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Vortrag zur Lust an Ekelhaftem in Kunst und Medien

Der Berliner Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Winfried Menninghaus kommt am Donnerstag, 13. Dezember 2012 zu einem Vortrag im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Pathologien der Moderne - Abjekte der Moderne" an die International Psychoanalytic University Berlin (IPU). Am Abend spricht er über das Thema "Transgression oder Regression? Zur Lust an Ekelhaftem in Kunst und Medien".

Winfried Menninghaus studierte Philosophie, Germanistik und Politik. Er ist seit 1989 Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft am Peter-Szondi-Institut für Allge­meine und Ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­ten an der Freien Universität Berlin. Von 2007 bis 2011 war er dort Spre­cher des Exzel­lenz­clus­ters "Lan­gua­ges of Emo­tion". 2002 machte ihn die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften zu ihrem ordentlichen Mitglied. Prof. Menninghaus wurde mit dem "Premio Internazionale di Estetica" der Italienischen Gesellschaft für Ästhetik ausgezeichnet. Die VolkswagenStiftung unterstützte seine Forschungen mit einer "Opus magnum"-Förderung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind antike Rhetorik und Poetik, philosophische, psychologische und evolutionäre Ästhetik, Literatur und Poetik - mit Schwerpunkten auf der deutschen Romantik und der Literatur des 20. Jahrhunderts.

Die Vorbereitungsgruppe der IPU lädt Sie sehr herzlich zu diesem sicherlich wieder anregenden Vortrag und zum anschließenden Austausch mit dem Referenten und anderen Gästen ein.

Der Vortrag beginnt um 20 Uhr c.t. im großen Hörsaal der IPU, Stromstraße 2, 10555 Berlin, 3.OG. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt beträgt 5,- Euro. Für Studierende sowie Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der IPU ist die Teilnahme kostenlos.


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