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Die IPU organisiert parallel zum Hochschulbetrieb Veranstaltungen zu aktuellen Fragestellungen. Veranstaltungshinweise werden an dieser Stelle und in einem elektronischen Newsletter veröffentlicht, der kostenlos abonniert werden kann.
Die IPU-Ringvorlesungsreihe "Psychoanalyse als Kulturreflexion" hat sich zu einem publikumswirksamen Bestandteil der IPU entwickelt. Die Vorträge werden im Sommer-Semester 2012 unter dem Titel "Pathologien der Moderne - Gewißheit als Fiktion. Die Unsicherheit der Moderne" fortgesetzt. Auch sie finden Zugänge aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven mit dem Ziel, einen Diskurs zwischen der Psychoanalyse und den Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften zu etablieren und zu verstetigen. Wir, die Vorbereitungsgruppe der Ringvorlesungen, freuen uns auf die sicherlich wieder spannenden Vorträge renommierter Wissenschaftler, zu der alle Interessenten herzlich eingeladen sind.
19.04.2012 - Prof. Dr. Mathias Kettner, Witten/Herdecke
Das Versagen in der Freiheit. Über ein modernes Lebensgefühl
03.05.2012 - Prof. Dr. Christa Rohde-Dachser, Frankfurt / Hannover
Don Juan auf der Suche nach Sinn. Über die Unkündbarkeit der Verheißung
24.06.2012 (vorauss.) - Zusage noch offen; wird rechtzeitig angekündigt
12.07.2012 - Dr. Ronald Britton, London
Natural, Unnatural and Super-natural Beliefs
Alle Vorträge beginnen um 20.00 c.t. und finden im großen Hörsaal der IPU, Stromstraße 2, 10555 Berlin, 3.OG statt.
Der Eintritt kostet 5.- Euro, Studierende aller Hochschulen Berlins haben freien Eintritt.
Im Wintersemester 2011/2012 beginnt an der IPU Berlin eine öffentliche Ringvorlesungsreihe, die zunächst auf vier Semester angelegt ist. Die Vorträge dieses Wintersemesters beschäftigen sich mit den >Maskeraden der Gewalt< und finden Zugänge aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven. Mit dieser Vortragsreihe will die IPU einen Diskurs zwischen Psychoanalyse und den Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften etablieren und verstetigen.
Wir, die Vorbereitungsgruppe der IPU-Ringvorlesungen, laden alle Interessierten sehr herzlich ein, sich mit uns in diesem spannenden Feld zu bewegen.
Den Flyer zur Ringvorlesung können Sie hier herunterladen.
(24.11.2011) - Prof. Jürgen Straub, Bochum
Die Gewalt versagter Anerkennung und die Schwierigkeit,
tolerant zu sein...Nachlese
(15.12.2011) - Prof. Rolf Haubl, Frankfurt / Main
Gefühlte Ungerechtigkeit...Nachlese
(12.1.2012) - Prof. Rolf-Peter Warsitz, Kassel
Moderne Höllen...Nachlese
(9.2.2012) - Prof. Hartmut Böhme, Berlin
Archaisierung der Gewalt in der gegenwärtigen Moderne...Nachlese
Alle Vorträge beginnen um 20.00 c.t. und finden im großen Hörsaal der IPU, Stromstraße 2, 10555 Berlin, 3.OG statt.
Der Eintritt kostet 5.- Euro, Studierende aller Hochschulen Berlins haben freien Eintritt.
Nach einer kurzen Einführung können sich Interessenten gezielt über die einzelnen Studiengänge informieren und in persönlicher Atmosphäre mit Professoren, Studierenden und Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Das Programm umfasst neben dem Informationsangebot auch die Möglichkeit, die aufwändig renovierten Räumlichkeiten mit samt dem Herzstück, der neuen Bibliothek, zu besichtigen.
Die International Psychoanalytic University (IPU) bietet praxisnahe und interdisziplinäre Studiengänge für Abiturienten, Psychologie-Studierende, Berufstätige im Sozialbereich und Quereinsteiger.
Am 08. April informiert die IPU über das erweiterte Studienangebot ab dem Wintersemester 2011/2012:
Der Studiengang MA Klinische Psychologie/Psychoanalyse steht auch solchen Studienbewerbern offen, die zuvor ein sozialwissenschaftliches Hochschulstudium absolviert haben.
Termin: Freitag, den 08. April 2011 von 14 bis 17 Uhr
Ort: IPU Berlin, Stromstraße 2, 10555 Berlin
Um Anmeldung wird gebeten.

Traumapädagogik ist ein Thema geworden. Da Kinder und Jugendliche mit frühen traumatischen Belastungen dazu neigen, diese Erfahrungen in ihren gegenwärtigen Beziehungen zu wiederholen, sind Einrichtungen der Jugendhilfe, Pflegefamilien oder auch Adoptivfamilien, Einzelfallhelfer, Familienhelfer und andere oftmals trotz aller Bemühungen mit ungünstigen Verläufen konfrontiert. Suchterkrankungen, Kriminalität, chronische Psychiatrisierung, soziale Randständigkeit können die Folge sein. Eine Pädagogik, die diese Problematik reflektiert und statt Retraumatisierung neue Wege anbietet, ist hier dringend angezeigt. Die Tagung soll Einblick in die Problematik geben, bereits entwickelte Konzepte der Traumapädagogik aufzeigen und Perspektiven entwerfen für weitergehende Qualifizierungen in diesem Sektor.
Die Tagung findet in der Zeit zwischen 9.30 Uhr und 17.30 Uhr im Hörsaalgebäude (Neubau) der International Psychoanalytic University Berlin in der Stromstraße 2, 10555 Berlin, statt. Hier finden Sie uns.
Eine Voranmeldung ist infolge begrenzter Teilnehmerzahl erforderlich.
Die Anmeldung sollte daher bis spätestens den 22. November per E-mail an info@ipu-berlin.de erfolgen.
Die Teilnahmegebühr beträgt 50.- Euro. Ein ermäßigter Teilnahmepreis in Höhe von 30.- Euro gilt für Denkzeit-Trainer und Studierende. Bitte überweisen Sie den Betrag zeitgleich mit der Anmeldung bis zum 22. November auf das folgende Konto:
Donner & Reuschel
Konto: 118 069 100
BLZ: 200 303 00
Verwendungszweck: Veranstaltung 29.11.2010
9:30 Beginn
Begrüßung: J. Körner
R. Wiesner: Traumapädagogik - eine Aufgabe der Jugendhilfe?
S. Varvin: Was Traumapädagogik von der Psychotherapie lernen kann
11:00
S. Gahleitner: Traumapädagogik und psychosoziale Traumaarbeit. Modeerscheinung oder Notwendigkeit?
Th. Hensel: Besonderheiten bei der Entwicklungstraumastörung
M. Kühn: "Macht die Welt endlich wieder mit zu meiner" - Grundzüge der Traumapädagogik
Mittagspause
14:00
J. Strauß: Die Kultur der sicheren Orte - Metapher oder Paradigmenwechsel. Zur Professionalisierung der Helfer
S. Lüdecke: Erfahrungen aus dem EU-Projekt zur Traumapädagogik
A. Streeck-Fischer: Diskussion und Zukunftsperspektiven
17:30 Ende
Prof. Dr. phil. Silke Gahleitner
Alice-Salomon-Hochschule Berlin, Professorin für klinische Psychologie und Sozialarbeit
Dipl.-Psych. Thomas Hensel
Kindertraumainstitut Offenburg
Prof. Dr. disc. pol. Jürgen Körner
Präsident der IPU Berlin
Dipl.-Behindertenpädagoge Martin Kühn
SOS-Kinderdorf Worpswede, Vorsitzender der BAG Traumapädagogik
Dipl.-Pädagogin Silke Lüdecke
Koordinatorin des EU-Projektes "Back up the children"
Dipl.-Psych. Jochen Strauß
Zentrum für lebenslanges Lernen, Traben-Trabach
Prof. Dr. med. Annette Streeck-Fischer
IPU Berlin
Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn, Rosdorf/Göttingen
Dr. med. Sverre Varvin
Psychoanalytiker, National Centre for the Study of Violence and Traumatic Stress, University of Oslo
Prof. Dr. h. c. Reinhard Wiesner
Ministerialrat a. D., Partner der Kanzlei Bernzen/Sonntag in Berlin