- Home /
- Studieninteressierte /
- Studienangebot /
- MA Psychologie
Der richtungsweisende Studiengang für Psychologen und Querdenker aus den Sozialwissenschaften
Der Master-Studiengang Psychologie ist als viersemestriges Vollzeit- und achtsemestriges Teilzeitstudium mit einem Umfang von 120 ECTS konzipiert.
Sein Curriculum orientiert sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, jedoch legt der Studiengang einen Schwerpunkt auf die anwendungsbezogene Vermittlung diagnostischer, beraterischer und therapeutischer Basiskompetenzen. Seine psychoanalytische Orientierung zeigt sich darin, dass neben verhaltenstherapeutischen, gestalttherapeutischen, systemischen und anderen die psychoanalytischen Verfahren den Schwerpunkt des Studiums bilden.
Außerdem soll die Vermittlung empirischer und statistischer Methoden auch solche Verfahren einbeziehen, die besonders geeignet sind, den Prozess und das Ergebnis psychoanalytischer Behandlungen zu erfassen und abzubilden. Schließlich erscheint die psychoanalytische Ausrichtung auch darin, dass die Studierenden die Psychoanalyse nicht nur als ein psychotherapeutisches Verfahren, sondern auch als Kulturtheorie und angewandte Sozialwissenschaft kennenlernen werden.
Das Studium umfasst 120 Leistungspunkte, die in vier Semestern Ganztagsstudium bzw. 8 Semestern Teilzeitstudium erworben werden können. Die Leistungspunkte verteilen sich in etwa gleichmäßig über die Semester, wobei im letzten Semester die Master-Arbeit geschrieben wird. Im Falle des Teilzeitstudiums für Berufstätige und Auswärtige wird eine Präsenz von einer Woche und drei Wochenenden pro Semester erwartet.
Die Lehrgebiete des Studiums sind in fünf Studienbereiche gegliedert. Hinzu kommt ein Wahlpflichtfach, welches dem Studierenden die Gelegenheit geben soll, nach eigenem Interesse einen wissenschaftlichen Schwerpunkt zu legen. Außerdem soll der Studierende ein Berufspraktikum absolvieren.
Der Master-Studiengang Psychologie soll die Studierenden befähigen, selbständig als Klinische Psychologen zu arbeiten, sich wissenschaftlich weiterzubilden und ggf. eine Hochschullaufbahn anzustreben. Die Absolventen können sich um die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz bewerben. Sie sind frei darin, eine der nach dem PThG anerkannten psychotherapeutischen Richtungen (verhaltenstherapeutisch, tiefenpsychologisch, psychoanalytisch) zu wählen. Allerdings ist zu erwarten, dass die Absolventen aufgrund ihrer Erfahrungen in den anwendungsbezogenen Lehrveranstaltungen (Erstinterviewseminare, Fallvorstellungen, kasuistische Seminare) auf die Inhalte und Ziele einer psychoanalytischen Ausbildung nach dem PThG besonders gut vorbereitet sind. Eine Garantie für die Aufnahme in die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten kann aber nicht gegeben werden. Insbesondere solche Absolventen, die nicht nach einem Bachelorstudium Psychologie, sondern als "Quereinsteiger" mit einem sozialwissenschaftlichen Examen das Masterstudium Psychologie an der IPU begonnen haben, können nach derzeitiger Auffassung der Landesprüfungsämter nicht damit rechnen, in die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten aufgenommen zu werden.
Voraussetzung zur Zulassung ist der Bachelor-Abschluss Psychologie an einer Hochschule. Absolventen anderer, sozialwissenschaftlicher Studiengänge (wie z. B. Medizin, Erziehungswissenschaften, Theologie, Soziologie) müssen mindestens 60 Leistungspunkte in Psychologie nachweisen, die in einem vorangegangenen Hochschulstudium erworben wurden. Eine Anerkennung der Vorleistungen nimmt die Prüfungskommission vor. Diese kann außerdem maximal 4 Brückenkurse zu je 5 ECTS auferlegen (Allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Klinische Psychologie, Methoden der Psychologie).
Nach derzeitiger Rechtsauffassung der uns bekannten Landesprüfungsämter (in Berlin ist es das Landesamt für Gesundheit und Soziales) haben Absolventen des MA Psychologie nur dann die Möglichkeit, sich für eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten zu bewerben, wenn sie zuvor ein Bachelor-Studium Psychologie absolviert haben.
Für das Bewerbungsverfahren gilt: Die Hochschulleitung behält sich vor, eine Bewerbung zurückzustellen oder abzulehnen. Bei dieser Entscheidung berücksichtigt sie den Gesamteindruck einer Bewerbung: Die Berufswahlmotivation, die Interessen des Bewerbers/der Bewerberin und ggf. seine/ihre Vorerfahrungen und soziales Engagement. Die Mehrzahl der Bewerber(innen) wird zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dieses wird protokolliert und mündet in eine Empfehlung an die Hochschulleitung, den Bewerber/die Bewerberin zuzulassen oder abzulehnen.
Die Studiengebühren für das Master-Studium MA Psychologie betragen insgesamt 16.000 Euro. Bei einem Vollzeitstudium sind das 4.000 Euro pro Semester, bei einem Teilzeitstudium 2.000 Euro pro Semester. Die Gebühren für die zweimonatigen Brückenkurse für Quereinsteiger ohne vorhergehenden akademischen Abschluss in Psychologie betragen maximal 2.000 Euro, bei Nachweis erbrachter Vorleistungen reduziert sich diese Summe entsprechend.
HIER finden Sie zusätzliche Informationen über die Studienbereiche und exemplarischen Studienverläufe, die Modulbeschreibungen und die relevanten Ordnungen des Studiengangs.
Wenn Sie sich bereits entschieden haben und gerne an der IPU studieren möchten, können Sie sich online bewerben - einfach und bequem von zu Hause aus.
Ihre Ansprechpartnerin Heike Cassel steht Ihnen gerne zur Verfügung.