Ausschreibung: Professur für Transformationspsychologie und Arbeitswelt (analog W3, Vollzeit)

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen

Die/der Stelleninhaber*in soll in der Lehre u.a. zu einem neuen, englischsprachigen MA-Studiengang Psycho­lo­gy focusing on Organisations, Transformation Processes in Work, Society and Environ­ment, zum o. a. Studiengang Leadership und Bera­tung sowie zum geplanten internationalen Joint Master Transcultural Social Psychology beitragen. Eine enge Kooperation mit dem Erich Fromm Study Center und im Forschungsschwerpunkt „Analyse der gesellschaftlichen und kulturellen Transformationsprozesse“ wird erwartet.

Die Internationale Psychoanalytische Universität (IPU) ist eine staatlich anerkannte, private Universität mit Sitz in Berlin. Sie bietet ein breites Spektrum an Studiengängen an, unter anderem einen polyvalenten Bachelorstudiengang (gemäß Psychotherapeutengesetz) und Masterstudiengänge (deutsch-sprachig/englischsprachig Vollzeit, Teilzeit) in Psychologie mit den Schwerpunkten Klinische Psychologie und Psychotherapie (gemäß Psychotherapeutengesetz), Leadership und Beratung, Interdisziplinäre Psychosentherapie und Kulturwissenschaften. Als international gut vernetzte Universität zeichnet sich die IPU durch ein psychoanalytisch geprägtes, interdisziplinäres Forschungsprofil aus. An die IPU angeschlossen ist eine psychotherapeutische Hochschulambulanz (Forschungs- und Lehrambulanz).

Erwartungen

Die Bewerber*innen sollten in mindestens zwei der nachfolgenden Schwerpunkte in Forschung und Lehre, auch im internationalen Kontext, ausgewiesen sein:

  • Psychologische Aspekte gesellschaftlicher, technologischer, arbeits- und organisationsbezogener Transformation (Change Management)
  • Kritische Umweltpsychologie (mit weiter gefasstem Umweltverständnis)
  • Psychosoziale Gesundheitsförderung und Prävention (insb. im Kontext von Arbeit und Organisation)
  • Psychodynamische Beratung, Supervision und Coaching
  • Eignungsdiagnostik, Personalentwicklung und -führung

Tätigkeitsfelder

  • Initiierung und Durchführung von und Mitwirkung an international sichtbaren Forschungsprojekten
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Betreuung von Studierenden und Durchführung von Lehrveranstaltungen in den genannten Studiengängen im Umfang von 9 SWS
  • Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung

Einstellungsvoraussetzungen

  • eine zum psychoanalytischen Profil der Universität passende Schwerpunktsetzung in der Forschung mit internationaler Sichtbarkeit, dokumentiert insbesondere durch einschlägige Publikationen und die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln
  • akademische Lehrerfahrung, auch in englischer Sprache
  • eine einschlägige, herausragende Promotion sowie Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen

Erwünscht sind

  • Erfahrungen mit qualitativen Methoden empirischer Forschung
  • hochschuldidaktische Fortbildungen
  • Erfahrungen in der Betreuung von Promotionen
  • Engagement in der Selbstverwaltung

Englischsprachige Bewerber*innen sind willkommen. In diesem Fall wird erwartet, dass ausreichende Sprachkenntnisse zur Übernahme von deutschsprachigen Lehrveranstaltungen innerhalb von zwei Jahren erworben werden. Die Internationale Psychoanalytische Universität Berlin misst einer intensiven Betreuung der Studierenden einen hohen Stellenwert zu und erwartet deshalb von den Lehrenden eine entsprechende Präsenz an der Universität. Die IPU begrüßt alle Bewerbungen entsprechend ihrem Diversity-Konzept .

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 31.01.2022 mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf mit Kopie von Hochschulzeugnissen und -urkunden, Publikationsliste, falls vorhanden bisherige Lehrveranstaltungen mit Lehrevaluationen sowie Forschungsprofil mit Angabe der bisher eingeworbenen Drittmittel) vorzugsweise per E-Mail in einer PDF-Datei an den Kanzler der IPU, Dr. Rainer Kleinholz: rainer.kleinholz(at)ipu-berlin.de.