Literaturhinweise

IPU Autoren

Neurodermitis und Berührung

Johanna Lea Karb

Neurodermitis und Berührung:

Psychoanalytisches Verstehen der Symbolik von Hautaffekten und die dialogische Funktion psychosomatischer Symptome in der Familie

In: Psychoanalytische Familientherapie. 19. Jg. (2018), Heft II, pp 83-105

Berufe machen Kleider: Dem Geheimnis berufsspezifischen Anziehens auf der Spur

Ronny Jahn / Andreas Nolten

Berufe machen Kleider

Frei nach Roland Barthes ist berufsbezogene Kleidung die von allen gesprochene und zugleich allen unbekannte Sprache. Das Buch erschließt einen Zugang zum Unbekannten und folgt dabei der Idee: Berufe machen Kleider. »Deutlich wird dies an einem vermeintlich individuell motivierten Detail berufsspezifischen Anziehens, der Halskette der Beraterin. Im symbolischen Sinne einer Amtskette gleich, ist sie für die Trägerin das, was dem kirchlichen Würdenträger der Bischofsstab. Sie zeigt an, wem es zusteht, den Prozess zu steuern, wem legitime Einflussnahme erlaubt ist. Mit Blick auf die Spannung zwischen persönlichen Bedürfnissen, professionellen Anforderungen und organisationalen Interessen steht die Kette der Beraterin für die Verbindung gegensätzlicher Pole. [...] Alles hat seinen Sinn, so auch (berufsspezifische) Kleidung als Ausdruck sozialer Praxis. [...] Machen wir uns auf den Weg der streitbaren Sinnerschließung.«

Balance – Rhythmus – Resonanz

Gabriele Brandstetter, Michael B. Buchholz, Andreas Hamburger, Christoph Wulf (Hg.)

Balance – Rhythmus – Resonanz

Paragrana: Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie
Band 27 (2018) Heft 1

Mit Beiträgen von:
Christoph Wulf, Ingrid Kellermann, Gabriele Brandstetter, Michael Buchholz, Andreas Hamburger, Veronika Heller, Marie-Luise Alder, Jasmin Bleimling, Michael Dittmann, Biljana Stankovic und Florian Dreyer

psychosozial 153: Prokrastination

Christine Kirchhoff, Tom David Uhlig, Jan Lohl (Hg.)

psychosozial 153: Prokrastination

Das große Interesse am Phänomen Prokrastination und die bislang ausstehende Erforschung aus einer psychoanalytischen Perspektive sowie die fehlende sozialwissenschaftliche Perspektivierung waren Anlass für eine Tagung an der International Psychoanalytic University Berlin (»Prokrastination. Psychoanalyse und gesellschaftlicher Kontext«), deren Ziel es war, die Engführung der psychologisch-psychopathologisierenden Forschung aufzuheben, um die Prokrastination interdisziplinär in den Blick nehmen zu können.

Ausgewählte Tagungsbeiträge wurden für den Themenschwerpunkt dieser Ausgabe zusammengestellt.

Posttraumatische Albträume

Lutz Wittmann, Janina Zander & Allyson L. Dale

Posttraumatische Albträume

Posttraumatische Albträume:
von der quantitativen zur psychodynamischen Forschung

Erschienen in:
Wolfgang Berner [u.a.] (Hg.): Von Irma zur Amalie. Der Traum und seine psychoanalytische Bedeutung im Wandel der Zeit

Symptome der Kulturindustrie

Sonja Witte

Symptome der Kulturindustrie

Symptome der Kulturindustrie: Dynamiken des Spiels und des Unheimlichen in Filmtheorien und ästhetischem Material

Diese Studie geht der Frage nach dem Unbewussten in der Kulturindustrie auf besondere Weise nach: Gerahmt von den Kategorien des Spiels und des Unheimlichen werden filmtheoretische Denkfiguren und verschiedenste ästhetische Inszenierungen (von Die fabelhafte Welt der Amélie über Werke von Santiago Sierra und der Künstlergruppe »Die Tödliche Doris«) auf Symptome hin befragt, deren Deutungen Aufschluss geben über den konstitutiv konflikthaften Charakter der Kulturindustrie. Ausgehend vom Unbewussten wissenschaftlichen Denkens werden so Spiel und Unheimliches kulturtheoretisch ausgeleuchtet und Verbindungen zwischen psychoanalytischer und Adornos Kritischer Theorie sowie aktuellen kulturwissenschaftlichen Positionen erschlossen.

Trauma, Trust, and Memory

Andreas Hamburger (Ed.)

Trauma, Trust, and Memory

Trauma, Trust, and Memory:
Social Trauma and Reconciliation in Psychoanalysis, Psychotherapy, and Cultural Memory

Kleine Theorie der Pause

Michael B. Buchholz

Kleine Theorie der Pause. Was in therapeutischen Gesprächen auch eine Rolle spielt

Was in therapeutischen Gesprächen auch eine Rolle spielt

In: Psyche, Februar 2018, 72. Jg., Heft 2, pp 91-121

Link zum Text: https://www.psyche.de/article/ps_2018_02_0091-0121_0091_01

„Wenn Symptome tanzen lernen”

Johanna Lea Karb [u.a.]

Wenn Symptome tanzen lernen

Szenen aus dem Tanzprojekt „Körperkunst“ der Gießener Familienpsychosomatik.

In: Musik-, Tanz- & Kunsttherapie 27. Jg. (2017) Heft 1, S. 69-77

Stillen im therapeutischen Setting

Christiane Ludwig-Körner

Stillen im therapeutischen Setting

Allein schon die Schwangerschaft einer Patientin verändert die therapeutische Beziehung. Aber wenn das Kind zur Welt gekommen ist, stellen sich schwierige Fragen: Soll die Patientin es in die Stunden mitbringen und wird sie es stillen wollen? Zweifellos entstünde dann eine sehr intime, vielleicht auch erotisch getönte Beziehungssituation, und es mag fraglich erscheinen, ob dann noch eine analytische Arbeit möglich sein kann. Die Literatur gibt darüber wenig Auskunft, sei es, dass dieser Fall selten vorkommt, oder sei es auch nur, dass Psychotherapeuten solch starke Veränderungen des Rahmens der analytischen Situation nur ungern einräumen.

In: Forum der Psychoanalyse. Online First

Gruß aus der Küche: Soziologie der kleinen Dinge

Tilman Allert

Gruß aus der Küche: Soziologie der kleinen Dinge

Neue soziologische Feuilletons, die im Kleinsten das Große der Gesellschaft entdecken: über High Heels, Blockschokolade, Messebesucher, über Karl Lagerfeld, Pina Bausch oder Max Weber in Lourdes, über Tagestouristen und alltägliche Redewendungen wie #ich geb’s weiter‘.

S. FISCHER Verlag

Anna Freud and Observation

Christiane Ludwig-Körner

Journal of Infant, Child, and Adolescent Psychotherapy

Anna Freud and Observation: Memoirs of Her Colleagues from the Hampstead War Nurseries
 
Journal of Infant, Child, and Adolescent Psychotherapy
Vol. 16 (2017) Issue 2

Link zum Volltext

Psychoanalysis and Holocaust Testimony: Unwanted Memories of Social Trauma

Dori Laub, Andreas Hamburger (Hg.)

Psychoanalysis and Holocaust Testimony

Die Beiträge des Sammelbands behandeln klinische Erfahrungen mit Überlebenden der Shoah.

Es werden therapeutische Verfahren vorgestellt, die sich in der klinischen Praxis bewährt haben, unter besonderer Berücksichtigung von Übertragungsphänomenen.

Routledge, 1st Edition, 2017

Mentalisieren bei Depressionen

Lenka Staun

Mentalisieren bei Depressionen

Die Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT) ist ein wirksamer Ansatz bei Patienten mit Schwierigkeiten in der Emotionsregulation. Seit neuestem wird sie auch bei Depressionen erfolgreich angewandt.

Dieses Grundlagenbuch verbindet anschaulich Theorie und klinische Anwendung.

Reihe Mentalisieren in Klinik und Praxis. Hrsg. von Ulrich Schultz-Venrath, 1. Aufl. 2017

Schwierige Operationen – Organisation und Psychoanalyse

Supervision: Mensch, Arbeit, Organisation 2017/1

Schwierige Operationen – Organisation und Psychoanalyse

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Supervision entstand unter maßgeblicher Beteiligung des IPU Studiengangs Organisational Studies. Enthalten sind Beiträge von Ronny Jahn und Andreas Nolten, Thomas Giernalczyk und Mathias Lohmer, Andreas Hamburger, Thomas Kühn, Kai H. Kuljurgis, Sascha Langewand, Thomas Loer, Marga Löwer-Hirsch, Beate Pauluth-Cassel sowie Beate West-Leuer.

Das Heft geht in begrifflich-theoretischer Hinsicht der Frage nach, was psychoanalytisch orientierte Supervision und Organisationsberatung im Kern ausmacht.

Gleichzeitig zeigen „ungeschminkte“ Fallbeispiele, wie sich psychoanalytisch orientierte Supervision und Organisationsberatung praktisch realisiert und wie schwierig und alles andere als geradlinig und „erfolgssicher“ psychoanalytisch orientierte Arbeit im organisationalen Kontext ist.

Plädoyer für einen psychoanalytischen Situationismus

Michael B. Buchholz

Plädoyer für einen psychoanalytischen Situationismus


In: Psyche, Januar 2017, 71. Jg., Heft 1, pp 28-59

Supervision – Konzepte und Anwendungen

Wolfgang Mertens, Andreas Hamburger (Hrsg.)

Supervision – Konzepte und Anwendungen

Das zweibändige Einführungswerk der Buchreihe "Supervision im Dialog" informiert über Supervisionsbegriffe und -schwerpunkte in verschiedenen Disziplinen und Anwendungsbereichen sowie über aktuelle Entwicklungen und Kontroversen.

Als Auftakt zu der Buchreihe "Supervision im Dialog" soll dieser Band einen ersten Einstieg ermöglichen.

Die Beiträge berichten in kurzgefasster Form und in einem einheitlichen Aufbau über ihr jeweiliges Gebiet und erläutern ein zentrales Thema mittels eines kurzen Beispiels.

Der Mund ist aufgegangen

Vom Geschmack der Kindheit

Der Mund ist aufgegangen

Marcel Proust hat der Madeleine ein literarisches Denkmal gesetzt, Günther Grass die »Ahoj«-Brause in der »Blechtrommel« verewigt. Doch wer feiert heute noch den süßen Schmerz, den der Genuss eines Himbeerbonbons verursachte, wer erinnert sich an das Lässigkeitsversprechen des Kaugummis, dem heimlichen Verbündeten der Reeducation, wer gedenkt noch der giftgrünen Verheißung der »Götterspeise«?

Mit diesen überaus amüsanten Capriccios, in denen hie und da etwas Wehmut aufscheint, lässt Tilman Allert die Geschmäcker einer Kindheit in den frühen Jahren der Bundesrepublik aufleben: wie ein vorsorglich in der Hosentasche verstautes »Vivil« über die Befangenheit vor dem ersten Kuss hinweghalf, was der verlockend leuchtende Liebesapfel seinem Esser an Geschicklichkeit abverlangte, welcher Zungenakrobatik es bedurfte, um die Hostie vom Gaumen zu lösen und wie ein Kamillendampfbad dem Kranken alle Sinne gleichermaßen vernebelte …

Im Sog des Infantilen

Schulleitung als Beruf

Im Sog des Infantilen. Schulleitung als Beruf

Ronny Jahn geht der Frage nach, was einen Manager im Finanzwesen von einem Schulleiter unterscheidet. Der Autor bietet ungewohnte Einblicke in die tägliche Arbeit von Schulleitern, zeigt, worin sie und Führungskräfte anderer Berufsfelder sich gleichen und unterscheiden und arbeitet dabei die Besonderheit der Schule als Organisation und Institution heraus.

Es ist nicht das Managen, das die Arbeit eines Schulleiters prägt. Die besondere Herausforderung in der Leitung einer Schule liegt in der stetigen Auseinandersetzung mit dem Sog des Infantilen in einer Kultur des Machtverdikt

Jasmin Bleimling & Adrian Kind

Jasmin Bleimling & Adrian Kind

Stalag Holocaust-Pornografie: eine psychoanalytische Betrachtung der Transformationen des Traumas im Schatten des Eichmann-Prozesses in den 1960er Jahren in Israel.

Erschienen in: psychosozial 142 (28. Jg. Heft IV)

Rhythm & Blues – Amalies 152. Sitzung

Von der Psychoanalyse zur Konversations- und Metaphernanalyse – und zurück

Psyche. Heft 2, Februar 2016, 70. Jahrgang, pp 97-133

Konversationsanalyse und psychotherapeutische Prozessforschung bilden ein neues Feld, das neue Einsichten für die therapeutische Praxis verspricht. Der Fall der Amalie, besonders ihre 152. Sitzung, ist bereits mit mehreren Methoden untersucht worden. Die Autoren geben zuerst einen kurzen Überblick darüber, um dann auf der Grundlage einer neuen, differenzierteren Transkription ihre eigene Analyse anzuschließen.

Die Autoren zeigen a) wie Analytiker und Patienten ihr gemeinsames Konversationsobjekt, »Psychoanalyse« genannt, hervorbringen; b) wie eine Vielzahl bislang nicht beschriebener therapeutischer Werkzeuge eingesetzt werden, die am besten als »Praktiken« zusammengefasst werden; c) wie ein »Tanz der Einsicht« von beiden Teilnehmern vollbracht wird, um Muster der Interaktion »von beiden Positionen« transparent werden zu lassen; d) wie die Teilnehmer Metaphern als kognitive und konversationelle Instrumente kreieren, um die enorme Komplexität des analytischen Austausches handhaben zu können; e) dass prosodische Rhythmizität und andere prosodische Charakteristika am besten in einem Drei-Ebenen-Modell der analytischen Konversation abgebildet werden, die als »interaction engine«, »sprechen zu« und »sprechen über« beschrieben werden.

Die Macht der Metapher in Psyche und Kultur

Michael B. Buchholz (Hg.)

Unser gesamtes Denken, unsere Wissensorganisation, unsere Medien und unsere tägliche Konversation, zu der auch Mimik und Gestik zählen, sind durchzogen von Sprachbildern. Diese Erkenntnis macht eine »multimodale« Analyse von Metaphern unumgänglich. Obwohl bereits Freud den Zusammenhang von Körper und Psyche erkannte, im psychoanalytischen Gespräch auch nonverbale Sprache detektivisch präzise beschrieb und auf diese Weise zahlreiche Metaphern aufdeckte und erschuf, sind diese komplexen sprachlichen Figuren im therapeutischen Dialog kaum erforscht.

Die Beiträgerinnen und Beiträger beleuchten die alltägliche Macht der Metapher und erläutern, wie Probleme oft nur mithilfe von Sprachbildern zum Ausdruck kommen, wie sie bewusstes und unbewusstes Erleben organisieren und wie ihr Verständnis dazu beitragen kann, kulturelle Unterschiede zu verstehen und zwischen verschiedenen Kulturen zu vermitteln.

Insgesamt zeigt sich, wie moderne Metapherntheorie und Psychotherapie einander neue Wege des Verständnisses erschließen können.

Perfektionierung und Destruktivität

Vera King und Benigna Gerisch (Hg.), psychosozial 141

Zentrales Thema der Beiträge dieses Schwerpunktheftes ist die Spannung von Perfektionierung und Destruktivität auf unterschiedlichen Ebenen des Sozialen und Psychischen: Wie ist das Verhältnis von Perfektion und Destruktion konzeptionell und praktisch zu bestimmen? Unter welchen Bedingungen schlägt das Streben nach Vervollkommnung um in eher gegenläufige, zerstörerische Entwicklungen? Lassen sich Umschlagpunkte rekonstruieren, an denen beabsichtigte Verbesserung in ihr Gegenteil kippt?
 
Die verschiedenen Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen, mit variierenden transdisziplinären Verknüpfungen, theoretischen oder konzeptionellen Rahmungen, empirischen und thematischen Schwerpunkten verdeutlichen insofern auf eindrucksvolle Weise die vielfältigen Begleiterscheinungen und Fallstricke einer kaum aufhaltbaren, kulturellen und zugleich individuell hochgradig spürbaren und praktisch folgenreichen Optimierungsdynamik. Diese vermag zwar – etwa technisch-instrumentelle – Innovationen und entsprechende Steigerungen in einzelnen Bereichen und Belangen hervorzubringen.

Sie ist jedoch zugleich in Hinblick auf ihre gegenläufigen Potenziale und kehrseitigen destruktiven psychosozialen und psychischen Folgen zu analysieren.

Frauen- und Männerbilder im Kino

Genderkonstruktionen in La Belle et la Bête von Jean Cocteau

Die Bilder von Frauen und Männern im Kino sind stets Konstrukte der Filmemacher und des Publikums. Jean Cocteaus Film La Belle et la Bête (Frankreich 1946) bedient sich des antiken Tierbräutigam-Motivs und macht daraus eine empathische Schilderung einer gefährdeten Männlichkeit.

Indem er das Monster als Leidenden zeigt, hinterfragt Cocteau als Reaktion auf Weltkrieg und Holocaust die abgewirtschaftete hegemoniale Männlichkeit und zeichnet einen halluzinatorischen Heilungsversuch für eine traumatisierte Generation. Das bewusst unglaubwürdig gestaltete Ende des Films stellt Frauen- und Männerbilder jenseits kompensatorischer Märchenträume infrage. Der vorliegende Band widmet sich dem Filmklassiker unter der Fragestellung der Gender- und insbesondere der Männlichkeitskonstruktion im Film. Die interdisziplinären Beiträge aus Psychoanalyse, Literatur- und Filmwissenschaft zeigen, wie in La Belle et la Bête unterschwellige Themen von der sexuellen Entwicklung bis zur Krise der Männlichkeit verhandelt werden.

Mit Beiträgen von Andreas Hamburger, Christine Kirchhoff, Marianne Leuzinger-Bohleber, Wolfgang Mertens, Andreas Rost und Andrea Sabbadini.

Kinder der Erregung

„Übergriffe“ und „Objekte“ in kulturellen Konstellationen kindlich-jugendlicher Sexualität

Die derzeitige kulturelle »Erregtheit« um die Figur des Kindes bildet einen Ausgangspunkt dieser kulturwissenschaftlichen Studie. Diese »Erregtheit« erweist sich als Teil gesellschaftlicher Konflikthaftigkeit: Abgewehrtes kehrt in westlichen Bildern bzw. Diskursen kindlich-jugendlicher Sexualität mannigfach wieder.

Im Buch werden Materialien aus Kunst und Medien analysiert, die grenzüberschreitende Aspekte von Sexualität thematisieren. In einem breiten Spektrum spielen z. B. Motive von Missbrauch, »sexueller Verwahrlosung«, Unschuldsverlust oder auch Verführtsein eine Rolle.

Zugleich lassen die untersuchten Produktionen in der Rezeption selbst nicht in Ruhe – und so stellt sich auch die Frage nach den hier wirksamen »Übergriffen« und Lustgewinnen.

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