnostischen Verfahren erste Eindrücke und Erfahrungen in diesem Praxisfeld erwerben.

Auf öffentlichen Veranstaltungen wie Ringvorlesungen und Tagungen werden die Aktivitäten und Themenfelder der IPU Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. Zahlreiche wissenschaftliche Fachtagungen dienen dem wissenschaftlichen Austausch.

Organisationen und Interessenten im lokalen oder inhaltlichen Umfeld können Räume der IPU Berlin für ihre eigenen Veranstaltungen nutzen.

Das Studium an der IPU Berlin beinhaltet je nach Studiengang 180 ECTS-Punkte in einer Regelstudienzeit von 3 Jahren (z.B.: BA-Psychologie) bzw. 120 ECTS-Punkte in einer Regelstudienzeit von 2 Jahren (z.B.: MA-Psychologie). Das Studium kann auch berufsbegleitend absolviert werden und teilt sich in diesem Fall in 8 Semester bzw. 4 Jahre bei 120 ECTS-Punkten  (z.B.: MA-Psychoanalytische Kulturwissenschaften) auf.

3.1 Studium

3.1.1 Praktische Hinweise

Die Semesterwochenstunde - SWS
Damit wird die Dauer von Lehrveranstaltungen ausgewiesen. Als eine SWS ist eine Stunde Lehre pro Woche während der Vorlesungszeit des jeweiligen Semesters zu verstehen. Eine akademische Stunde entspricht dabei 45 Minuten. In der Regel finden die Lehrveranstaltungen wöchentlich zweistündig statt.

Das akademische Viertel - c.t.
Nach deutschem akademischen Brauch werden die Anfangszeiten der Lehrveranstaltungen „cum tempore“ (c.t.) angekündigt. Dies bedeutet, dass die Seminare und Vorlesungen 15 Minuten später beginnen und Sie genügend Zeit haben die Seminarräume zu wechseln.

3.1.2 Veranstaltungsformate

Die Bachelor- und Masterstudiengänge setzen sich nicht aus einzelnen Lehrveranstaltungen zusammen, sondern aus unterschiedlichen Modulen. Module beinhalten meist Vorlesungen (VL), Seminare (SE), Übungen (Ü), Tutorien (T) und Praxisseminare (PS).

Vorlesung
In der Vorlesung, der klassischen Veranstaltung der Universität, trägt der Professor oder der Lehrbeauftragte den Lehrstoff vor, die Studierenden machen sich Notizen und arbeiten das behandelte Thema zu Hause nach.

Zusätzlich werden Vertiefungsveranstaltungen zur Vorlesung angeboten. In vielen Fächern wird der Stoff der Vorlesungen in Tutorien (T) besprochen. Das  Wissen kann auch in Übungsaufgaben (Ü) angewandt und vertieft oder im Zuge von Praxisseminaren (PS) durch Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens erprobt werden.

Seminare
In Seminaren werden Lerninhalte gemeinsam von Dozenten und Studierenden erarbeitet. Es werden wissenschaftliche Kenntnisse und Arbeitsmethoden an ausgewählten Themen vermittelt. Studierende werden am Beispiel der entsprechenden Themenbereiche zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten angeleitet.

In vielen Fächern halten die Studierenden im Seminar Referate, die im Anschluss diskutiert werden.

3.1.3 Leistungsnachweise

Im CampusNet der IPU (siehe 3.2.2) können die Beschreibungen der Module, die Noten sowie die ECTS-Punkte, die erworben werden können, eingesehen werden. Module sind thematisch und zeitlich in sich geschlossene Studieneinheiten, die mit ECTS-Punkten versehen sind. Die Leistungsnachweise setzen sich je nach Modul aus Hausarbeiten, Referaten oder Klausuren zusammen.

Hausarbeiten
Hausarbeiten sind schriftliche Ausarbeitungen zu einem abgesprochenen Thema. In der Regel haben Hausarbeiten im Bachelorstudiengang einen Umfang zwischen 15-20 Seiten (A4), im Masterstudiengang können sie bis zu 25-30 Seiten (A4) lang sein. Formale Standards für Hausarbeiten, bspw. der HU Berlin, können über diesen Link eingesehen werden.

Referate
Das Referat ist ein mündlicher Vortrag von Studierenden über ein vorher besprochenes Thema während des Seminars. Dauer und Umfang des Referats werden von der jeweiligen Lehrkraft festgelegt. Die Referatsthemen werden oft in den ersten Wochen der Veranstaltung vergeben.

Klausuren
Klausuren sind schriftliche Prüfungen, die im Bachelor Studiengang Psychologie oftmals den Abschluss einer Vorlesung bilden. Je nach Studienfach variiert die Länge der Klausur von 30 Minuten bis zu 2 Stunden.

Teilnahmeverpflichtungen
Studierende müssen sich für die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen rechtzeitig anmelden und, soweit dies für den Leistungsnachweis erforderlich ist, regelmäßig an der Lehrveranstaltung teilnehmen. Eine regelmäßige Teilnahme liegt vor, wenn mindestens 80 % der angebotenen Stunden besucht wurden. Fehlen Studierende häufiger, kann die verantwortliche Lehrkraft mit Rücksicht auf das versäumte Pensum eine angemessene Ersatzleistung vereinbaren.

3.1.4 Bewertungssystem

Für die Bewertung von Prüfungsleistungen in modularisierten und mit einem Leistungspunktesystem versehenen Studiengängen gilt unter Verwendung des deutschen Notenwertes (1; 2; 3; 4; 5) und der deutschen Bezeichnung die folgende Notenskala:

ECTS-Grade Deutscher Notenwert ECTS- Definition Deutsche Bezeichnung
A 1,0 – 1,5 Excellent Hervorragend
B 1,6 – 2,0 Very Good Sehr gut
C 2,1 – 3,0 Good Gut
D 3,1 – 3,5 Satisfactory Befriedigend
E 3,6 – 4,0 Sufficient Ausreichend
F 4,1 – 5,0 Fail Nicht bestanden

Zur differenzierten Bewertung ist eine Notenskala mit folgenden Abstufungen zu verwenden: 1,0; 1,3; 1,7; 2,0; 2,3; 2,7; 3,0; 3,3; 3,7; 4,0. Unterhalb der 4,0 sind Prüfungsleistungen als „nicht bestanden“ zu bewerten. Die Gesamtnote für den jeweiligen Studienabschluss wird aus allen benoteten Modulprüfungen ermittelt. Die Modulnoten werden bei dieser Berechnung durch die jeweiligen ECTS-Punkte gewichtet. Das Notenmittel wird auf die erste Dezimalstelle unter Vernachlässigung der weiteren Stellen gerundet.

Studienabschluss
Voraussetzungen für den Studienabschluss sind, dass 1. die in der jeweiligen Studien- und Prüfungsordnung geforderten Leistungen nachgewiesen werden und 2. die Abschlussarbeit an der IPU Berlin oder einer mit einem entsprechenden Kooperationsvertrag assoziierten Universität erbracht wurde. Aufgrund der bestandenen Prüfung erhalten die Absolventen und Absolventinnen ein Zeugnis, eine Urkunde sowie ein Diploma Supplement (letzteres in englischer Sprache, auf Antrag auch in deutscher Sprache).

3.1.5 Studienangebot

I. Studiengang BA Psychologie

Der Studiengang BA Psychologie an der IPU Berlin vermittelt die Psychologie als eine Wissenschaft, die den Menschen als soziales und kulturelles Wesen abbildet. Die Studierenden des BA Psychologie lernen, wie menschliche Subjekte sich in sozialen und gesellschaftlichen Kontexten entwickeln, wie sie ihre Umwelt gestalten, wie sie unter ungünstigen Bedingungen seelisch erkranken und wie sie mit psychologischen Mitteln in einem förderlichen Beziehungsverhältnis wieder gesund werden können.

Psychoanalytische Psychologie wurde in der Praxis entwickelt, und sie muss sich in der Anwendung bewähren. Das Wechselverhältnis von Theoriebildung einerseits und Anwendung andererseits soll sich im Studium widerspiegeln: Die Studierenden erfahren in engem Kontakt zur Praxis, wie psychologische Konzepte aus der praktischen Bewältigung konkreter Problemstellungen hervorgingen und wieder in sie hineinwirken. Sehr wichtig ist es, dass die Absolventen und Absolventinnen dieses Studienganges befähigt sein werden, selbständig psychologisch zu arbeiten; insofern soll der BA Psychologie an der IPU Berlin für den Beruf des Psychologen nachhaltig qualifizieren. Der Studiengang ist vom Berliner Senat genehmigt und offiziell akkreditiert.

Aufbau und Gliederung
Der BA Psychologie ist auf 6 Semester eines Vollzeitstudiums mit 180 ECTS-Punkten angelegt. Der Lehrplan umfasst sowohl die klassischen psychologischen Fächer wie Allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie und empirische Methoden, als auch Biopsychologie und Neurokognitive Psychologie sowie Arbeits- und Organisationspsychologie. Die klinischen Fächer mit Differentieller Psychologie, Diagnostik sowie Theorie und Methoden psychologischer Intervention bilden einen Schwerpunkt dieses Studiums, denn erfahrungsgemäß arbeiten die meisten Absolventen psychologischer Studiengänge auf dem Feld der Beratung oder Psychotherapie. Hinzu kommt ein „affiner“ Bereich mit Lehrangeboten aus benachbarten Wissenschaften. Außerdem sollen die Studierenden ein Berufspraktikum absolvieren.

Ziele
Absolventen des BA Psychologie werden in den zahlreichen Feldern der Angewandten Psychologie kompetent und selbstverantwortlich arbeiten können. Sie sollen befähigt sein, wissenschaftliche Forschungsergebnisse der Psychologie kritisch zu beurteilen und für ihr Handeln zu verwerten. Selbstverständlich können die Absolventen dieses Studienganges ein Masterstudium Psychologie anschließen. Die Absolventen des Bachelorstudienganges erfüllen die Voraussetzungen für einen späteren Zugang zur Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten bzw. zur Psychologischen Psychotherapeutin nach deutscher Rechtslage.

Studienbewerber(innen)
Der Bachelorstudiengang Psychologie wird auch jeweils zum Wintersemester angeboten. Bewerbungen können ab dem 20. April 2015 eingereicht werden. Grundvoraussetzung für die Bewerbung ist die Allgemeine Hochschulreife (i. d. R. das Abitur). Ferner ermöglicht der § 11 des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) den Zugang über eine fachgebundene Hochschulreife.

Die IPU Berlin führt ein persönliches Auswahlverfahren mit Bewerbungsgesprächen mit jedem Bewerber dieses Studienganges durch. Eine Immatrikulation in ein höheres Semester nach § 23a BerlHG ist möglich, wenn Studienleistungen nachgewiesen werden, die im Umfang und in der thematischen Ausrichtung denen des BA Studiengangs Psychologie an der IPU Berlin hinreichend ähnlich sind. Auch Kompetenzen, die außerhalb einer Hochschule erworben wurden, können angerechnet werden. Eine Anerkennung der Vorleistungen nimmt die Prüfungskommission (Vorsitz Prof. Dr. Stürmer) vor. Die Immatrikulation in ein höheres Semester kann mit der Auflage verbunden werden, Brückenkurse, die mit einer Einstufungsprüfung abschließen, zu belegen. Für das Bewerbungsverfahren gilt: Die Hochschulleitung behält sich vor, eine Bewerbung zurückzustellen oder abzulehnen. Bei dieser Entscheidung berücksichtigt sie den Gesamteindruck einer Bewerbung: Die Abiturnote, die Berufswahlmotivation, die Interessen des Bewerbers/der Bewerberin und ggf. seine/ihre Vorerfahrungen und soziales Engagement. Die Mehrzahl der Bewerberinnen und Bewerber wird zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dieses wird protokolliert und mündet in eine Empfehlung an die Hochschulleitung, die Bewerberin bzw. den Bewerber zuzulassen oder abzulehnen.

Zertifikat „Psychodynamische Gesprächsführung“
Über die grundständigen Lehrinhalte des Bachelorstudienganges hinaus können IPU-Studierende das Zertifikat „Psychodynamische Gesprächsführung“ erwerben, das verliehen wird, wenn Studierenden eine Blockwoche Supervidierte Gesprächsführung absolvieren, die im März 2016 erstmals angeboten wird sowie folgende zum Studium gehörende Regelleistungen erbracht haben:
- Übungen „Praxis der klinischen Psychologie“ und „Grundlagen der klinischen Psychologie“ in Modul 7
- Vorlesung „Einführung in Intervention“ in Modul 9
- Praxisseminar „Basiskompetenzen psychologischer Intervention und Beratung“ in Modul 9
- Seminar „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Präsentieren und Kommunizieren“ in Modul 12
- Englischkurs, in dem psychologisch-psychoanalytisches Fachenglisch von einem qualifizierten Native Speaker vermittelt wird

Das Zertifikat „Psychodynamische Gesprächsführung“ und der Erwerb fachspezifischer Englischkenntnisse sind zusätzlich und kostenfrei zu belegende Studienbestandteile, die die Berufsaussichten IPU-Studierender bereits mit einem Bachelorabschluss verbessern.

Kosten (Stand: Sommersemester 2015. Preise unterliegen jährlichen Anpassungen.)
Für die Zahlung der Studiengebühren können Studierende zwischen drei verschiedenen Zahlungsformen wählen:
- monatlich: Euro 820,-
- pro Semester: Euro 4.750,-
- Gesamte Studiengebühr im Voraus: Euro 26.400,-

Zusätzlich kommen für alle Studierenden (Vollzeit) circa Euro 300,00 pro Semester dazu, wodurch Studierende die Leistungen des StudierendenWERKs nutzen können. Darin enthalten ist auch das Semesterticket, das zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs in Berlin berechtigt. Zu beachten ist, dass sich die Semestergebühr pro Semester ändern kann.

Exemplarischer Studienverlauf
Der exemplarische Studienverlauf des BA Psychologie  kann unter dem folgenden Link eingesehen werden.

Vorlesungsverzeichnis und Modulbeschreibungen
Ein detailliertes Vorlesungsverzeichnis mit Modulbeschreibungen ist unter dem folgenden Link abrufbar.

Affine Fächer
Momentan werden zwei affine Fächer im BA Psychologie angeboten. Es handelt sich dabei um das Modul 15 (Seminar) „Kulturelle Transformation“ sowie um das Modul 15 (Vorlesung) „Phantasmen/ Affekte“. Genaue Beschreibungen der Inhalte können aus dem Vorlesungsverzeichnis entnommen werden.

II. Studiengang MA Psychologie

Das Curriculum orientiert sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, jedoch legt der Studiengang einen Schwerpunkt auf die anwendungsbezogene Vermittlung diagnostischer, beraterischer und therapeutischer Basiskompetenzen. Seine psychoanalytische Orientierung zeigt sich darin, dass verhaltenstherapeutische, gestalttherapeutische, systemische und andere psychoanalytische Verfahren den Schwerpunkt des Studiums bilden.

Außerdem soll die Vermittlung empirischer und statistischer Methoden auch solche Verfahren einbeziehen, die besonders geeignet sind, den Prozess und das Ergebnis psychoanalytischer Behandlungen zu erfassen und abzubilden. Schließlich spiegelt sich die psychoanalytische Ausrichtung auch darin, dass die Studierenden die Psychoanalyse nicht nur als ein psychotherapeutisches Verfahren, sondern auch als Kulturtheorie und angewandte Sozialwissenschaft kennenlernen werden. Der Studiengang ist vom Berliner Senat genehmigt und offiziell akkreditiert.

Aufbau und Gliederung
Das Studium umfasst 120 ECTS-Punkte, die in vier Semestern Ganztagsstudium bzw. 8 Semestern Teilzeitstudium erworben werden können. Die ECTS-Punkte verteilen sich in etwa gleichmäßig über die Semester, wobei im letzten Semester die Masterarbeit geschrieben wird. Im Falle des Teilzeitstudiums für Berufstätige und Auswärtige wird eine Präsenz von einer Woche und vier Wochenenden pro Semester erwartet.

Die Lehrgebiete des Studiums sind in fünf Studienbereiche gegliedert. Hinzu kommt ein Wahlpflichtfach, welches den Studierenden die Gelegenheit geben soll, nach eigenem Interesse einen wissenschaftlichen Schwerpunkt zu legen. Außerdem sollen die Studierenden ein Berufspraktikum absolvieren.

Ziele
Der Studiengang MA Psychologie soll die Studierenden befähigen, selbständig als Klinische Psychologen zu arbeiten, sich wissenschaftlich weiterzubilden und ggf. eine Hochschullaufbahn anzustreben. Die Absolventinnen und Absolventen können sich um die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz bewerben. Sie sind frei darin, eine der nach dem PThG anerkannten psychotherapeutischen Richtungen (verhaltenstherapeutisch, tiefenpsychologisch, psychoanalytisch) zu wählen.

Die Absolventinnen und Absolventen dieses Studienganges erfüllen die Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung zum/zur Psychologischen Psychotherapeuten/Psychotherapeutin nach deutscher Rechtslage.

Es ist zu erwarten, dass die Absolventinnen und Absolventen aufgrund ihrer Erfahrungen in den anwendungsbezogenen Lehrveranstaltungen (Erstinterviewseminare, Fallvorstellungen, kasuistische Seminare) auf die Inhalte und Ziele einer psychoanalytischen Ausbildung nach dem PThG besonders gut vorbereitet sind. Eine Garantie für die Aufnahme in die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten kann aber nicht gegeben werden. Insbesondere solche Absolventinnen und Absolventen, die nicht nach einem BA Psychologie, sondern als Quereinsteiger(innen) mit einem sozialwissenschaftlichen Examen den MA Psychologie an der IPU Berlin begonnen haben, können nach derzeitiger Auffassung der Landesprüfungsämter nicht damit rechnen, in die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten aufgenommen zu werden.

Studienbewerber(innen)
Voraussetzung zur Zulassung ist der Bachelor-Abschluss Psychologie an einer Hochschule. Die Absolventinnen und Absolventen anderer, sozialwissenschaftlicher Studiengänge (wie z. B. Medizin, Erziehungswissenschaften, Theologie, Soziologie) müssen mindestens 60 ECTS-Punkte in Psychologie nachweisen, die in einem vorangegangenen Hochschulstudium erworben wurden. Eine Anerkennung der Vorleistungen nimmt die Prüfungskommission vor. Diese kann außerdem maximal 4 Brückenkurse zu je 5 ECTS-Punkten auferlegen (Allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Klinische Psychologie, Methoden der Psychologie).

Absolventinnen und Absolventen des MA Psychologie haben die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten zu absolvieren, wenn sie zuvor ein Bachelorstudium der Psychologie absolviert haben.

Für das Bewerbungsverfahren gilt: Die Hochschulleitung behält sich vor, eine Bewerbung zurückzustellen oder abzulehnen. Bei dieser Entscheidung berücksichtigt sie den Gesamteindruck einer Bewerbung (die Berufswahlmotivation, die Interessen des Bewerbers/der Bewerberin und ggf. seine/ihre Vorerfahrungen und soziales Engagement). Die Mehrzahl der Bewerber(innen) wird zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dieses wird protokolliert und mündet in eine Empfehlung an die Hochschulleitung, den Bewerber/die Bewerberin zuzulassen oder abzulehnen.

Kosten (Stand: Sommersemester 2015. Preise unterliegen jährlichen Anpassungen.)
Für die Zahlung der Studiengebühren für den Studienbeginn im Wintersemester 2015/2016 können Studierende zwischen drei verschiedenen Zahlungsformen wählen:

Vollzeit
- monatlich: Euro 970,-
- pro Semester: Euro 5.600,-
- Gesamte Studiengebühr im Voraus: Euro 21.400,-

Zusätzlich kommen für alle Studierenden (Vollzeit) circa Euro 300,00 pro Semester dazu, wodurch Studierende die Leistungen des StudierendenWERKs nutzen können. Darin enthalten ist auch das Semesterticket, das zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs in Berlin berechtigt. Beachten Sie bitte, dass sich die Semestergebühr pro Semester ändern kann.

Teilzeit
- monatlich: Euro 540,-
- pro Semester: Euro 3.100,-
- Gesamte Studiengebühr im Voraus: Euro 22.200,-

Die Gebühren für die zweimonatigen Brückenkurse für Quereinsteiger(innen) ohne vorhergehenden akademischen Abschluss in Psychologie betragen maximal Euro 2.000,- , bei Nachweis erbrachter Vorleistungen reduziert sich diese Summe entsprechend. Die IPU Berlin bemüht sich um den Aufbau eines eigenen Stipendiensystems.

Exemplarischer Studienverlauf
Der exemplarische Studienverlauf des MA Psychologie (Vollzeit) kann unter dem folgenden Link eingesehen werden.

Vorlesungsverzeichnis und Modulbeschreibungen
Ein detailliertes Vorlesungsverzeichnis mit Modulbeschreibungen ist unter dem folgenden Link abrufbar.

III. Studiengang MA Integrierte Versorgung psychotisch erkrankter Menschen

Der versorgungspolitisch aktuelle, berufsbegleitende, weiterbildende Studiengang MA Integrierte Versorgung psychotisch erkrankter Menschen wird seit dem Sommersemester 2013 gemeinsam von der IPU Berlin (federführend) und drei weiteren Hochschulen, der Charité Universitätsmedizin Berlin, der Katholischen Hochschule für Sozialwesen und dem Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf angeboten.

Die Zusammenarbeit dieser vier Hochschulen ermöglicht auf einzigartige Weise die Integration sehr unterschiedlicher professioneller Kompetenzen, die sämtlich in der Arbeit mit psychotisch kranken Menschen gebraucht werden: etwa sozialarbeiterische, sozialpsychiatrische, pharmakologische, psychodynamische und somatotherapeutische Kompetenzen.

Lehrende aller beteiligten Hochschulen wirken bei der Gestaltung des Studienprogramms mit und begleiten die Studierenden in einem Studium, das ihnen nicht nur fachliches Wissen und Können vermittelt, sondern auch dazu anregt, in der konkreten Arbeit mit psychotisch kranken Menschen die Psychodynamik der therapeutischen Beziehung zu verstehen und die eigene Mitwirkung in dieser Beziehung zu reflektieren. Der Studiengang ist vom ACQUIN® (Akkreditierungs-, Zertifizierungs- und Qualitätssicherungsinstitut) akkreditiert.

Aufbau und Gliederung
Der Studiengang MA Integrierte Versorgung psychotisch erkrankter Menschen ist ein achtsemestriges, berufsbegleitendes, weiterbildendes Studium. Der Studiengang richtet sich an berufserfahrene Psychologinnen und Psychologen, Ärztinnen und Ärzte, Sozialarbeiter(innen), Pädagoginnen und Pädagogen sowie Angehörige anderer Professionen mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss.

Das Berliner Hochschulgesetz ermöglicht ausdrücklich, dass bei weiterbildenden Studiengängen die nachgewiesene berufliche Vorerfahrung auf die Studienzeiten angerechnet werden können. Um die ersten beiden Semester des Grundlagenstudiums anrechnen zu können, bietet die IPU Berlin mündliche Prüfungen (max. 60 Minuten Dauer) an, in denen die Studienbewerber nachweisen können, dass sie aufgrund ihrer Praxiserfahrungen über das Wissen verfügen, das im Grundlagenstudium vermittelt wird. Die IPU Berlin gibt vorab Literaturempfehlungen zu diesen Prüfungen heraus.

Die Studierenden werden also in das 3. Fachsemester immatrikuliert. Das Studium umfasst dann die vier Semester des Kernstudiums und wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. Interessierte Studierende können zwei Semester eines Aufbaustudiums anschließen, in denen sie eine Masterarbeit schreiben, damit den akademischen Grad Master of Arts erwerben und sich für Führungsaufgaben in therapeutischen und psychosozialen Einrichtungen qualifizieren. Zusammen mit den angerechneten zwei Semestern (30 ECTS-Punkte), dem Kernstudium (vier Semester, 60 ECTS-Punkte) und dem Aufbaustudium (zwei Semester, 30 ECTS-Punkte) erreichen die Absolventinnen und Absolventen eine Gesamtzahl von 120 ECTS-Punkten.

Kosten (Stand: Sommersemester 2015. Preise unterliegen jährlichen Anpassungen)
Für die Zahlung der Studiengebühren für den Studienbeginn im Wintersemester 2015/16 können Studierende zwischen drei verschiedenen Zahlungsformen wählen:
- monatlich: Euro 320,-
- pro Semester: Euro 1.800,-
- Gesamte Studiengebühr im Voraus: Euro 10.900,- (für 6 Semester)

Der Studiengang wird nur zum Sommersemester angeboten, das Belegen einzelner Lehrveranstaltungen ist möglich.

Exemplarischer Studienverlauf
Der exemplarische Studienverlauf des MA Integrierte Versorgung psychotisch erkrankter Menschen kann unter dem folgenden Link eingesehen werden.

Vorlesungsverzeichnis und Modulbeschreibungen
Ein detailliertes Vorlesungsverzeichnis mit Modulbeschreibungen ist unter dem folgenden Link abrufbar.

IV. Studiengang MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften

Dieser Masterstudiengang zeichnet sich durch seine doppelte Perspektive aus. Die Schnittstelle Psychoanalyse/Kultur wird von beiden Seiten her studiert. Einerseits sind kulturelle Fragestellungen originärer Teil psychoanalytischer Gegenstandsbildung, andererseits psychoanalytische Zugangsweisen unverzichtbarer Teil der Kulturwissenschaft. Dieser dezidiert inter- und transdisziplinär ausgerichtete Studiengang eröffnet den Studierenden einen vielschichtigen und anschaulichen Zugang zu dem breiten Spektrum kultureller Phänomene und deren unbewussten Dimensionen. Dazu werden z.B. künstlerische und mediale Hervorbringungen wie auch Alltagserscheinungen, Wissens- und Erinnerungskulturen, soziale Beziehungen und deren Transformationen nahe gebracht und erarbeitet.

Durch die Perspektivwechsel zwischen den verschiedenen Zugängen und Ebenen lassen sich neue Blickweisen entwickeln und dabei fachliche, kulturelle und soziale Kompetenzen erlangen. In der Auseinandersetzung mit konkreten Themen vertieft und differenziert sich das Verständnis gesellschaftlicher Dynamiken und Funktionsweisen, Produktionen und Problemlagen.

Der Studiengang richtet sich an Kultur-, Geistes-, Human- bzw. Sozialwissenschaftler(innen), die ihre wissenschaftlich-psychoanalytische Expertise erweitern möchten, sowie an Psychoanalytiker(innen), therapeutisch-beraterisch oder im medizinischen Feld Tätige, aber auch Kunstschaffende, die sich kulturwissenschaftlich qualifizieren möchten.

Aufbau und Gliederung
Der MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften wird als berufsbegleitendes Teilzeitstudium angeboten.* Die Lehre findet an drei Präsenz-Wochenenden (zwei davon Freitagmittag bis Sonntagmittag und eines bis Samstag Spätnachmittag) sowie einer Blockwoche pro Semester statt. Die Blockwoche kann i. d. R. und je nach Bundesland als Bildungsurlaub anerkannt werden. Vollständig studiert umfasst er insgesamt 8 Semester (120 ECTS-Punkte) und ist in zwei aufeinanderfolgende Studienabschnitte gegliedert:
- Kernstudium (6 Semester, 90 ECTS-Punkte)
- Aufbaustudium / Masterarbeit (2 Semester, 30 ECTS-Punkte)

Es besteht die Möglichkeit, den MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften als Masterstudiengang mit 120 ECTS-Punkten oder wahlweise auch als weiterbildenden Studiengang mit 60 oder 90 ECTS-Punkten abzuschließen bzw. einzelne Studienabschnitte als zertifizierte Fortbildung mit 30 ECTS-Punkten zu studieren.

(* Der Studiengang ist genehmigt durch die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Jugend.)

Studienbewerber(innen)
Grundsätzlich wird ein Universitätsstudium (Magister, Diplom, Staatsexamen, Bachelor) in einem kultur-, geistes-, sozial-, gesundheitswissenschaftlichen oder künstlerischen Studiengang vorausgesetzt. Über Ausnahmen entscheidet die Zulassungskommission der IPU Berlin. Mit jeder Bewerberin/jedem Bewerber wird ein persönliches Auswahlgespräch geführt.

Kosten (Stand: Sommersemester 2015. Preise unterliegen jährlichen Anpassungen)
Studierende können für den berufsbegleitenden MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften (acht Semester, inklusive Masterarbeit) zwischen drei verschiedenen Zahlungsformen wählen:
- monatlich: Euro 320,-
- pro Semester: Euro 1.800,-
- Gesamte Studiengebühr im Voraus: Euro 12.900,-

Exemplarischer Studienverlauf
Der exemplarische Studienverlauf des MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften kann unter dem folgenden Link eingesehen werden.

Vorlesungsverzeichnis und Modulbeschreibungen
Ein detailliertes Vorlesungsverzeichnis mit Modulbeschreibungen ist unter dem folgenden Link abrufbar.

V. Studiengang MA Organisational Studies

Der berufsbegleitende Studiengang MA Organisational Studies vermittelt in drei Jahren wissenschaftlich fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten zur Führung und Beratung von Organisationen und Unternehmen. Mit der Psychoanalyse als grundlegende Referenztheorie bietet der MA Organisational Studies einen Zugang zum Verständnis unbewusster konflikthafter Dynamiken, die alltägliche Arbeitsabläufe jenseits rationaler Steuerungsvorhaben nachhaltig beeinflussen. Im Zentrum des Studiums stehen Theorierezeption, Fallarbeit und Selbsterfahrung.

Der Studiengang macht mit psychoanalytischen, sozialpsychologischen und beratungswissenschaftlichen Perspektiven vertraut und befähigt die Teilnehmer(innen), als Führungskräfte oder Berater, Coaches und Supervisoren Veränderungsprozesse zu initiieren, zu steuern und zu begleiten und so ihren Beitrag zu einer anpassungselastischen Organisation zu leisten.

Aufbau und Gliederung
Der Studiengang umfasst ein Kerncurriculum mit insgesamt 12 Modulen mit einem Gesamtumfang von 120 ECTS-Punkten verteilt auf sechs Semester. Darin ist ein Semester für das Verfassen der Masterarbeit enthalten. Die Präsenzzeit beträgt pro Semester 4 Wochenenden (z.B. Freitagmittag bis Samstagabend) sowie eine Blockwoche. Im Verlaufe des Studiums sind fortwährend Praxisaktivitäten in Form von eigenständig durchgeführten Beratungsprozessen oder Veränderungsprojekten in Unternehmen/ Organisationen zu erbringen. Die Praxisaktivitäten werden durch  Einzel- und Gruppenlehrsupervision begleitet. Bei Interesse ist darüber hinaus die Teilnahme an einem Mentoring-Programm möglich. Einzelne Module des Masterstudiengangs können auch als Weiterbildung im Gasthörerstatus gebucht werden.

Der MA Organisational Studies bietet:
- Verständnis psychosozialer Dynamiken in Organisationen und Unternehmen
- Erwerb grundlegender psychodynamisch fundierter Beratungskompetenzen
- Verständnis unterschiedlicher Unternehmenskulturen sowie Kompetenzen diese zu fördern
- Erwerb fundierter, verantwortungsorientierter Führungskompetenz
- Stärkung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Sicherheit im unsicheren Terrain des Führens und Beratens in unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen

Studienbewerber(innen)
Der Studiengang richtet sich an alle, die Organisationen umfassend verstehen wollen und an der Auseinandersetzung mit psychosozialen Dynamiken interessiert sind, einschließlich der Reflexion  von Führungs- und Beratungsprozessen sowie Konzepten nachhaltiger Steuerung. Voraussetzung ist ein erster berufsqualifizierender Studienabschluss z.B. in Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Wirtschaftswissenschaften, Jura, Medizin sowie eine einjährige Berufserfahrung. Neben der Klärung der formalen Voraussetzungen und Anmeldeschritte legt die IPU Berlin im Bewerbungsverfahren Wert auf das persönliche Gespräch. Die IPU Berlin kann Bewerber(innen) bei ihrer Entscheidung, ob der MA Organisational Studies das angemessene Programm für sie in ihrer spezifischen Situation ist, unterstützen und sichert eine sorgfältige Zusammenstellung der Studiengruppe.

Abschluss
Im Studiengang MA Organisational Studies können folgende Abschlüsse erworben werden:
- Master of Arts (MA)
- Supervisor/Supervisorin nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Supervision. (bei mindestens dreijähriger Berufserfahrung und nach Anerkennung des Studiengangs durch die DGSv)
- IPU Berlin zertifizierter Coach

Kosten (Stand: Sommersemester 2015. Preise unterliegen jährlichen Anpassungen)
Für die Zahlung der Studiengebühren für den Studienbeginn im Sommersemester 2015 können Studierende zwischen drei verschiedenen Zahlungsformen wählen:
- monatlich: Euro 500,-
- pro Semester: Euro 2.900,-
- Gesamte Studiengebühr im Voraus: Euro 16.100,-

Darin sind alle Kosten für Lehre, Studienmaterial, Nutzung der IPU-Bibliothek, Studienberatung  sowie die Teilnahme an einigen, von der IPU Berlin organisierten,  Veranstaltungen enthalten. Nicht enthalten sind die Kosten für die Lehrsupervision, Unterbringung, Verpflegung sowie die Reisekosten. Einige der Teilnehmer(innen) erhalten finanzielle Unterstützung bzw. werden die Kosten durch ihren Arbeitgeber bzw. das Unternehmen, für das sie tätig sind, übernommen.

Möglich sind erfahrungsgemäß eine Vollfinanzierung, Teilfinanzierung und vor allem die Freistellung zur Teilnahme an den Präsenzphasen. Für Selbstzahler gibt es verschiedene Optionen, um Unterstützung zu erhalten. Das Studium kann als Fortbildung steuermindernd beim Finanzamt geltend gemacht werden.

Exemplarischer Studienverlauf
Der exemplarische Studienverlauf MA Organisational Studies kann unter dem folgenden Link eingesehen werden.

Studienordnung und Modulbeschreibungen
Die Studienordnung und detaillierte Modulbeschreibungen sind unter dem folgenden Link abrufbar.

VI. Promotionsbegleitprogramm „Postgraduate Study Programme to Accompany Individual Doctoral Dissertations” (PSAID)

Das PSAID-Programm wird in englischer Sprache durchgeführt, damit auch auswärtige Studierende teilnehmen können. Diskussionen finden in englischer Sprache statt, die Dissertation selbst kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.

Das PSAID-Programm der IPU Berlin basiert auf der Grundüberzeugung, dass menschliches Handeln eine Dimension unbewussten Sinns artikuliert, der sich alltäglicher Beachtung und Beobachtung in aller Regel entzieht. Psychoanalytisch zu forschen heißt demnach, Instrumente und Methoden zu entwickeln und zu nutzen, die unbewussten Sinn vernehmbar machen. Unbewussten Sinn zu erkennen, zu verstehen und schließlich zu behandeln setzt voraus, seine Äußerungen und deren Formate zu kennen.

Der Erweiterung dieses Wissens sollen die anzufertigenden Promotionen dienen, um in Klinik und Kultur Handlungshorizonte zu erweitern. Zur Anwendung kommen Methoden der empirischen Psychotherapieforschung, die sich international in zahlreichen Studien bewährt haben. Interventions- und Wirkungsforschungen müssen sich mit Untersuchungen des therapeutischen Prozesses verknüpfen; dieses Geschehen ist v.a. durch Sprechen gekennzeichnet.

Die Untersuchung bestimmter Äußerungsformate, die Verwendung bestimmter rhetorischer Figuren, die multimodale Erweiterung der Konversation durch Gestik und Mimik im Sinne der Prozessforschung kann dabei die sozialwissenschaftlichen Methoden der Mikroanalyse von Gesprächsstrukturen nutzen; sie reichen von Inhaltsanalyse bis zur Konversationsanalyse, von der Untersuchung medialer Einflüsse bis zur Darstellung und Analyse biographischer Narrative.  
Solche traditionell als „qualitativ“ bezeichneten Methoden haben sich erheblich verfeinert. Sie finden nicht nur bei der Analyse klinischer Gespräche Anwendung, sondern auch bei anderen Formen institutioneller Kommunikation.

Die Untersuchung von Äußerungen unbewussten Sinns an institutionellen „Orten“ wie zwischen Arzt und Patient, zwischen Ehepartnern oder vor Gericht, bei freundschaftlichen Dialogen, bei der Behörde, beim Klatsch oder „beim Bier“ soll durchaus zu den im Rahmen des PSAID-Programm bearbeitbaren Themen gehören, aber auch die Analyse medialer „Events“, die Äußerungsformate von Politikern – in welchen Metaphern wird „die Eurokrise“ erläutert? –, TV-Dialoge, die Erzeugung von Gelächter in der Satire, die Produktion von Applaus durch „Appeal“ an unbewusste Zusammenhänge bei Talk-Shows usw. Die Psychoanalyse muss sich in ihren Untersuchungsinteressen keineswegs auf das Behandlungszimmer beschränken, sie kann auf alle Bereiche des Menschlichen ausgreifen. Und das sind dann immer auch kulturelle Formate.

Schwerpunkte des PSAID-Programms
Die Schwerpunkte des Programms können Sie sich auf der Website der IPU Berlin einsehen.

Aufbau und Gliederung
Die Teilnehmer(innen) des PSAID-Programms treffen sich an 2 bis 3 Wochenendterminen pro Semester; Gesamtdauer 6 Semester. Dabei werden sie von den Professoren der Universität in Methoden unterrichtet und diese stehen für die Diskussion der je eigenen Forschungsvorhaben zur Verfügung. Experten für bestimmte Methoden sollen zu Veranstaltungen eingeladen werden, damit die Teilnehmer(innen) ihrerseits Gelegenheit haben, ihre inhaltlichen und methodischen Fragen zu diskutieren. Bei eigenen Tagungen sollen interessierte Gäste eingeladen werden, denen die Promotionsvorhaben vorgestellt werden und die ihrerseits Anregungen geben können.

Ziele
Das PSAID-Programm stellt den Rahmen für die Anfertigung einer Dissertation mit dem Ziel der Erlangung eines Dr. phil. Dazu wird, solange die IPU Berlin noch kein eigenes Promotionsrecht besitzt, mit anderen Hochschulen kooperiert. Mit der Berliner Humboldt-Universität (Institut für Rehabilitationswissenschaften) besteht bereits eine Kooperationsvereinbarung, mit anderen Universitäten bestehen zugesicherte Möglichkeiten der Promotion. Ein weiteres Ziel ist, exzellente Forscher auszubilden, die ihrerseits Klinische Psychologie und Kulturwissenschaft bereichern können und die Psychoanalyse auf hohem wissenschaftlichen Niveau ausbauen und weiter entwickeln.

Kosten
Die IPU Berlin erhebt eine Verwaltungsgebühr von Euro 700,- pro Semester (WS2015/2016); sie bietet den Studierenden des PSAID-Programms die Möglichkeit, kostenlos an einer weiteren Lehrveranstaltung teilzunehmen. Für die Teilnahme an weiteren Lehrveranstaltungen werden lediglich die verringerten Gasthörer-Gebühren erhoben.

3.1.6 Bibliothek
Das Bibliotheksangebot orientiert sich an den Ansprüchen von Lehre, Studium und Forschung an der IPU Berlin.

Den inhaltlichen Schwerpunkt der Fachbibliothek bilden die Bereiche:
- Psychologie/ Klinische Psychologie
- Psychoanalyse in ihren klinischen und nicht-klinischen Anwendungsbereichen
- Kulturwissenschaften
- psychologische Prävention und Intervention
- Psychotherapie-Forschung
- Erziehungswissenschaft, mit den Schwerpunkten Delinquenzprävention, Frühe Hilfen/ Frühförderung und Psychodynamische Beratung
- Neurowissenschaften
- sowie jeweils angrenzende Disziplinen wie Soziologie, Philosophie, Kunstwissenschaft, Medizin etc.

Hinweise zur Nutzung
Die Bibliothek ist eine Präsenz- und Freihandbibliothek, ihr Bestand ist nicht ausleihbar. Die Bibliotheksnutzung steht allen Mitarbeitern und Studierenden der IPU Berlin offen. Für externe Interessierte ist die Benutzung der Bibliothek nach Rücksprache mit der Bibliotheksleitung möglich. Den Benutzern stehen in den Räumen der Bibliothek zwei Rechner zur Onlinerecherche und ein moderner Buchscanner zur Verfügung.

Der Online Katalog der Bibliothek ist unter folgendem Link abrufbar.

Kontakt:
Dr. phil. Bernhard Bolech
Stromstr. 2
E-Mail: bibliothek(at)ipu-berlin.de

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 09.00 – 10.00 Uhr
Sa 11.00 – 17:00 Uhr

3.2 Studienberatung und Bewerbung

3.2.1 Studienberatung

Je nach Anliegen, stehen IPU-Studierenden verschiedene Ansprechpartner zur Verfügung.

Leitung Büro für Studium und Lehre

Aufgabenbereiche:
- Studierendenberatung für Studierende der IPU (Studieneingangs- und Studienverlaufsberatung)
- Prüfungsmanagement, Erstellung von Notenbescheinigungen und Zeugnissen
- Lehrplanung und Lehrveranstaltungsmanagement, Gastdozentenbetreuung
- Beratung von Interessenten und Teilnahme an Informationsmessen/-tagen
- Mitglied der Studien- und Praktikumskommissionen
- Beratende Funktion in der Prüfungskommission

Kontakt:
Iris Petzschmann
Stromstraße 3b
E-Mail: iris.petzschmann(at)ipu-berlin.de

Sprechzeiten (ohne Voranmeldung):
Mi 10.00 – 12.00 Uhr
Do 15.00 – 17.00 Uhr

Zulassungsbüro

Aufgabenbereiche:
- Beratung von Studieninteressentinnen und Studieninteressenten bei Fragen zu Studienbewerbungen, Studiengängen und Zulassungsvoraussetzungen per Telefon, E-Mail oder in persönlichen Gesprächen
- Koordination der Bewerbungen und Organisation der Auswahlgespräche mit Dozenten der IPU Berlin
- Erstellen und Versenden der Studienverträge und Zulassungen
- Erstellen und Versenden von Immatrikulations-/ Exmatrikulationsbescheiden
- Erstellen und Ausgabe von Studierendenausweisen, Gastkarten, und Mitarbeiterausweisen
- Bearbeitung von Anträgen auf Gast-/Nebenhörerschaft und Urlaubssemester
- besondere Beratung bei Krankheit, Mutterschutz, Ausland, etc.

Kontakt:
Marius Digel
Stromstr. 3b
E-Mail: marius.digel(at)ipu-berlin.de

Sprechzeiten:
nach Vereinbarung

Studienbüro – Bachelor und Master Teilzeit

Aufgabenbereiche:
- Beratung für Studierende der IPU Berlin (Studieneingangs- und Studienverlaufsberatung)
- Prüfungsmanagement, Erstellung von Notenbescheinigungen und Zeugnissen
- Lehrplanung und Lehrveranstaltungsmanagement, Gastdozentenbetreuung
- Beratung von Interessenten und Teilnahme an Informationsmessen/-tagen

Kontakt:
Beatrice Jurth
Stromstr. 3b
E-Mail: beatrice.jurth(at)ipu-berlin.de

Sprechzeiten (ohne Voranmeldung):
Mi 10.00 – 12.00 Uhr
Do 15.00 – 17.00 Uhr

Studienbüro – Master

Aufgabenbereiche:
- Beratung für Studierende der Masterstudiengänge an der IPU Berlin, einschließlich Gasthörer(innen) (Studieneingangs- und Studienverlaufsberatung)
- Prüfungsmanagement, Erstellen von Bescheinigungen und Zeugnissen
- Lehrveranstaltungsmanagement und Dozentenbetreuung
- Beratung von Interessenten und Teilnahme an Informationsmessen/-tagen
- Mitglied der Studien- sowie Praktikumskommission
- beratende Funktion in der Prüfungskommission
- Mitwirkung an Qualitätsentwicklungsprojekten (z.B. Tag des Studiums und studentisches Mentoring-Programm)

Kontakt:
Susanne Kott
Stromstr. 3b
E-Mail: susanne.kott(at)ipu-berlin.de

Persönliche Sprechzeit:
Di 10.00 – 13.00 Uhr

Telefonische Sprechzeiten:
Mi 14.00 – 16.00 Uhr
Do 10.00 – 13.00 Uhr

Vertrauensdozenten

Vertrauensdozenten können in, für Studierende schwierigen Situationen und Fragen eine beratende Funktion einnehmen. Dies können studienspezifische oder persönliche Fragen sein, für die sonst kein Ansprechpartner gefunden werden kann.

Kontakt:
Benigna Gerisch
Prof. Dr. phil., Klinische Psychologie, Psychoanalyse, Intervention und Psychodynamische Beratung
Stromstr. 3b
E-Mail: benigna.gerisch(at)ipu-berlin.de

Lutz Wittmann
Prof. Dr. phil., Psychodynamische Psychotherapie und Psychotherapieforschung
Stromstr. 2a
E-Mail: lutz.wittmann(at)ipu-berlin.de

Studentischer Rat der IPU Berlin

Der Studentische Rat (StuRa) ist das beschlussfassende und ausführende Organ der
Studierendenschaft.

Aufgabenbereiche:
Information über die Aufgabenbereiche des StuRa sowie dessen Satzung lassen sich über diesen Link einholen.

Verantwortliche (Funktion): Name: Kontakt:
Vorsitzende (Master) Kim Elsäßer kim.elsaesser@ipu-berlin.de
Vorsitzende (Bachelor) Dasha Chmukh dasha.chmukh@ipu-berlin.de
Schatzmeister Svenja Korber svenja.korber@ipu-berlin.de
Bachelor-Vertreter Emil Schlosser
Lucia Liesen
Zoe Kira Edelmann
Hannah Gillert
emil.schlosser@ipu-berlin.de
lucia.liesen@ipu-berlin.de
zoe.edelmann@ipu-berlin.de
hannah.gillert@ipu-berlin.de
Master-Vertreter Beyhan Bozkurt
Robert Hameister
Katja Ulmer
Benjamin Sturm
beyhan.bozkurt@ipu-berlin.de
robert.hameister@ipu-berlin.de
katja.ulmer@ipu-berlin.de
benjamin.sturm@ipu-berlin.de

3.2.2 Bewerbung

Die IPU Berlin wählt ihre Studierenden selbst aus. Anhand eines individuellen Auswahlverfahrens stellen wir sicher, dass unsere Studierenden auch zu uns passen – und wir zu ihnen. Dabei betrachten wir die Abiturnote nicht als primäres Kriterium für einen erfolgreichen Studienverlauf und erheben daher auch keinen Numerus clausus (NC) auf unsere Studiengänge.

Alle Studienbewerber, die sich online bewerben und die formalen Voraussetzungen erfüllen, werden zu persönlichen Auswahlgesprächen eingeladen. Über die Annahme eines Studienbewerbers entscheidet die Hochschulleitung unter Berücksichtigung der eingereichten Unterlagen und des Eindrucks aus dem Auswahlgespräch. Über die Entscheidung wird das Immatrikulationsbüro den Bewerber in der Regel innerhalb einer Woche informieren.

I. Bewerbung per Internet-Portal und Fristen

Für eine Bewerbung in einer unserer Studiengänge muss ein neues Benutzerkonto im Campus-Management-System angelegt werden. Nach der Anmeldung erhält die Kandidatin bzw. der Kandidat per E-Mail die Zugangsdaten zum persönlichen Benutzerkonto, mit denen man sich einloggen kann, um das Bewerbungsformular auszufüllen.

Ausländische HZB/ Zeugnisse
Wenn eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur bzw. vergleichbarer Schulabschluss, Bachelor, Diplom, Magister, Staatsexamen) nicht an einer deutschen Schule bzw. Hochschule erworben wurde oder erst erworben wird, bewerben Sie sich bitte direkt über ein Online-Verfahren bei uni-assist.

Bewerbung internationaler Studierender über uni-assist
i. Um eine Registrierung über uni-assist vorzunehmen, registrieren Sie sich über den folgenden Link.
ii. Uni-assist wird Ihnen nun eine E-Mail für die Aktivierung Ihrer Registrierung zuschicken. Klicken Sie auf den Aktivierungslink. Sie sind nun erfolgreich registriert.
iii. Beantworten Sie nun die GRUNDFRAGEN von uni-assist.
iv. Wählen Sie nun das gewünschte Studiensemester, den gewünschten Studiengang, die Fachrichtung (Psychologie) sowie die Auswahl „International Psychoanalytic University“ aus der vorgegebenen Liste der Hochschulen.
v. Klicken Sie auf das vorgegebene Fenster, um die Bewerbung anzulegen.
vi. Beantworten Sie „Allgemeine Fragen“, „Fragen zur Hochschule“ und laden Sie Ihre Dokumente in den dafür vorgesehenen Upload-Optionen hoch. Sie können anschließend Ihre Bewerbung elektronisch abschicken.
vii. Nun müssen Sie lediglich auf eine Einladung der IPU Berlin für ein Bewerbungsgespräch oder – bei formaler Nicht-Qualifizierung für einen Studienplatz – auf eine Absage der IPU Berlin warten.

Promotionsbegleitprogramm PSAID
Wenn Sie am Promotionsbegleitprogramm PSAID interessiert sind, wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@ipu-berlin.de. Aktuelle Fristen für die kommenden Semester sind der Website der IPU Berlin zu entnehmen.

II. Anleitung zur Benutzung von CampusNet und Veranstaltungsanmeldung

Für eine detaillierte Beschreibung der Benutzung von CampusNet und für die Anmeldung von Veranstaltungen können Bewerber(innen) den folgenden Link einsehen.

III. Einzureichende Unterlagen

Nachdem ein Konto über CampusNet erstellt wurde, müssen die Bewerbungsunterlagen per Scan hochgeladen werden. Es werden nur amtlich beglaubigte Kopien  der Originalzeugnisse (Heimatsprache) und Ihrer Originalübersetzungen (auf Deutsch oder Englisch) sowie der Sprachnachweise akzeptiert. Hinweise und Informationen zur Beglaubigung und Übersetzung können über uni-assist eingesehen werden.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind grundsätzlich einzureichen:
- Kopien aller Zeugnisse der Vorbildung (Abschluss der Sekundarschule mit Noten, gegebenenfalls Hochschulaufnahmeprüfung, Fächer- und Notenübersichten über bisheriges Studium sowie Studienabschluss/ -abschlüsse)
- Immatrikulationsbescheinigung, wenn Sie zum Zeitpunkt der Bewerbung an einer deutschen oder europäischen Hochschule studieren bzw.
- Exmatrikulationsnachweis, mit Angabe der Studienfächer, wenn Sie in Deutschland oder in einem Land der EU bzw. in Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz bereits studiert haben
- Nachweis deutscher Sprachkenntnisse, mindestens auf dem Niveau der Stufe B2/ C1 für das Fachstudium (Zertifikat) gemäß des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (CEFR) (Ausnahme: ggf. abweichende Sprachnachweise für Masterbewerbung)
- Übersetzungen aller Nachweise in die deutsche Sprache (Ausnahme: Nachweise in englischer Sprache)
- Kopie des Reisepasses
- aktuelles Passfoto

IV. Sprachliche Voraussetzung für Bewerber(innen)

Gute Deutschkenntnisse sind eine Voraussetzung für die Bewerbung und Immatrikulation an der IPU Berlin. Mit der Bewerbung muss also ein Mindestniveau an Deutschkenntnissen nachgewiesen werden.

Die IPU Berlin akzeptiert Bescheinigungen und Zertifikate auf B2/ C1 (CEFR) der Goethe-Institute, der TestDaf Prüfungszentren, sowie Zertifikate zur Bescheinigung „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH)“.

3.3 Vor der Einreise

3.3.1 Visaformalitäten für ein Studium in Deutschland

Informationen über die gültigen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen können bei einer deutschen diplomatischen oder konsularischen Auslandsvertretung in dem jeweiligen Heimatland eingeholt werden.

Staatsangehörige aus folgenden Ländern benötigen kein Visum zur Einreise:

Staaten der Europäischen Union
Sonstige EWR-Staaten: Island, Liechtenstein, Norwegen

sowie

Andorra, Australien, Brasilien, El Salvador, Honduras, Israel, Japan, Kanada, Monaco, Neuseeland, San Marino, Schweiz, Südkorea, USA

Alle anderen internationalen Studienbewerber(innen) benötigen ein Visum, das sie zur Aufnahme eines Studiums in der Bundesrepublik berechtigt. Zu beachten ist, dass mit einem Touristenvisum kein Studium aufgenommen werden kann. Das Auswärtige Amt informiert über die aktuellen Einreisebestimmungen und stellt Antragsformulare bereit.

3.3.2 Beantragung des Visums

Wenn Sie die Zulassung bzw. die Bestätigung zum Programmstudium ohne Abschluss erhalten haben, stellen Sie den Visumantrag so schnell wie möglich, denn das Verfahren braucht Zeit. Zwar soll die Visastelle im Konsulat das Visum nach drei Wochen und zwei Tagen erteilen (wenn seitens der Berliner Ausländerbehörde kein Einspruch erhoben wurde), aber das Verfahren dauert oft länger.

Schneller kann es nur bei Studierenden gehen, die ein Stipendium aus deutschen Mitteln erhalten (z. B. ein DAAD-Stipendium, ein Vollstipendium im Rahmen von Universitätsvereinbarungen). In diesen Fällen kann das Visum ohne weitere Prüfung erteilt werden.

Bitte beachten Sie: Wenn der Aufenthalt in Deutschland nicht länger als 12 Monate beabsichtigt ist, kann die deutsche Visastelle ersucht werden, ein D-Visum für die gesamte beabsichtigte (!) Aufenthaltszeit nach Art. 18 Abs. 2 SDÜ für alle Schengen-Staaten zu erteilen. In diesem Fall entfällt in Berlin die Beantragung der Aufenthaltserlaubnis.

Anreise
Reisen Sie rechtzeitig (mindestens 2 bis 3 Wochen vor Studienbeginn) in Berlin an, damit Ihnen genügend Zeit für die Zimmersuche, die Immatrikulation und die Studienvorbereitung bleibt. Die Orientierungsveranstaltungen in den Fakultäten und Instituten finden meist vor Beginn der Vorlesungszeit statt.

Direkt nach Ihrer Einreise sollte eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken bei der Berliner Ausländerbehörde beantragt werden (siehe nächstes Unterkapitel).

3.3.3 Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken

Der Aufenthalt von Ausländer(innen) in der Bundesrepublik Deutschland wird durch den Artikel 1 - Aufenthaltsgesetz des Zuwanderungsgesetzes vom 30. Juli 2004 geregelt.

EU-Bürger(innen), Studierende aus Island, Norwegen und Liechtenstein müssen keine Aufenthaltserlaubnis bei der Berliner Ausländerbehörde beantragen, denn sie genießen Freizügigkeit. Wegen einer Änderung des EU-Freizügigkeitsgesetzes werden bei den Bürgerämtern keine Freizügigkeitsbescheinigungen mehr ausgestellt.

Schweizer Staatsangehörige genießen ein an das Freizügigkeitsrecht für Unionsbürger angelehntes Recht, benötigen aber eine Aufenthaltserlaubnis-Schweiz. Diese ist bei der Berliner Ausländerbehörde zu beantragen.

Alle anderen internationalen Studierenden – auch die, die ohne Visum einreisen konnten – müssen rechtzeitig nach ihrer Einreise eine Aufenthaltserlaubnis bei der Berliner Ausländerbehörde beantragen.

Eine Aufenthaltserlaubnis wird von der Ausländerbehörde zur Vorbereitung auf das Fachstudium (Studienkolleg) oder bei der Vorlage einer Zulassung zum Studium erteilt. Sie enthält keine Beschränkung mehr auf den gewählten Studiengang oder die gewählte Universität.

Am 1. September 2011 wurde der elektronische Aufenthaltstitel (eAT) im Kreditkartenformat eingeführt, auf dem biometrische Merkmale (Lichtbild und zwei Fingerabdrücke), Nebenbestimmungen und die persönlichen Daten gespeichert sind. Zur Einführung des eAT sind alle EU-Mitgliedstaaten verpflichtet.

Da in der Umstellungsphase mit sehr langen Bearbeitungszeiten zu rechnen ist (mit bis zu acht Wochen), sollten Sie Ihren Aufenthaltstitel schnellstmöglich nach Ihrer Immatrikulation beantragen.

Ausnahme: Programmstudierende, Stipendiaten mit Stipendien aus öffentlichen (deutschen) Mitteln; Studierende, die sich nicht länger als 12 Monate in Deutschland aufhalten werden sowie Studierende, die nach § 41, Abs. 1 der AufenthV visafrei eingereist sind (d.h. Staatsangehörige von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den USA), erhalten auch wie bisher ein Klebeetikett in den Pass.

Die Aufenthaltserlaubnis wird im Allgemeinen für zwei, maximal vier Jahre erteilt, bei Programmstudierenden für die Dauer des Stipendiums bzw. der beabsichtigten Studiendauer. Bei Beantragung der Verlängerung wird immer wieder geprüft, ob die Voraussetzungen für die Aufenthaltserlaubnis noch gegeben sind.

Beim Wechsel der Hochschule, bei Auslandsaufenthalten, bei Beendigung des Studiums oder bei Beginn einer Promotion  gibt es besondere Bestimmungen zu beachten. Bitte informieren Sie sich hierzu bei der Ausländerbehörde.

Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO)
Ausländerbehörde
- Abteilung IV -
Friedrich-Krause-Ufer 24
D-13353 Berlin
Tel.: (+49 30) 9 02 69-0
Internet: www.berlin.de/labo/abh

Verkehrsverbindungen:
U 9 (Amrumer Str.)
S 41, 42 (Westhafen)
Bus 147, M27

Öffnungszeiten:
Mo, Di 7.00 – 14.00 Uhr
Do 10.00 – 18.00 Uhr

Folgende Unterlagen brauchen Sie für eine Aufenthaltserlaubnis:
- Zulassung oder Bestätigung zum Programmstudium bzw. (große) Immatrikulationsbescheinigung
- Pass
- 1 aktuelles biometrisches Passfoto
- Anmeldung beim Bürgeramt (siehe Formular)
- Nachweis einer Krankenversicherung (siehe 3.4.2 und 3.3.5)
- Finanzierungsnachweis, ggf. Stipendienbescheinigung (Deutsch bzw. Englisch)
- Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis (siehe Formular)

Das „Antragsformular auf Erteilung eines Aufenthaltstitels“ finden Sie auf den Webseiten der Ausländerbehörde in verschiedenen Sprachen. Aus technischen Gründen müssen alle Antragsformulare mit schwarzer Tinte bzw. Kugelschreiber ausgefüllt werden.

Wenn Sie persönlich zur Ausländerbehörde gehen, empfehlen wir Ihnen, frühzeitig einen Termin online zu vereinbaren (eAppointment). Nur in Einzelfällen können persönliche Vorsprachen ohne Termin erfolgen.

Die Aufenthaltserlaubnis ist gebührenpflichtig. Als Grundregel kann gelten: Alle Studierenden, die ein Klebeetikett erhalten, zahlen 50,- für eine 1-jährige Aufenthaltserlaubnis, 60,- für eine länger gültige Aufenthaltserlaubnis. Wer vorwiegend aus öffentlichen deutschen Mitteln finanziert wird, ist von den Gebühren befreit. Der elektronische Aufenthaltstitel (eAT) kann bis zu 110,- kosten.

3.3.4 Bewerberbestätigung/ Bewerbervisum

Wenn Sie Ihre Bewerbung vollständig und fristgemäß bei uni-assist eingereicht haben, erhalten Sie eine Bestätigung über die Weiterleitung Ihrer Bewerbung an die IPU Berlin. Dieses Schreiben gilt als Bewerberbestätigung, mit dem Sie bei der deutschen Botschaft bzw. beim Konsulat Ihr Visum (ein Bewerbervisum) beantragen können. Das Bewerbervisum lässt sich in Berlin ohne Probleme in eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken umwandeln.

Sollte sich ein Bewerber bzw. eine Bewerberin bereits als Au Pair oder zum studienvorbereitenden Spracherwerb in Deutschland aufhalten, kann die entsprechende Aufenthaltserlaubnis innerhalb des ersten Jahres in eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken umgewandelt werden. Eine Neubeantragung des Visums ist nicht notwendig.

3.3.5 Krankenversicherung

Mitunter wird in Ihrem Heimatland im Zusammenhang mit der Beantragung eines Visums bereits die Vorlage einer Krankenversicherung verlangt. Es kann schon zu diesem Zeitpunkt Kontakt zu einer deutschen Krankenkasse aufgenommen werden, um sich für den beabsichtigten Zeitraum versichern zu lassen (siehe 3.4.2).

Sollte eine private Krankenversicherung in Ihrem Heimatland vorliegen, muss diese in Deutschland von einer gesetzlichen Krankenkasse anerkannt werden, um sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht in Deutschland befreien zu lassen. Es sollte auf ausreichenden Versicherungsschutz geachtet werden.

Für Studierende aus den EU-Ländern:
Sie benötigen keine zusätzliche Krankenversicherung in Deutschland, wenn Ihre Europäische Krankenversicherungskarte zu Beginn des Studiums noch mindestens 2 Jahre gültig ist.

Wenn Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in ein anderes Land verlegen, sollten Sie sich mit dem Vordruck S1 anmelden und nicht die EKVK verwenden, um im neuen Land Ihres gewöhnlichen Aufenthalts ärztliche Dienste in Anspruch zu nehmen. Mehr Informationen der Europäischen Kommission zum Krankenversicherungsschutz: http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=559

Sofern die Bewerber(innen) aus Ländern stammen, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht (EU- und EWR-Staaten, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro, Kroatien, Mazedonien, Schweiz, Türkei, Tunesien), kann die jeweilige Krankenkasse über den besten Versicherungsweg Auskunft geben. Mittlerweile wird die Europäische Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card, EHIC) ausgegeben. Mit dieser Karte kann man von der gesetzlichen Versicherungspflicht in Deutschland freigestellt werden. Mitunter empfiehlt sich eine Zusatzversicherung.

Studieren aus Nicht-EU-Ländern:
Sie sind verpflichtet, eine Versicherung bei einer deutschen Krankenkasse abzuschließen. Sie müssen bei der Immatrikulation einen Nachweis über die Krankenversicherung abgeben. Jeder Student bis zum Alter von 30 Jahren ist berechtigt, eine Krankenversicherung von einer der anerkannten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland zum Studierendentarif zu erhalten. Der aktuelle Beitrag für die Krankenkasse beträgt ca. € 92 pro Monat (für einen Studenten über 23 Jahre ohne Kinder). Studierende älter als 30 Jahre zahlen ca. € 175.

Mehr Informationen zu den Krankenkassen finden Sie in Kapitel 3.4.2.

3.3.6 Wohnen in Berlin

Es ist sehr wichtig, schnell eine Wohnung in Berlin zu haben, denn für alle weiteren Schritte, die mit der Immatrikulation zusammenhängen, benötigt man eine Adresse und eine entsprechende Anmeldung des Wohnsitzes (siehe 3.4.1).

ACHTUNG: Sie müssen immer prüfen, ob die Wohnungsangebote seriös sind! Sie sollten nie vor Ihrer Abreise Geld für Ihre Wohnung oder Ihr Zimmer überweisen, erst recht nicht auf nicht-deutsche Bankkonten. Sollten Sie sich unsicher sein, nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

3.3.6.1 Studentenhotels

In Studentenhotels oder Backpacker’s Hostels findet man für einige Tage preiswerte Unterkunft zumeist in Mehrbettzimmern, bis die endgültige Wohnung gefunden wurde. Weitere Informationen erhalten Sie unter:

http://www.berlin.de/tourismus/unterkunft/herbergen
http://www.hostelbookers.com

3.3.6.2 Studentenwohnheime

Die IPU Berlin kooperiert zur Zeit nicht mit den Studentenwohnheimen des Studierendenwerks.

3.3.6.3 Freier Wohnungsmarkt

Obwohl die Mieten in Berlin in den letzten Jahren gestiegen sind, sind sie im Hinblick auf andere europäische Hauptstädte noch immer vergleichsweise niedrig. Wohngemeinschaften (WGs), in denen jeder sein eigenes Zimmer hat und Bad und Küche geteilt werden, sind bei Studierenden sehr beliebt – insbesondere in den Stadtbezirken Prenzlauer Berg/ Pankow, Friedrichshain/ Kreuzberg und Neukölln. Wohngemeinschaften finden Sie vor allem im Internet und durch Aushänge in der Uni.

Für ein Zimmer oder eine Wohnung sollte auf jeden Fall ein schriftlicher Mietvertrag abgeschlossen werden. Bitte prüfen Sie die Angebote auf Seriosität und überweisen Sie kein Geld im Voraus. Die Mietkaution darf maximal dem Dreifachen der Kaltmiete entsprechen. Zwar gibt es seit 2016 ein Gesetz, das besagt, dass Makler keine Provisionskosten vom Mieter nehmen dürfen; wir möchten dennoch an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass dies illegalerweise nach wie vor über mündliche Absprachen ab und zu so gehandhabt wird. Weitere Sicherheitshinweise erhalten Sie unter diesem Link. Wenn Sie eine Wohnung mieten, sind Sie normalerweise der Hauptmieter und haben als solcher mehr Rechte, aber auch mehr Pflichten. Mieten Sie ein Zimmer, sind Sie der Untermieter. Lesen Sie die Verträge immer genau und unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht verstehen.

Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften bieten unter
www.studi-wohnen-berlin.de Wohnungen gezielt für Studierende an.

Darüber hinaus gibt es weitere Webseiten, die sich speziell an Studierende richten. Hier eine Auswahl:
www.stw-berlin/wohnen.html
www.studenten-wg.de
www.berlin.studenten-wohnung.de
www.wgcompany.de
www.easy-living4u.de
www.wg-gesucht.de

Weitere kostenlose Webseiten zur Wohnungssuche:
www.housinganywhere.com
www.dreamflat.de
www.immowelt.de

Wohnungsangebote privater Anbieter finden Sie auch im Anzeigenteil verschiedener Berliner Tageszeitungen sowie auf den Webseiten der Stadtmagazine Zitty und Tip:
http://kleinanzeigen.zitty.de/
http://www.tip-berlin.de

3.4 Nach der Einreise

3.4.1 Anmeldung im Bürgeramt

Nach der Einreise müssen Sie sich bei einem Bürgeramt, vorzugsweise in der Nähe Ihres Wohnortes, melden. Diese Anmeldung muss innerhalb von 14 Tagen nach Bezug der Wohnung oder des Studentenwohnheimes erfolgen. Das Formular erhalten Sie im jeweiligen Amt oder als PDF-Datei. Terminvereinbarungen sind online möglich – siehe Link.

Hier eine Meldestelle in Nähe der IPU Berlin:

Bezirksamt Mitte
Bürgeramt Rathaus Tiergarten
Mathilde-Jacob-Platz 1
D-10551 Berlin

Tel.: +49 (0) 30 1158 20
E-Mail: buergeramt@ba-mitte.berlin.de

Öffnungszeiten:
Mo, Di 08.00 – 15.00 Uhr - nur mit Termin
Mi, Fr 07.00 – 14.00 Uhr - nur mit Termin
Do 11.00 – 18.00 Uhr - nur mit Termin
Übersicht über die Samstagsprechstunden der Bürgerämter – siehe Link

3.4.2 Krankenversicherung

Studierende sind verpflichtet, bei der Immatrikulation einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz nachzuweisen (siehe 3.3.5). Zur Auswahl stehen gesetzliche oder private Krankenkassen. Studierende, die privat versichert sind, müssen sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen. Diese Befreiung muss bei einer gesetzlichen Krankenkasse beantragt werden (siehe Merkblatt zur Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht).

Bei einer privaten Krankenversicherung ist darauf zu achten, dass diese eine unbegrenzte Versicherungssumme haben muss. Nachdem eine private Versicherung abgeschlossen wurde, ist es nur schwer möglich in eine gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Aus diesen Gründen wird den Studenten von einer privaten Versicherung abgeraten und dringend empfohlen, sich über eine gesetzliche Krankenkasse zu versichern.

In der gesetzlichen Krankenkasse können sich Studierende bis zum 14. Fachsemester oder bis zum 30. Lebensjahr zum Studententarif versichern lassen. Der monatliche Beitrag für eine Kranken- und Pflegeversicherung liegt zurzeit bei ca. Euro 92,- (für kinderlose Studierende über 23 Jahre). Die Zusatzbeiträge variieren je nach Krankenkasse und werden regelmäßig, wenn auch geringfügig, erhöht. Ab dem 30. Lebensjahr bzw. 15. Fachsemester entfällt die Krankenversicherungspflicht und Studierende sollten sich freiwillig zu nichtermäßigten Beiträgen (ca. Euro 175 mit Pflegeversicherung) versichern. Alternativ ist auch ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich.

Auswahl gesetzlicher Krankenkassen:
AOK Nordost - die Gesundheitskasse
Turmstr. 29
D-10551 Berlin
Tel.: (+49 800) 26 50 800

BARMER GEK
Mercedes Motz – Studentenberaterin
Axel-Springer-Str. 44
D-10969 Berlin
Tel.: (+49 30) 634 991 392

DAK
Thomas Illhardt – Studentenberater
Schlossstr. 20
D-12163 Berlin
Tel.: (+49 30) 992 89 09-19 03

TK Berlin
Lutz Matuschke - Studentenberater
Tel.: (+49 30) 400 44-86 60

Internationale Studierende können darüber hinaus mehrsprachige Informationen über Krankenversicherungen in Deutschland über das 1A Verbraucherportal oder die Deutsche Insurance einholen.

Bei jedem Arztbesuch ist die Chipkarte der Krankenkasse vorzulegen – bei Programmstudierenden aus EU-Ländern die European Health Insurance Card (EHIC).

Der durch die Europäische Krankenversicherungskarte EHIC abgedeckte Bereich gilt nur für die unmittelbar erforderliche medizinische Versorgung (zum Beispiel Beinbruch, kranker Zahn, Virusinfektion und ähnliche Notfälle) oder für die fortlaufende Versorgung bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes.

Bei verordneten Arzneimitteln sind 10 % des Preises selbst zu zahlen, das bedeutet mindestens Euro 5,- , aber höchstens Euro 10,- ; allerdings übersteigen die Zuzahlungen nie die Kosten des Arzneimittels. Zuzahlungen sind von jedem in Höhe von 2% auf das jährliche Brutto-Einkommen zu erbringen. Das gilt u.a. für folgende Leistungen: Zuzahlungen zu Arzneimitteln sowie Zuzahlungen bei Krankenhausaufenthalten. Hat man mit diesen Zuzahlungen die 2%-Grenze überschritten, kann ein Antrag auf Zuzahlungsbefreiung bei der jeweiligen Krankenkasse gestellt werden. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Krankenkasse.

Studierende mit einer gültigen Krankenversicherung haben das Recht auf freie Arztwahl. Namen und Adressen der Ärzte sind im Branchentelefonbuch nach Fachgebieten geordnet zu finden. Mithilfe dieser Suchmaschine können fremdsprachige Ärzte gefunden werden.

3.4.3 Einrichtung eines Bankkontos

Die Eröffnung eines Girokontos ist empfehlenswert, da man dadurch kostengünstiger Überweisungen vornehmen kann (bei Bareinzahlung werden bis zu Euro 6,- Gebühren berechnet). Gegen Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung und der Meldebescheinigung kann man bei den meisten Banken ein Studentenkonto eröffnen, bei dem keine monatlichen Kontoführungsgebühren bezahlt werden müssen.

Auswahl von Banken in Nähe der IPU Berlin:
Berliner Sparkasse
Turmstraße 29
D-10551 Berlin
Tel.: (+49 30) 86986969

Targobank
Turmstraße 65
D-10551 Berlin
Tel.: (+49 30) 3933025

Postbank Finanzcenter
Lübecker Str. 1-2
D-10559 Berlin
Tel.: (+49 1802) 3333

Commerzbank Berlin
Turmstr. 32
D-10551 Berlin
Tel.: (+49 30) 397 477 90

Deutsche Apotheker-und Ärztebank eG
Kantstraße 129
D-10625 Berlin
Tel.: (+49 30) 315120

3.5 Rund ums Studium

3.5.1 Der Internationale Studentenausweis (ISIC)

Der Internationale Studentenausweis (International Student Identity Card, ISIC) wird als einziger weltweit gültiger Studentenausweis anerkannt. Die ISIC berechtigt im Ausland zu Sondertarifen und Ermäßigungen bei Flügen, bei der Benutzung von Bahn und Bus, bei der Buchung von Unterkünften, bei Eintritt in Museen, Theater und Kinos und zu vielen kulturellen Veranstaltungen. Die ISIC ist 16 Monate gültig, von September bis Dezember des darauf folgenden Jahres. Für Euro 12,- ist die ISIC in allen Studentenreisebüros, online sowie beim StudierendenWERK erhältlich.

Unterlagen zur Beantragung:
- Pass/ Ausweis
- Passfoto
- Studentenausweis

Weiterführende Informationen sowie Hinweise zum Versicherungsschutz bei Reisen, im Auslandsemester und bei Auslandspraktika finden Sie auf der ISIC-Website und in der Broschüre „Das ISIC World Travel Handbook“, die in allen Studentenreisebüros erhältlich ist.

3.5.2 Sprachtandems

Sprachpartnerschaften, auch als Sprachtandems bekannt, bieten Ihnen eine hervorragende Möglichkeit, um im Austausch mit deutschen Kommilitonen Ihre deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern. Die deutschen Studierenden sind im Gegenzug daran interessiert, Ihre Muttersprache zu erlernen.

Über folgende Börsen können Sie Tandempartner finden:

Sprach- und Kulturbörse der TU Berlin
Fraunhoferstr. 33-36, Raum 411
D-10587 Berlin
(U Ernst-Reuter-Platz)

Tel.: (+49 30) 31 42 27 30 (mit Infoansage)
E-Mail: skb@skb.tu-berlin.de

Öffnungszeiten im Sommersemester 2016:
Montag 10:30 - 12:30 (nur telefonisch)
Dienstag 15:00 - 17:00 (nur telefonisch)
Mittwoch 16:00 - 18:00 (telefonisch und im Büro)
Freitag 12:00 - 14:00 (telefonisch und im Büro)

Tandem Berlin e.V.
Bötzowstr. 26
D-10407 Berlin

Tel.: (+49 30) 441 30 03
E-Mail: info@tandem-berlin.de

Öffnungszeiten:
Mo – Do 11.00 – 19.00 Uhr
Fr 11.00 – 17.00 Uhr

3.5.3 Vereine und Initiativen

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl verschiedener Vereine und Initiativen. Darüber hinaus  empfiehlt sich ein Blick in den „Wegweiser für die Ausländerarbeit bei Behörden und Verbänden in Berlin“, herausgegeben von der Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration.

AEGEE Berlin e. V.
Forum europäischer Studenten
E-Mail: info@aegee-berlin.org

Afrikanische Studenten Union – Berlin/Brandenburg (ASU)
Straße des 17. Juni 135, H 2129
D-10623 Berlin
Tel.: (+49 30) 31 42-29 61
Tel.: (+49 30) 31 42-56 83
E-Mail: asu_bb11@yahoo.de

Club Dialog e. V.
Friedrichstraße 176-179
D-10117 Berlin
(U Französische Straße)
Tel.: (+49 30) 2 04 48 59
E-Mail: info@club-dialog.de

Evangelische Studierendengemeinde Berlin
Borsigstraße 5
D-10115 Berlin (S Nordbahnhof)
Tel.: (+49 30) 28 38 82 23
E-Mail: buero@esgberlin.de

Katholische Studentengemeinde Edith Stein
Dänenstraße 17-18
D-10439 Berlin
Tel.: (+49 30) 4 46 74 96-0
E-Mail: mail@ksg-berlin.de

Most–Brücke von Berlin nach Mittel- und Osteuropa e. V.
Propststraße 1
D-10178 Berlin
Tel.: (+49 30) 24 63 19 88
E-Mail: info@most-bruecke.de

3.5.4 Berlin per Semesterticket

Der Studierendenausweis ist gleichzeitig das Semesterticket. In Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis (Reisepass, Personalausweis, ISIC) ist das Ticket ein gültiger Fahrschein. Das Semesterticket gilt im Tarifbereich ABC des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) für beliebig viele Fahrten und berechtigt zur kostenlosen Mitnahme von Kindern (bis zum 6. Lebensjahr), Gepäck, einem Hund, einem Kinderwagen und einem Fahrrad.

Die Gebühren sind bei der Immatrikulation bzw. Rückmeldung zu entrichten.

3.5.5 Berlin per Fahrrad

Das Fahrrad bietet eine sehr gute Alternative zum Öffentlichen Personennahverkehr. Sie haben die Möglichkeit ein Fahrrad auszuleihen oder ein gebrauchtes zu kaufen. Angebote für gebrauchte Fahrräder finden Sie auf der Website http://www.zweitehand.de.

Fahrräder können Sie u.a. bei diesem Anbieter ausleihen:

Fit Fahrradladen
Stromstraße 65-66
D-10555 Berlin
Tel. (+49 30) 39887810

fahrradstation
Friedrichstraße 95
Eingang Dorotheenstraße 30 (IHZ Parkhaus)
D-10117 Berlin
Tel.: (+49 30) 28384848

3.5.6 Einkaufen in Berlin

In der Berliner Innenstadt finden Sie zahllose Supermärkte und kleinere Verkaufsstellen in denen Sie Montag bis Samstag von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr einkaufen können. Mittlerweile haben viele Supermärkte bis 22 Uhr oder Mitternacht geöffnet.

Die Spätverkaufsstellen, umgangssprachlich „Spätis“ genannt, haben 24 Stunden geöffnet, meistens auch sonntags. Ihr Sortiment variiert von einfacher Kiosk-Ausstattung bis zu Supermarktniveau.

Eine günstige und ökologische Alternative bieten die vielen Kiezmärkte, auf denen vor allem regionale Produkte angeboten werden. An den Wochenenden werden zudem im gesamten Stadtgebiet Flohmärkte veranstaltet.

Wochenmärkte (nach Bezirk)
Friedrichshain
Wochen- und Ökomarkt am Boxhagener Platz
Sa 8.00 Uhr – 13.30 UhrTrödelmarkt
So 10.00 – 18.00 Uhr

Kreuzberg
Markthalle 9 in der Eisenbahnstraße 42/43
Fr, Sa 10.00 – 18.00 Uhr

Streetfood Thursday
Do 17.00 – 22.00 Uhr

Neukölln
Türkischer Markt am Maybachufer
Di, Fr 11.00 Uhr – 18.30 Uhr

Stoffmarkt
Sa 11.00 – 17.00 Uhr

Mitte
Wochenmarkt am Hackeschen Markt
Do 9.00 – 18.00 Uhr
Sa 10.00 – 18.00 Uhr
Prenzlauer Berg
Ökomarkt am Kollwitzplatz
Do 12.00 – 19.00 Uhr

3.5.7 Post

Alle Informationen finden Sie im Internet bei der Deutschen Post.

Postfiliale nahe der IPU Berlin:

Deutsche Post AG
Lübecker Str. 1-2
D-10559 Berlin
Tel.: 01802 3333

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 9.00 – 18.30 Uhr
Sa 9.00 – 13.30 Uhr

3.5.8 Telefonieren

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten zu telefonieren. Entweder über einen Festnetzanschluss oder über ein Mobiltelefon.

Studierende verwenden überwiegend Mobiltelefone. Bei den meisten Anbietern gibt es günstige Studententarife – entweder über eine Prepaid-SIM-Karte ohne feste Laufzeit oder mit einem Handyvertrag, der eine feste Vertragslaufzeit voraussetzt. 

Für internationale Studierende mit kürzeren Aufenthalten bietet es sich an, eine Prepaid-SIM-Karte zu nutzen, da man an keine feste Laufzeit gebunden ist und die Kosten übersichtlich bleiben. Wenn Sie Ihre SIM-Karte aus dem Heimatland auch in Deutschland nutzen möchten, sollten Sie sich vorher über die Kosten für Gespräche in Deutschland erkundigen, da mitunter erheblich hohe Nutzungsgebühren erhoben werden können. In der Regel ist es kostengünstiger, eine deutsche SIM-Karte zu erwerben.

Im Internet gibt es viele hilfreiche Seiten, auf denen man sowohl Festnetz- als auch Mobiltelefonanbieter vergleichen kann. Nähere Informationen finden Sie unter:
www.telefontarife.de, www.billiger-telefonieren.de oder unter www.check24.de. Dort findet Sie auch Callback-Anbieter, die Vorwahlen für günstige Auslandsgespräche zur Verfügung stellen.

Wenn Sie über einen Internetanschluss verfügen, bietet Ihnen das Programm Skype eine gute Alternative für Telefongespräche ins Ausland.

3.5.9 Rundfunkbeitrag

Am 1. Januar 2013 wurde der „neue Rundfunkbeitrag“ eingeführt. Mit dieser neuen Regelung muss monatlich ein einheitlicher Beitrag von Euro 17,50 pro Wohnung gezahlt werden, unabhängig davon, wie viele Bewohner in der Wohnung leben. Menschen mit Behinderung (Kennzeichen „RF“ im Schwerbehindertenausweis) müssen nur ein Drittel des Beitrags (Euro 5,99) leisten. Taubblinde Menschen und Empfänger von Blindenhilfe können sich von der Gebühr auf Antrag befreien lassen. Ebenso Sozialhilfe- oder BAföG-Empfänger bei Vorlage der entsprechenden Nachweise.

Kontakt:
ARD ZDF Deutschlandradio
Beitragsservice
50656 Köln
www.rundfunkbeitrag.de

Formulare siehe Link.

3.5.10 Wohngeld

Für internationale Studierende besteht grundsätzlich die Möglichkeit, Wohngeld zu beantragen. Der Bewilligungszeitraum hängt von der Anzahl der Semester ab, für die man immatrikuliert bzw. aufenthaltsberechtigt ist. Als Antragsvoraussetzung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
- der/die Studierende muss Mieter/-in von Wohnraum sein und die Miete selbst zahlen (Nachweis)
- der/die Studierende muss nachweisen können, dass er/sie nicht nur „vorübergehend abwesend“ von der elterlichen Wohnung ist
- ein Nachweis über evtl. inländische Bürgschaft muss erbracht werden (das bewilligte Wohngeld muss der Bürge an das jeweilige Bezirksamt gegebenenfalls zurückerstatten)

Entscheidungen über Wohngeldzahlungen sowie deren Höhe sind Einzelfallentscheidungen. Es ist ratsam, dass Sie sich vor Antragstellung persönlich informieren. Hilfe bietet beispielsweise die Sozialberatung des StudierendenWERK oder die Wohnungsämter in den Bezirksämtern. Weitere Informationen zum Wohngeldantrag finden Sie auch auf den Websites der Stadt Berlin – siehe Link.

Mit dem Antrag werden folgende Unterlagen eingereicht:
- Pass mit gültiger Aufenthaltsgenehmigung
- Mietvertrag
- Mietquittung (Höhe der Miete, Empfänger, Einzahler)
- Einkommensnachweis (z. B. Unterhalt, Stipendien; ausländische Stipendien nur mit entsprechender deutscher Übersetzung)

3.5.11 Hausrat- und Haftpflichtversicherungen

Die Hausratversicherung versichert gegen Diebstahl, Brände oder Leitungswasserschäden, die in einer Wohnung entstehen könnten. Einige Vermieter, die Zimmer vermieten, verlangen unter Umständen, dass eine Hausratversicherung abgeschlossen wird. Außerdem kann bei dieser Versicherung Ihr Fahrrad (kostenpflichtig) mitversichert werden.

Bei der Haftpflichtversicherung ist man versichert, wenn man beispielsweise als Fußgänger oder Radfahrer einen Verkehrsunfall verursacht oder wenn versehentlich fremdes Eigentum beschädigt wird. Falls in Ihrem Heimatland schon eine Haftpflichtversicherung besteht, ist es möglich, dass diese auch in Deutschland gilt.

3.5.12 Kino, Theater und Oper in Berlin

Berlin ist bekannt für seine kulturelle Vielfalt. Wir ermutigen Sie, die Theater, Opernhäuser, Kinos und anderen kulturellen Einrichtungen der Stadt zu entdecken. Einen guten Überblick über das Veranstaltungsangebot bieten Ihnen die Stadtmagazine Zitty, Tip und Exberliner (in englischer Sprache).

Viele Kinos bieten – meist zu Beginn der Woche – spezielle Aktionstage an, an denen die Eintrittskarten billiger sind. Das bedeutet, dass die Karten für alle Vorstellungen nur Euro 4,-  bis Euro 6,- kosten (an den anderen Tagen Euro 8,- bis Euro 11,-). Mitunter erhalten Studierende bei Vorlage des Studentenausweises ermäßigten Eintritt.

Die ClassicCard ermöglicht es jungen Leuten bis 30 Jahren, Veranstaltungen der Deutschen Oper und des Konzerthauses am Gendarmenmarkt sehr preiswert zu besuchen.

Auch in vielen Theatern und Opernhäusern wird Studierenden eine Ermäßigung gewährt. Karten zu ermäßigten Preisen erhalten Sie außerdem an der Abendkasse.

Theater- und Konzertkarten (bis zu 50% ermäßigt):
HEKTICKET am Alexanderplatz
Alexanderstraße 1, 1. Etage links
D-10178 Berlin
Tel.: (+49 30) 23 09 93 - 0

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 12.00 – 19.00 Uhr

HECKTICKET am Zoo
(gegenüber vom S-Bahnhof)
Hardenbergstraße 29 d
D-10623 Berlin

Öffnungszeiten:
Mo – Sa 12.00 – 20.00 Uhr
So 14.00 – 18.00 Uh

Preiswerte Konzertkarten (für Personen bis 21 Jahren):
JugendKultur Service
Obentrautstraße 55 (Nähe Anklamer Straße)
D-10963 Berlin (Kreuzberg)
Tel.: (+49 30) 23 55 62 - 0

Öffnungszeiten:
Mo – Mi 9.00 – 16.00 Uhr
Do 9.00 – 18.00 Uhr
Fr 9.00 – 14.00 Uhr

3.5.13 Studentenreisebüros

Auch beim Buchen von Reisen können Studierende oftmals von ermäßigten Preisen profitieren. STA Travel beispielsweise bietet online Studentenreisen an, verfügt aber auch über mehrere Filialen in Berlin, etwa in Mitte:

STA Travel
Dorotheenstraße 30
D-10117 Berlin

Tel.: (+49 30) 20 16 50 63
Internet: www.statravel.de

Auswahl an Online-Studentenreisebüros:
www.studentenreisebuero.de
www.goatlantis.de

3.5.14 Studentische Nebentätigkeiten

Die Möglichkeiten zur Aufnahme einer Arbeit unterliegen strengen Auflagen, da gewährleistet sein muss, dass die Tätigkeit den Studienverlauf nicht verzögert. Ob und wie lange  in Deutschland gearbeitet werden kann, ist von der individuellen Aufenthaltserlaubnis abhängig.

Studierende aus Ländern der EU (ab 30. Juni 2015 auch Kroatien), aus Liechtenstein, Norwegen und Island dürfen, so wie deutsche Studierende auch, studentische Nebentätigkeiten ausüben – allerdings muss das Studium in jedem Fall im Vordergrund stehen. Monatlich dürfen bis zu 80 Stunden gearbeitet werden.

Für alle anderen internationalen Studierenden gelten Beschränkungen. Sie dürfen nur 120 ganze Tage (à 8 Stunden), bzw. 240 halbe Tage (à 4 Stunden) im Jahr arbeiten. Unselbstständige Tätigkeiten in diesem Umfang sind arbeitserlaubnisfrei, d.h. es bedarf keiner speziellen Erlaubnis zur Ausübung von studentischen Nebentätigkeiten.

Bezahlte Praktika gelten als studentische Nebentätigkeit und werden auf die 120 ganzen bzw. 240 halben Tage angerechnet.

Einen besonderen Stellenwert haben Tätigkeiten als studentische Hilfskraft an der Universität. Durch ihre enge Verbindung zum wissenschaftlichen Arbeiten unterliegen sie nicht der oben genannten 120-Tage-Regelung. Hier können alle Studierenden Verträge bis zu einem Umfang von 80 Stunden pro Monat abschließen.

Für alle Studentenjobs (unselbstständige Tätigkeiten) benötigen Sie Ihre persönliche Steuer-Identifikationsnummer. Diese erhalten Sie in dem für Sie zuständigen Finanzamt  Ihres Wohnbezirks (siehe 3.4.1).

Im Allgemeinen ist eine selbstständige Arbeit nicht erlaubt. Diese Einschränkung gilt nicht für Studierende aus den EU-Mitgliedsländern (für Studierende aus Kroatien erst ab dem 30. Juni 2015).

3.5.15 Arbeitsvermittlung durch die „Heinzelmännchen“

Es gibt die Möglichkeit, auf eigene Initiative einen Job zu suchen – über Stellenanzeigen von Tageszeitungen (Berliner Zeitung, Tagesspiegel, Berliner Morgenpost), Stadtmagazinen (Zitty, Tip), Webseiten wie die „Zweite Hand“ (für kostenlose private Kleinanzeigen), Informationen an der Uni oder persönliche Anfragen bei Unternehmen.

Häufiger wird der Weg über die studentische Jobvermittlung genutzt.

Die Arbeitsvermittlung „Jobvermittlung“ ist eine Einrichtung des StudierendenWERK Berlin. Sie vermittelt Arbeitsangebote an Studierende Berliner Hochschulen und Fachhochschulen bis zu einer Arbeitszeit von max. 20 Stunden pro Woche. Voraussetzung für die Arbeitsvermittlung durch die „Jobvermittlung“ ist eine vorherige Anmeldung.

Kontakt:
Arbeitsvermittlung „Heinzelmännchen“ (Filiale Charlottenburg)
Hardenbergstr. 34 (Studentenhaus am Steinplatz)
D-10623 Berlin

Tel.: (+49 30)  9 39 39-90 33
Internet: www.stw-berlin/jobben.html

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 10.00 – 15.00 Uhr

Folgende Unterlagen sind bei der Neuanmeldung vorzulegen:
- aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
- Personalausweis oder Pass mit Meldebescheinigung (siehe 3.4.1)
- Persönliche Identifikationsnummer
- ein Passbild oder eine Farbkopie
- Angabe einer Bankverbindung (mit Nachweis z.B. Scheckkarte oder Kontoauszug)
- Sozialversicherungsausweis
- Angabe der Krankenkasse (Chipkarte)
- ggf. gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis
- Anmeldegebühr in Höhe von Euro 12,-

fakultativ:
- Arbeitszeugnisse (nicht das Abiturzeugnis!)
- Nachweise über abgeschlossene Berufsausbildungen
- Praktikumsbescheinigungen
- Zertifikate, die Auslandsaufenthalte u.a. belegen (als Kopie)

3.6 Nach dem Studium

3.6.1 Reintegration

Reintegrationsprogramme können internationalen Studierenden, Wissenschaftlern und qualifizierten Fachkräften vor und nach ihrer Rückkehr in ihr Heimatland nützliche Hinweise, nötige Kontakte und finanzielle Unterstützung bieten.

Verschiedene Gesellschaften und Institutionen bieten Reintegrationsprogramme zu einer besseren Eingliederung von Akademikern, besonders aus Entwicklungsländern, an.

Centrum für internationale Entwicklung und Migration (CIM) – Programm Rückkehrende Fachkräfte
CIM bietet ein Programm zur Förderung der Rückkehr und beruflichen Eingliederung von Ausbildungsabsolventen und Arbeitnehmern aus Entwicklungsländern.

Voraussetzungen:
- Staatsangehörige(r) eines Entwicklungslandes
- mind. 2-jährige Berufs- oder Arbeitserfahrung in Deutschland oder
- mind. 2-jährige Aus- oder Fortbildung in Deutschland
- erlaubter Aufenthalt in Deutschland
- Rückkehr/ Ausreise auf Dauer
- Bereitschaft zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit nach der Ausreise

Mögliche Leistungen:
- Reisekostenzuschuss
- Transportkostenzuschuss
- Gehaltszuschuss für eine nachgewiesene Arbeitnehmertätigkeit für maximal 24 Monate

Kontakt:
Centrum für internationale Entwicklung und Migration (CIM)
Programm Rückkehrende Fachkräfte
Mendelssohnstr. 75-77
D-60325 Frankfurt am Main

Tel.: (+49 69) 71 91 21 - 153
E-Mail: return@cimonline.de
Internet: http://www.zav-reintegration.de/

3.6.2 Aufenthalt in Deutschland nach dem Studium zur Arbeitssuche

Viele internationale Studierende streben an, im Anschluss an ihr Studium einen Arbeitsplatz in Deutschland zu finden. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums wird die Aufenthaltserlaubnis jedoch ungültig. Dabei ist es unerheblich, ob die Aufenthaltserlaubnis ursprünglich länger gültig war. Es ist deshalb nötig, bei der Ausländerbehörde eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis zu beantragen.

Gemäß der aktuellen Fassung des Aufenthaltsgesetzes (§ 16, IV AufenthG) kann die Aufenthaltserlaubnis bis zu 18 Monate verlängert werden,  zur Suche einer Beschäftigung, die dem Hochschulabschluss angemessen ist, oder zur Unternehmensgründung, und wenn die beabsichtigte Erwerbstätigkeit gemäß den Bestimmungen §§ 18-21 AufenthG von Ausländern ausgeübt werden darf.

Entsprechende Bemühungen zur Suche eines Arbeitsplatzes (Bewerbungen etc.) sind der Ausländerbehörde nachzuweisen. Während der Arbeitsplatzsuche können Sie jede (auch selbstständige) Erwerbstätigkeit ausüben.

Weitere Informationen zur Arbeitsplatzsuche in Deutschland finden Sie auf dem Online-Portal Make it in Germany.

3.7 Stipendien

Es gibt zahlreiche studienfördernde Programme und Stiftungen, die Studierenden sowohl finanzielle als auch ideelle Unterstützung bieten. Wenn man sich für ein Stipendium bewerben möchten, sollten folgende Hinweise beachten werden:

In der Regel ist ein Bewerbungsbogen auszufüllen und ein Motivationsschreiben zu erstellen. Da die Beschaffung dieser Unterlagen mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann, sollte man sich frühzeitig auf den Internetseiten der Programme und Stiftungen über die geforderten Unterlagen und Fristen informieren. Wichtig ist, sich mit den Zielen und Prinzipen der Förderer auseinanderzusetzen. Während einige Förderer keine Unterschiede zwischen den Bewerbern machen, beschränken sich andere z.B. ausschließlich auf die Förderung von Studierenden im Master- oder Promotionsstudium oder nur auf internationale Studierende.

Je nach Anforderung der Stipendiengeber müssen Gutachten, Zeugnisse und Bescheinigungen sowie ein aktueller tabellarischer und/ oder ausformulierter Lebenslauf eingereicht werden.

Gefordert wird im Allgemeinen soziales ehrenamtliches Engagement, das im Motivationsschreiben dargestellt werden sollte, aber auch durch Gutachten oder Referenzen zu belegen ist.

Weiterführende Informationen:
Bitte konsultieren Sie unsere Internetinformationsschrift „Möglichkeiten zur Studienfinanzierung“. Darin enthalten sind u.a. Informationen zu: Begrüßungsgeld; Kindergeld; Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG); Studienförderung über die IPU Berlin, d.h. Deutschlandstipendium, Förderung von Auslandsaufenthalten (ERASMUS+ und PROMOS) sowie Stipendien- und Betreuungsprogramm (STIBET); Stipendien; Spezielle Stipendienprogramme für besondere Zielgruppen, d.h. Aufstiegsstipendium, DAAD-Auslandsstipendien für Studierende aus Deutschland, DAAD-Stipendien für Studierende aus dem Ausland, Förderung behinderter und chronisch kranker Studierender, Förderung von Frauen sowie #ichmachwasanderes-Stipendium; Studienkredite, Bildungskredit und Bildungsfonds; und Studentenjob.

3.8 Wichtige Ansprechpartner an der IPU Berlin

Allgemeine Verwaltung
Zippel, Christine
Stromstr. 1
E-Mail: christine.zippel(at)ipu-berlin.de

Bibliothek
Dr. phil. Bolech, Bernhard
Stromstr. 2
E-Mail: bibliothek(at)ipu-berlin.de

Hochschulsekretariat/ Assistenz
Thiele, Katja
Stromstr. 3b
E-Mail: katja.thiele(at)ipu-berlin.de

International Office
Scher, Carmen
Stromstr. 3b
E-Mail: carmen.scher(at)ipu-berlin.de

Studienbüro Leitung
Petzschmann, Iris
Stromstr. 3b
E-Mail: iris.petzschmann(at)ipu-berlin.de

Studienbüro Bachelor und Master TZ
Jurth, Beatrice
Stromstr. 3b
E-Mail: beatrice.jurth(at)ipu-berlin.de

Studienbüro Master
Kott, Susanne
Stromstr. 3b
E-Mail: susanne.kott(at)ipu-berlin.de

Zulassungsbüro
Digel, Marius
Stromstr. 3b
E-Mail: marius.digel(at)ipu-berlin.de

IPU Hochschulambulanz
Grundmann, Uta
Psychotherapeutische Hochschulambulanz
Stromstr. 3b
E-Mail: sekretariat(at)ha.ipu-berlin.de