Studiengang

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Masterstudiengang Psychoanalytische Kulturwissenschaften

Masterstudiengang mit inter-/transdisziplinärer Ausrichtung, weiterbildend und berufsbegleitend als Teilzeitstudium

Dieser Master-Studiengang zeichnet sich durch seine doppelte Perspektive aus. Die Schnittstelle Psychoanalyse/Kultur wird von beiden Seiten her studiert: Einerseits sind kulturelle Fragestellungen originärer Teil psychoanalytischer Gegenstandsbildung, andererseits psychoanalytische Zugangsweisen unverzichtbarer Teil der Kulturwissenschaft.

Flyer MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften zum Download

Aufbau und Gliederung

Der Master-Studiengang Psychoanalytische Kulturwissenschaften wird als berufsbegleitendes Teilzeitstudium angeboten.* Die Lehre findet an drei Präsenz-Wochenenden (zwei davon Freitagmittag bis Sonntagmittag und eines bis Samstag Spätnachmittag) sowie einer Blockwoche pro Semester statt. (Die Blockwoche kann i. d. R. und je nach Bundesland als Bildungsurlaub anerkannt werden). Vollständig studiert umfasst er insgesamt 8 Semester (120 Leistungspunkte) und ist in zwei aufeinanderfolgende Studienabschnitte gegliedert:

Kernstudium (6 Semester, 90 ECTS)
Aufbaustudium / Masterarbeit (2 Semester, 30 ECTS)

Es besteht die Möglichkeit, den Studiengang Psychoanalytische Kulturwissenschaften als Masterstudiengang mit 120 ECTS oder wahlweise auch als weiterbildenden Studiengang mit 60 oder 90 ECTS abzuschließen bzw. einzelne Studienabschnitte als zertifizierte Fortbildung mit 30 ECTS zu studieren.

(*Der Studiengang ist genehmigt durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft.)

Psychoanalyse–Kultur–Theorie

Dieser dezidiert inter- und transdisziplinär ausgerichtete Studiengang eröffnet den Studierenden einen vielschichtigen und anschaulichen Zugang zu dem breiten Spektrum kultureller Phänomene und deren unbewussten Dimensionen. Dazu werden z. B. künstlerische und mediale Hervorbringungen wie auch Alltagserscheinungen, Wissens- und Erinnerungskulturen, soziale Beziehungen und deren Transformationen nahe gebracht und erarbeitet.

Durch die Perspektivwechsel zwischen den verschiedenen Zugängen und Ebenen lassen sich neue Blickweisen entwickeln und dabei fachliche, kulturelle und soziale Kompetenzen erlangen. In der Auseinandersetzung mit konkreten Themen vertieft und differenziert sich das Verständnis gesellschaftlicher Dynamiken und Funktionsweisen, Produktionen und Problemlagen.

Der Studiengang richtet sich an Kultur-, Geistes-, Human- bzw. Sozialwissenschaftler/innen, die ihre wissenschaftlich-psychoanalytische Expertise erweitern möchten, sowie an Psychoanalytiker/innen, therapeutisch-beraterisch oder im medizinischen Feld Tätige oder Kunstschaffende, die sich kulturwissenschaftlich qualifizieren möchten.

Studienbewerber

Grundsätzlich wird ein Universitätsstudium (Magister, Diplom, Staatsexamen, Bachelor) in einem kultur-, geistes-, sozial-, gesundheitswissenschaftlichen oder künstlerischen Studiengang vorausgesetzt. Über Ausnahmen entscheidet die Zulassungskommission der IPU. Mit jeder Bewerberin / jedem Bewerber wird ein persönliches Auswahlgespräch geführt.

Das kostet Ihr Studium

Sie können für den berufsbegleitenden Master-Studiengang MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften (acht Semester, inklusive Master-Arbeit) zwischen drei verschiedenen Zahlungsformen wählen:

- monatlich: 320 Euro
- pro Semester: 1.800 Euro
- Gesamte Studiengebühr im Voraus: 12.900 Euro