Prof. Dr. Gunther Meinlschmidt

Klinische Psychologie

IPU Berlin
Stromstr. 3b
10555 Berlin
Tel.: +49 30 300 117-710
E-Mail: gunther.meinlschmidt(at)ipu-berlin.de

Schwerpunkte in der Lehre

In der Lehre lege ich einen Schwerpunkt auf die enge Verzahnung von Forschung und Praxis, umgesetzt durch eine problem- bzw. praxisorientierte Lehre. Ich versuche, Wege aufzuzeigen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse und klinische Praxis zu verbinden sind. Universitäre Lehre ist für mich dabei immer – neben dem Vermitteln von Inhalten – ein Raum, in dem neue Ideen, Wege und Möglichkeiten bedacht, ausgetauscht und entwickelt werde können. In diesem Sinne freue ich mich über vieles, was ich selbst im Rahmen von Lehre lernen und erfahren durfte. Als klinisch tätiger Psychologe und Psychotherapeut bin ich von der Kognitiven Verhaltenstherapie (einschließlich sogenannter „Dritte Welle“ Ansätze) und der Systemischen Therapie geprägt.

Ich freue mich, dadurch – gemeinsam mit anderen praktisch tätigen Kolleginnen und Kollegen vor Ort – eine weitere Perspektive an der IPU zu beleben und Psychotherapie über verschiedene Grundorientierungen und Verfahren hinweg in den Blick zu nehmen. Lernen und Lernbedürfnisse sind meist sehr individuell; Über das Fachliche hinaus leitet mich der Ansatz der „Biographieförderung“. Konkret kann das Begleitung hinsichtlich verschiedenster Fragen bedeuten: z. B. die eigene Haltung als Psychologin und Psychologe bzw. Therapierende(r) finden; den richtigen nächsten Schritt gehen; eruieren, wie sich Wissenschaft und Praxis individuell am besten verbinden lässt, etc.

Schwerpunkte in der Forschung

In der Forschung begeistert mich die Frage: Wie können wir psychische Gesundheit und psychische Störungen über die Lebensspanne und über Generationen hinweg bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen besser verstehen und besser behandeln? Und was können wir tun, um psychische wie körperliche Gesundheit und Wohlbefinden von Menschen in jeder Altersphase zu fördern? Einen besonderen Schwerpunkt lege ich dabei auf Beschwerdebilder und Gesundheitsaspekte an der Schnittstelle von Psychologie und Medizin, von Psyche und Körper. Weiter interessiere ich mich für neue Technologien im Kontext psychischer Störungen, Psychotherapie und Gesundheitsförderung: Wie können wir diese Nutzen? Was sind Chancen, was sind Risiken? Schließlich ist es mir ein Anliegen, den Prozess des Wissen-Schaffens, des Wissen-Vermittelns und des Wissen-Nutzens an sich in den Blick zu nehmen und weiter zu entwickeln.