Nutzung graphologischer Gutachten zur Identifikation von Führungsqualitäten

Kooperationspartnerin: Dr. Christa Hagenmeyer, Graphologin
Wissenschaftliche Mitarbeit: M. A. (Psych.) Anja Maja Wernekinck
Finanziert durch: die Karl-Schlecht-Stiftung (KSG)

11/2016–11/2017 / Leiter: Prof. Dr. Konrad Schnabel


Projektbeschreibung

Dieses einjährige Pilotprojekt schafft einen Überblick über die besonderen Möglichkeiten graphologischer Gutachten bei Personalentscheidungen und evaluiert Anwendungsbeispiele anhand eines innovativen Designs. Ziel ist, einen möglichen spezifischen Nutzen graphologischer Gutachten für die moderne berufliche Praxis herauszuarbeiten.

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ist – auch durch empirische Befunde motiviert – eine fortlaufende Abnahme der Anwendung graphologischer Gutachten bei der Personalselektion zu verzeichnen.

Im Forschungsprojekt gehen wir zunächst anhand von qualitativen Interviews und exemplarischen Entwicklungsverläufen der Frage nach, ob sorgfältig und stringent differentiell angelegte graphologische Gutachten nicht doch einen einzigartigen und wertvollen diagnostischen Zugang bei der Personalauswahl darstellen. Derzeit ist geplant, die gewonnenen Befunde in einem Nachfolgeprojekt zu vertiefen und für breitere Berufsgruppen zu replizieren.

Projektleitung

Prof. Dr. Konrad Schnabel
IPU Berlin
Stromstr. 3b - Raum 1.16
10555 Berlin
konrad.schnabel(at)ipu-berlin.de