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Sebastian Leikert über das Schöne als des Schrecklichen Anfang

Vortrag in der Ringvorlesungsreihe von Dr. Sebastian Leikert

Am Abend des 12. Dezember referiert der Psychoanalytiker Herr Dr. Sebastian Leikert aus Saarbrücken über das Thema „Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang. Grundlinien einer psychoanalytischen Ästhetik“. Der Vortrag ist Teil der öffentlichen IPU-Ringvorlesungsreihe ›Wie es uns gefällt: Paradoxien der Ästhetik‹ des aktuellen Winter-Semesters.

Sebastian Leikert studierte Psychologie in Gießen und Köln, bevor er 1995 an der Université de Paris VIII zum Dr. en Psychoanalyse promoviert wurde. Ab 1996 arbeitete er als Psychoanalytiker, zunächst bis 2013 in Karlsruhe. Im selben Jahr folgte die Niederlassung in Saarbrücken, wo er seitdem ebenfalls in eigener Praxis tätig ist.

Über einen längeren Zeitraum, vor allem während seines Aufenthaltes in Paris, beschäftigte er sich intensiv mit der Psychoanalyse Lacans. Das Hauptaugenmerk in Veröffentlichungen und anderen Aktivitäten verortet Sebastian Leikert in der Psychoanalyse ästhetischer Fragestellungen mit einem Schwerpunkt auf Musik. In seinen Suchbewegungen auf diesem Gebiet konzentriert sich seine Arbeit auf das Konzept der kinästhetischen Semantik als Deutungsbegriff von Bildung und Transformation von Bedeutung innerhalb der Musik.

Seit 1990 veröffentlichte er seine Erkenntnisse in Form mehrerer Artikel und Beiträge. 2005 erschien seine erste Buchveröffentlichung „Die vergessene Kunst“. Zuletzt erschien im Jahr 2012 „Schönheit und Konflikt“. 2013 folgte ein Buch mit dem Titel „Korrespondenzen und Resonanzen“, seinem bisher jüngsten Werk.

Der Vortrag von Sebastian Leikert am 12. Dezember 2013 beginnt um 20.00 c. t. und findet im großen Hörsaal der IPU, Stromstraße 2, 10555 Berlin, 3.OG statt. Der Eintritt kostet 10,– Euro. Für Studierende, Kandidaten sowie Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der IPU kostet der Eintritt 5,– Euro. Mitglieder der IPU (Studierende und MitarbeiterInnen) haben freien Eintritt.

Nächste Termine

16. Januar 2014 – Prof. Dr. Dieter Thomä (St. Gallen)
Ästhetische Erfahrung zwischen Wahnsinn und Gesellschaft

13. Februar 2014 – Melanie Mohren & Bernhard Herbordt (Stuttgart)
Die Aufführung, Der Apparat, Das Publikum –
Inszenierte Begegnungen zwischen Alltag, Wissenschaft und Kunst