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Erinnerung an emigrierte Psychoanalytiker

Enthüllung einer Gedenktafel zur Erinnerung an emigrierte Psychoanalytiker

Am Sonntag, den 25. August, werden Ludger M. Hermanns und Regine Lockot eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Emigration von über 130 Psychoanalytikern und Ausbildungskandidaten des damaligen Berliner Psychoanalytischen Institutes in Berlin Tiergarten enthüllen. Die Initiatoren freuen sich über Interessierte, die sich ihnen am kommenden Sonntag anschließen und der kleinen Zeremonie beiwohnen. Sponsoren dieser Tafel sind Psychoanalytiker und Freunde der Psychoanalyse.

Das Berliner Psychoanalytische Institut befand sich vom 30.9.1928 bis zum 14.6.1936 in einem Haus, das ursprünglich in der Wichmannstraße 10, Berlin Tiergarten, stand. Damit sind zwei Analytikergenerationen zu großen Teilen für eine Kontinuität der Psychoanalyse in Deutschland verloren gegangen. Die Meisten wurden auf Grund der nationalsozialistischen Rassengesetze dazu gezwungen. Einige gingen auch, weil sie davon überzeugt waren, dass sie unter nationalsozialistischen Vorzeichen nicht psychoanalytisch würden arbeiten können.

Die Enthüllung findet statt am 25.8.2013 um 17 Uhr, Wichmannstr. 10, 10787 Berlin.