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Integration von Mitgefühl und Achtsamkeit in psychodynamischen Therapien

Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. med. Luise Reddemann am 31. Januar 2018

Die International Psychoanalytic University (IPU) Berlin lädt herzlich ein zum öffentlichen Vortrag am 31. Januar. Es spricht Prof. Dr. med. Luise Reddemann zum Thema „Integration von Elementen von Mitgefühl und Achtsamkeit in psychodynamischen Therapien traumatisierter Menschen“.

Nach der Ausbildung zur Nervenärztin und zur Psychoanalytikerin leitete Frau Reddemann von 1985 bis Ende 2003 die Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin des Ev. Johannes-Krankenhauses in Bielefeld.

Ihr Interesse galt dort von Anfang an der Behandlung von Menschen mit schweren Traumatisierungen und deren Folgen.
Bis zu ihrem Weggang aus Bielefeld war sie ab 1993 auch als Lehranalytikerin der DPG und DGPT an dem von ihr mitbegründeten Institut für Psychoanalyse Ostwestfalen tätig.

Seit 1972 meditiere Frau Reddemann und begann nach ihrer Begegnung mit Sylvia Wetzel im Jahr 1995, kontinuierlich Elemente der buddhistischen Psychologie wie Achtsamkeit und Mitgefühl in ihren therapeutischen Ansatz zu integrieren. Seit Juni 2007 ist sie als Honorarprofessorin für Psychotraumatologie und psychologische Medizin an der Universität Klagenfurt tätig.

Frau Reddemann versteht ihre Arbeit als angewandte Psychoanalyse und ihr Interesse gilt solchen Ansätzen, die schon früh und in den letzten Jahrzehnten zur Behandlung traumatisierter PatientInnen entwickelt wurden. Insbesondere die von Federn, aber auch von Kohut und Wolf, sowie Weiss; neuerdings die Ansätze der relationalen und intersubjektiven Richtungen, in denen sich Gemeinsamkeiten mit buddhistischen Sichtweisen erkennen lassen, wie dies z. B. von Safran vertreten wird.

Mittwoch, 31. Januar 2018
Beginn 18:30 Uhr
Eintritt frei


IPU Berlin
Hörsaal 1
Stromstr. 2
10555 Berlin

Buchtipp: „Mitgefühl, Trauma, Achtsamkeit in psychodynamischen Therapien“ (Reddemann, 2016)

Dieser Vortrag wurde organisiert vom StuRa mit freundlicher Unterstützung von Prof. Dr. Christa Rohde-Dachser.