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Neuigkeiten und wichtige Hinweise

Promovieren an der IPU Berlin

Die International Psychoanalytic University (IPU) Berlin kooperiert seit diesem Winter-Semester mit der Humboldt-Universität (HU) Berlin, um Nachwuchswissenschaftler bei ihren Dissertationsprojekten zu unterstützen. Zu diesem Zweck wurde das neue Promotionsbegleitprogramm (kurz: IPU-PBP) initiiert. Es basiert auf der Grundüberzeugung, dass menschliches Handeln eine Dimension unbewussten Sinns artikuliert, der sich alltäglicher Beachtung und Beobachtung in aller Regel entzieht. Psychoanalytisch zu forschen heißt demnach, Instrumente und Methoden zu entwickeln und zu nutzen, die unbewussten Sinn vernehmbar machen. Unbewussten Sinn zu erkennen, zu verstehen und schließlich zu behandeln setzt voraus, seine Äußerungen und deren Formate zu kennen. Der Erweiterung dieses Wissens sollen die anzufertigenden Promotionen dienen, um in Klinik und Kultur Handlungshorizonte zu erweitern.

Innerhalb des strukturierten Promotionsbegleitprogrammes werden den Promovenden bestmögliche Bedingungen geboten, damit sie ihr Promotionsvorhaben erfolgreich in einem von fünf angebotenen Schwerpunkten abschließen können. Unter anderem wurde eigens eine Professur eingerichtet, zu deren Aufgaben die programmatische Entwicklung, die Organisation und die fachliche Betreuung der Promovenden gehören.

Der zeitliche Aufwand bleibt begrenzt: Die Teilnehmer des Doktoratsprogramms treffen sich zu zwei bis drei Wochenendterminen pro Semester, in dem forschungsmethodische Fragen behandelt, überwiegend aber - im Sinne eines Doktorandenkolloquiums - der Austausch der Promovenden über ihre jeweiligen Arbeiten ermöglicht und fachlich begleitet werden wird.

Interessenten schreiben sich als Promotionsstudenten an der Humboldt-Universität ein und lassen sich an der IPU registrieren; diese berechnet eine Verwaltungsgebühr und betreut die Studierenden bei ihrem Weg zur Promotion, plant die Lehrveranstaltungen und vermittelt die Kontakte zu auswärtigen und ausländischen Forschungsnetzwerken.