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Neuigkeiten und wichtige Hinweise

Phänomen Stimmenhören

Wie begegnet man den Stimmen im eigenen Kopf? Ein integrativer Ansatz

In dem Film-Clip aus der Dokumentation „Stimmen im Kopf“ (RB/Arte, R: Anja Krug-Metzinger, 2016) plädiert Frau Prof. Dr. Dorothea von Haebler für einen differenzierten Umgang mit Stimmen. Sie weist unter anderem darauf hin, dass Stimmen nicht per se schrecklich oder krankhaft sind.

Es gebe Stimmen, die sich gut in den Alltag integrieren ließen und andere, die so viel Leiden bringen, dass Ihnen eine wirksame Behandlung zusteht. Diese Unterscheidung sei für den gesellschaftlichen Umgang mit Stimmenhörenden fundamental und „sollte Allgemeinwissen werden“.

Wie man dem Phänomen des Stimmenhörens und anderen besonderen Erscheinungs- und Erlebensweisen der Psyche professionell begegnen kann, wird in den klinisch orientierten Studiengängen an der International Psychoanalytic University (IPU) in Berlin unterrichtet.

Dies gilt auch für den in Deutschland einzigartigen, berufsbegleitenden Master-Studiengang Integrierte Versorgung psychotisch erkrankter Menschen. Ein besonderer Zugang zu menschlichem Erleben und Wahrnehmen und die Auseinandersetzung mit den damit verbundenen Subjekt- und Menschenbildern bilden den Kern dieses Studienganges.

Der Ausschnitt aus dem Film „Stimmen im Kopf“ wurde uns freundlicherweise vom Rechteinhaber zur Verfügung gestellt.
Produktion, Buch und Regie: Anja Krug-Metzinger, Radio Bremen / ARTE 2016, www.krug-metzinger.de/site/Filme.html