Forschungsprojekte der IPU

Die klinische Praxis und die Forschung

Evaluation der Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie mittels Prävalenz- und Interventionsstudien (SKKIPPI)

5/2018–5/2021 / Leitung: Prof. Dr. Christiane Ludwig-Körner, Prof. Dr. Lars Kuchinke


Konsortialführung
IPU Berlin (Prof. Dr. phil. Christiane Ludwig-Körner, Prof. Dr. phil. Lars Kuchinke)

Konsortialpartner
Charité - Universitätsmedizin Berlin: Prof. Dr. med. Thomas Keil, PD Dr. med. Anne Berghöfer, Dr. rer. medic. Stephanie Roll, PD Dr. rer. medic. Thomas Reinhold, Dr. med. Julia Fricke
Universität Leipzig: Prof. Dr. med. Kai von Klitzing
Diako Flensburg: Petra Vienhues
Sowie die Kliniken:
Berlin: Vivantes Klinikum im Friedrichshain, Alexianer St-Joseph Krankenhaus Berlin-Weißensee, Leipzig: Helios Park-Klinikum

Förderung
Gefördert wird das Projekt durch den Gemeinsamen Bundesausschuss Innovationsfond Versorgungsforschung in Höhe von 2.467.460,00 Euro

Laufzeit
15. Mai 2018 bis 15. Mai 2021

Kurzbeschreibung des Projektes
SKKIPPI evaluiert die integrierte psychologisch-psychiatrische Versorgung von Müttern/Vätern und ihren Kindern im ersten Lebensjahr. Anhand einer epidemiologischen und zweier randomisiert-kontrollierter Interventionsstudien (RCTs) werden die Versorgungslage, Prävalenzen sowie die Wirksamkeit der Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie (ESKP) bei postpartalen psychischen Störungen bzw. bei Säuglingen mit Regulationsstörungen dokumentiert.

Teil 1 untersucht eine Bevölkerungsstichprobe von Eltern mit Säuglingen zur psychischen Symptombelastung und derzeitigen Versorgungslage.

Teil 2 die Wirksamkeit sowie gesundheitsökonomische Aspekte der ESKP im stationären Setting und Home Treatment (vs. Care as usual) in Erwachsenen- oder Kinderpsychiatrien.

Innerhalb eines Jahres werden Veränderungen in den Symptomen und der Mutter-Kind-Interaktion gemessen. Ziel ist die Verbesserung der Feinfühligkeit der Mutter und eine sichere Bindungsetablierung zum Kind.