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Neuigkeiten und wichtige Hinweise

Tilman Allert über den Wandel generationsspezifischer Kleiderordnungen

Vortrag in der Ringvorlesungsreihe mit Prof. Dr. Tilman Allert

Die nächste Ringvorlesung findet am Abend des 8. Mai statt. Herr Prof. Dr. Tilman Allert, seit diesem Semester Vertretungsprofessor für Arbeits- und Organisationspsychologie und akademischer Leiter des Master-Studienganges Organisational Studies an der IPU, wird in seinem Vortrag "Kostümverleih" seine Überlegungen und Gedanken zum Wandel generationsspezifischer Kleiderordnungen vorstellen.

1966 begann Tilman Allert das Studium der Soziologie an der Universität Freiburg. Ausgestattet mit einem Stipendium studierte er an der Universität Tübingen bei Friedrich H. Tenbruck und absolvierte sein Diplom an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seine Promotion erfolgte 1981, ebenfalls an der Goethe-Universität, als Stipendiat des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Er war Mitglied einer Forschungsgruppe um den Soziologen Ulrich Oevermann. Im Anschluss an seine Promotion wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität in Tübingen und habilitierte sich 1994 bei Walter M. Sprondel. 1998 erschien seine Habilitationsschrift „Die Familie. Fallstudien zur Unverwüstlichkeit einer Lebensform“, für die er 1999 den Christa-Hofmann-Riem Preis für qualitative Sozialforschung erhielt. Nach der Jahrtausendwende erhielt er einen Ruf aus Frankfurt für eine Professur in Soziologie und Sozialpsychologie mit dem Schwerpunkt Bildungssoziologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität.

Organisatorische Hinweise

Der Vortrag von Tilman Allert am 8. Mai 2014 beginnt um 20.00 c. t. und findet im großen Hörsaal der IPU, Stromstraße 2, 10555 Berlin, 3. OG statt. Studierende und Mitglieder der IPU haben freien Eintritt. Externe Studierende, Kandidaten und Mitglieder im Verein der Freunde und Förderer der IPU zahlen 5 Euro, alle anderen Gäste 10 Euro.

Nächste Termine

12. Juni 2014 – Prof. Dr. Benigna Gerisch (IPU Berlin)
„Ich habe den Körper immer in die Seele übersetzt“:
Ästhetisierungen des Körpers zwischen Selbstoptimierung und Autodestruktion

3. Juli 2014 – Dr. Danielle Knafo (New York)
By Herself: Woman`s Self-Representation in Twentieth-Century Art