Forschungsprojekte der IPU

Die klinische Praxis und die Forschung

Wirksamkeit von Langzeittherapien chronisch depressiver Patienten

2011 / Leiter: Dr. Wolfram Keller

Psychoanalytische und kognitiv-verhaltenstherapeutische Langzeittherapien bei chronischer Depression
Kurz- und Langzeitwirkungen bei präferierter und randomisierter Therapiezuweisung: Die „LAC“ Studie

Wolfram Keller (IPU Berlin)
In Kooperation mit:
Marianne Leuzinger-Bohleber, Ulrich Bahrke, Lisa Kallenbach (SFI Frankfurt)
Martin Hautzinger (Univ. Tübingen), Manfred Beutel (Univ. Mainz), G. Fiedler (Univ. Hamburg-Eppendorf), B. Rüger (Universität München, LMU) u.a.

Die LAC Depressionsstudie wird seit 2007, nach sich über mehrere Jahre erstreckenden Vorarbeiten von der DGPT, der Heidehofstiftung, der IPA, der DFG, Herrn Dr. von der Tann, dem Research Advisory Board der IPA und weiteren privaten Förderern unterstützt. Inzwischen wurden über 400 chronisch depressive Patienten rekrutiert. Da der Präferenzarm schon vor 2 Jahren geschlossen werden konnte und sich die Rekrutierung seither auf das Auffüllen der Randomisierungsarme konzentrierte, werden z.Zt. erste Ergebnisse der präferierten psychoanalytischen und verhaltenstherapeutischen Behandlungen durch das unabhängige Methodenzentrum in München ermittelt.

Ziel der LAC Studie  ist der kontrollierte Vergleich zweier bewährter, in der Versorgung etablierter Psychotherapien (Psychoanalytische Therapie, Kognitive Verhaltenstherapie) bei der Behandlung chronifizierter Depressionen. Das Design  sieht einen Präferenzarm und einen Randomisierungsarm vor. In beiden Armen erfolgt die Behandlung durch zertifizierte, niedergelassene und erfahrene Fachvertreter ihrer Therapierichtung, welche im Rahmen der LAC-Studie supervidiert werden. Alle Therapiesitzungen werden auf Band festgehalten, um die Adhärenz zu überprüfen.