Forschungsprojekte der IPU

Die klinische Praxis und die Forschung

Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapien mit Bewohnerinnen gemeinsamer Wohnformen gemäß § 19 SGB VIII von Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen

seit 04/2016 / Leitung: Prof. Dr. Christiane Ludwig-Körner

Wissenschaftliche Mitarbeit: Janna Mattheß
Finanziert durch: Heidehof Stiftung und Förderung durch die International Psychoanalytic Association (IPA)

Das Forschungsprojekt „Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapien mit Bewohnerinnen gemeinsamer Wohnformen gemäß § 19 SGB VIII von Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen“ befasst sich mit der Frage, inwieweit Müttern mit ihren Säuglingen, die in den gemeinsamen Wohnformen gemäß § 19 SGB VIII von Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen leben, durch Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie (ESKP) geholfen werden kann, eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen.

Dafür werden Mutter-Kind-Paare und ihre betreuenden Fachpersonen in zwei randomisierte Gruppen (Interventionsgruppe und treatment-as-usual Wartegruppe) eingeteilt. Anhand verschiedener Variablen sollen die Veränderungen der elterlichen Beziehungs- und Erziehungsfähigkeiten sowie die kindliche Entwicklung innerhalb eines Jahres überprüft werden.

Die Interventionsgruppe erhält neben der pädagogischen Hilfemaßnahme in den gemeinsamen Wohnformen wöchentlich eine Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie und die Vergleichsgruppe die übliche pädagogische Unterstützung innerhalb der Einrichtungen.

Publikationen/Vorträge

  • Mattheß, J. (April, 2018). Im Spannungsfeld von Mutter-Kind-Förderung und Kinderschutz. - Wenn Berührungen Grenzen missachten. Workshop präsentiert auf der 23. GAIMH (German Association of Infant Mental Health) - Jahrestagung, Kreuzlingen, Schweiz. Abstract verfügbar unter https://www.gaimh.org/files/cto_layout/downloads/tagungen/2018/gaimh_tagung_2018_abstractbook_290917.pdf
  • Ludwig-Koerner, C. & Mattheß, J. (Mai, 2018). Parent-Infant-Psychotherapy with high-risk mothers in shared living arrangements and facilities. Symposiumbeitrag präsentiert auf dem 16. WAIMH (World Association of Infant Mental Health) World Congress, Rom, Italien.

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