Adaptation der Psychological Well-Being Scale und Überprüfung der psychometrischen Gütekriterien in einer repräsentativen mazedonischen Stichprobe

Seit 05/2020 - laufend / Leiter: Prof. Dr. Konrad Schnabel

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: M.A. (Psych.) Ilija Dojchinovski

Projektbeschreibung

Das Ziel dieses Projekts ist die Erarbeitung einer mazedonischen Version der Psychological Well Being Scale (PWBS) von Carol Ryff (2014) in einer repräsentativen Stichprobe in der Republik Nordmazedonien. Die PWBS ist eine der am weitesten verbreiteten Skalen zur Erfassung des psychischen Wohlbefindens. Sie basiert auf einem eudaimonisches Modell des psychologischen Wohlbefindens. Im Mittelpunkt des eudaimonischen Ansatzes steht eine innerlich erfüllende Lebensführung und die Verwirklichung eigener Potenziale. Demgegenüber definiert der hedonistische Ansatz Wohlbefinden in Bezug auf das erfolgreiche Streben nach Vergnügen und die Vermeidung von Schmerzen. Die PWBS lässt sich in sechs verschiedenen Subskalen unterteilen: Selbstakzeptanz, Kontrolle über die Umwelt, sinnerfülltes Leben, persönliches Wachstum, positive soziale Beziehungen und Autonomie.

Diese Studie wird vertiefte Einblicke in die faktorielle Strukture des eudaimonischen Wohlbefindens in einem bislang kaum beforschten kulturellen Kontext bieten und gleichzeitig die psychologische Diagnostik in Mazedonien um ein neues Instrument bereichern.

Literatur: Ryff, C. D. (2014). Psychological well-being revisited: Advances in the science and practice of Eudaimonia. Psychotherapy and Psychosomatics83(1), 10-28. https://doi.org/10.1159/000353263

Studienleitung

Prof. Dr. rer. nat. Konrad Schnabel
International Psychoanalytic University
Stromstraße 3b – Raum 1.16
10555 Berlin
Email: konrad.schnabel(at)ipu-berlin.de