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Empfehlungen für eine bessere Versorgung von Menschen mit Schizophrenie

Prof. Dr. Dorothea von Haebler benennt im Interview mit der Berliner Morgenpost konkrete Anhaltspunkte für eine effektivere Behandlung psychisch schwer erkrankter Menschen

Dorothea von Haebler ist IPU-Professorin, langjährig erfahrene Psychiaterin und Psychotherapeutin und als Oberärztin an der Charité zuständig für die dortige Psychosen-Psychotherapie. Im Interview mit der Berliner Morgenpost vom 20. Februar spricht sie über Stärken und Defizite des Gesundheitssystems und macht konkrete Vorschläge für eine effektivere Behandlung von schwer psychotisch erkrankten Patienten.

Abhilfe bei der aktuellen Behandlungssituation, die sich nicht für psychotisch erkrankte Menschen eignet, ließe sich durch Zusammenarbeit aller bei der Gesundheitsversorgung tätigen Personen und Fachkräfte erwirken. Laut Dorothea von Haebler ist hierzu auch die Vermittlung einer psychotherapeutischen Haltung in die Aus- und Fortbildung erforderlich.

Dieses Ziel verfolgt sie im Rahmen des berufsbegleitenden weiterbildenden Masterstudienganges “Integrierte Versorgung psychotisch erkrankter Menschen“ an der IPU in Berlin. Er wird gemeinsam von der IPU (federführend) und drei weiteren Hochschulen, der Charité Universitätsmedizin Berlin, der Katholischen Hochschule für Sozialwesen und dem Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, angeboten. Das Studienangebot richtet sich an berufserfahrene Psychologen, Ärzte, Sozialarbeiter, Pädagogen sowie Angehörige anderer Professionen, die mit solchen Patienten zu tun haben. Der Studiengang wird nur zum Sommersemester angeboten, Bewerbungen für das im April beginnende Sommersemester 2016 sind noch möglich.