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Freuds Flucht nach England: Eine unheimliche Wiederkehr

Kunstausstellung zur Flucht von Freud und seiner Familie ins Londoner Exil

Mit einer Vernissage begrüßt die IPU Berlin ab dem 1. November eine Ausstellung aus dem Londoner Freud-Museum. Anlässlich des 80. Jahrestages von Sigmund Freuds Flucht ins Londoner Exil werden Fotos und Texte aus der Ausstellung „Leaving Today: the Freuds in Exile 1938“ zusammengestellt mit Kunstwerken von Paul Coldwell unter dem Titel „Temporarily Accessioned – Freud’s Coat Revisited“.

Originaldokumente, Briefe und Gegenstände aus der Zeit zeigen die Flucht von Freud und seiner Familie sowie sein Leben im Exil. Gezeigt werden die zur Ausreise aus Österreich und Einreise nach Großbritannien notwendigen Dokumente ebenso wie Freuds persönliche Korrespondenz mit Persönlichkeiten wie Albert Einstein und H. G. Wells. Einige Exponate werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Coldwell stellt mit einem lebensgroßen Röntgenbild von Freuds Mantel und einer Nachbildung der Gegenstände auf dessen Schreibtisch den Antagonismus von Gegenständlichkeit und Verlust dar, der zum Ausdruck bringt, was es bedeutet, aus der eigenen Heimat flüchten zu müssen und zum Migrant zu werden.

Ablauf

  • Begrüßung durch die Präsidentin der IPU Berlin, Prof. Dr. Ilka Quindeau
  • Vortrag von Prof. em. Dr. Micha Brumlik, Berlin: „Freud, Heimat und Exil“
  • Einführung in die Ausstellung durch Maria Saur, Freud-Museum London
  • Ab ca. 19.45 Uhr: Sektempfang


Freud’s Exile: https://www.freud.org.uk/exhibitions/leaving-today-the-freuds-in-exile-1938/
Paul Coldwell: https://www.freud.org.uk/exhibitions/paul-coldwell-temporarily-accessioned/

Termin Vernissage
Donnerstag, 1. November, 18.30 Uhr
Bibliothek der IPU Berlin, Stromstr. 2, 2. OG
Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten.

Anmeldung