Wissenschaftler

Wissenschaftliches Personal

Wiebke Neberich

Dr. rer. nat., Lehrbeauftragte

1. Welche sind Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre?
Sowohl in der Forschung als auch in der Lehre liegt mein Schwerpunkt im Bereich der Psychologie sozialer Beziehungen. In der Lehre wird es in einem Seminar konkret um romantische Liebesbeziehungen gehen, in einem weiteren Seminar ausschließlich um die Psychologie der Gruppe. In der Forschung beschäftige ich mich seit einigen Jahren mit dem Thema Partnerwahl und Partnerschaft. Zurzeit interessiere ich mich besonders für kulturelle Einflüsse und Unterschiede in den Partnerwahlkriterien von Männern und Frauen.

2. Welche Inhalte vermitteln Sie in Ihrem Modul?
In den beiden Praxisseminaren im Rahmen der angewandten Sozialpsychologie wird es im Allgemeinen um die Psychologie sozialer Beziehungen gehen. Im Wintersemester werden aktuelle Befunde zum Thema Partnerschaft besprochen – von der Partnerwahl, über die Gestaltung und Regulation bis hin zur Lösung von Partnerschaften. Im Sommersemester werden Theorien, Modelle und Befunde aus dem Bereich der Gruppenpsychologie diskutiert.

3. Was können Studierende von Ihnen lernen?
Mein Bemühen ist es, mit den Studierenden eine Perspektive zu erarbeiten, aus der sie die aktuelle Forschungsliteratur einerseits selbständig und kritisch beurteilen können, andererseits deren Relevanz erkennen und den entsprechenden Anwendungsbezug herstellen können.

4. Was begeistert Sie an der Psychologie?
An der Psychologie hat mich immer ihre Erklärungsleistung für das menschliche Verhalten und Erleben fasziniert – theoretisch wie empirisch. Zudem begeistert mich ihre Allgegenwärtigkeit und die Tatsache, dass sie als Wissenschaft noch am Anfang steht und entsprechend so vieles noch zu erforschen ist.

5. Haben Sie einen Lieblingsspruch?
Ein Zitat, das mich in meiner Arbeit mit Paaren häufig begleitet: Loneliness is proof that your innate search for connection is intact (Martha Beck).