Belastungen während einer Psychotherapie

Leitung: Prof. Dr. Lutz Wittmann (IPU Berlin) und Herr Prof. Dr. Linden (Charité Berlin)
Wissenschaftliche Mitarbeit: Eva Blomert (M.A.)

10/2018–09/2019 / Leitung: Prof. Dr. Lutz Wittmann, Prof. Dr. Linden


Hintergrund der Studie

Ziel der Studie ist es, ein genaues Bild von Belastungen, welche PatientInnen während einer Psychotherapie erleben können, zu erhalten. Dies ist ein wichtiges Thema der Therapieoptimierung und des Patientenschutzes. Wir untersuchen parallel die Psychoanalyse, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Verhaltenstherapie.

Durchführung und Design

Um Einblick in das Belastungserleben der PatientInnen zu erhalten ist es notwendig, dass wir ein Interview mit dem/der TherapeutIn und ein Interview mit einem Patient /einer PatientIn führen. Die Patienten werden zudem gebeten Fragebögen zu Aspekten der Soziodemographie, der psychopathologischen Belastung, der therapeutischen Beziehung und zum Strukturniveau auszufüllen.

Informationen für interessierte TherapeutInnen

Hierzu ist es erforderlich, dass wir Ihre Zeit etwa für eine Stunde in Anspruch nehmen, um mit Ihnen über einen Ihrer Patienten zu sprechen, der unter einer depressiven oder somatoformen Störung (F. 32; F.33 oder F.45) leiden sollte und mindestens 15 Wochen Therapie hinter sich hat. Ausgeschlossen sind Patienten mit den Diagnosen F.00 – F. 09 (organische Störungen); F.20 – F.29 (psychotisches Spektrum); F.44.81 (Dissoziative Identitätsstörung); F.45.2 (Hypochondrie); F. 60.2 und F60.3 (dissoziale und emotional instabile Persönlichkeitsstörung). Dabei tauschen wir keine Informationen zwischen TherapeutIn und PatientIn aus.

Das Interview kann in den Räumlichkeiten der IPU Hochschulambulanz, aber auch in Ihren Praxisräumen stattfinden.

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen nach der heutigen Veranstaltung als auch jederzeit unter Tel: 030 300117 803 oder per Mail: eva.blomert(at)ipu-berlin.de zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!