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		<title>IPU RSS Feed</title>
		<link>http://www.ipu-berlin.de/</link><description>RSS Feed für die International Psychoanalytic University (IPU) Berlin</description><language>de</language><image>
		<title>IPU RSS Feed</title>
		<url>http://www.ipu-berlin.de/fileadmin/templates/ipu/images/rssfeed.png</url><link>http://www.ipu-berlin.de/</link><width>199</width><height>108</height><description>RSS Feed für die International Psychoanalytic University (IPU) Berlin</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 10:01:00 +0200</lastBuildDate><item>
	<title>Siri Hustvedt besucht die IPU</title>
	<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/siri-hustvedt-besucht-die-ipu.html</link><description>Die New Yorker Schriftstellerin Siri Hustvedt kommt nach Berlin und besucht die IPU.Am 29.05.2012...</description><content:encoded>
	<![CDATA[Die New Yorker Schriftstellerin Siri Hustvedt kommt nach Berlin und an die IPU. Am Dienstag, den 29. Mai 2012 um 20 Uhr wird sie eine Vorlesung mit dem Titel &quot;Between You and Me: Art and Analysis&quot; halten. Aufgrund des zu erwartenden Interesses hat sich die IPU entschlossen, diese Vortragsveranstaltung ausnahmsweise in den Kinosaal der Humboldt-Universität auszulagern. Das Auditorium erwartet eine sicherlich sehr anregende Begegnung mit der vielseitigen Bestsellerautorin, die sich in ihren jüngeren Werken intensiv mit neurologischen und psychoanalytischen Themen und Fragestellungen beschäftigt hat.<br /><br />Siri Hustvedt, Ehefrau des New Yorker Schriftstellers Paul Auster, folgt einer Einladung der Vorbereitungsgruppe der öffentlichen Ringvorlesungsreihe der IPU Berlin, die im aktuellen Sommer-Semester unter dem Motto &quot;Psychoanalyse als Kulturreflektion: Pathologien der Moderne - Gewissheit als Fiktion&quot; steht. <br />&nbsp;<br />Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Abend mit Siri Hustvedt, uns und unseren Gästen zu verbringen!<br /><br /><br /><b>Organisatorischer Hinweis:</b><br /><br />29.05.2012, 20 Uhr - Siri Hustvedt, Ph.D., New York: Between You and Me: Art and Analysis<br /><span class="important">ACHTUNG</span> Der Vortrag von Siri Hustvedt findet ausnahmsweise im Kinosaal der Humboldt-Universität Berlin, Unter den Linden 6 (Eingang auch Dorotheenstraße), 10117 Berlin, statt.<br /><br />Der Eintritt kostet 10.- Euro, Studierende aller Hochschulen Berlins sowie Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der IPU haben freien Eintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br /><br /><br /><b>Nächster Veranstaltungstermin:</b><br /><br />12.07.2012 - Dr. Ronald Britton, London: Natural, Unnatural and Super-natural Beliefs<br />Der Vortrag beginnt um 20 Uhr und findet im großen Hörsaal der IPU, Stromstraße 2, 10555 Berlin, 3.OG statt.]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:58:00 +0200</pubDate>
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<title>Das Schicksal des Don Juan der Postmoderne</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/das-schicksal-des-don-juan-der-postmoderne.html</link>
<description>Über das Schicksal des Don Juan der Postmoderne referierte Prof. Dr. Christa Rohde-Dachser in ihrem...</description>
<content:encoded><![CDATA[Prof. Dr. Christa Rohde-Dachser ist Soziologin, Psychoanalytikerin und war Professorin in der Nachfolge des Alexander Mitscherlich - Lehrstuhls an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu erleben war die vielseitige Wissenschaftlerin am Abend des 03.05.2012 im Rahmen der öffentlichen IPU-Ringvorlesungsreihe &quot;Pathologien der Moderne - Gewissheit als Fiktion&quot; mit ihrem Vortrag &quot;Was sich ändert und was bleibt. Über die Unkündbarkeit der Verheißung&quot;. Darin ging sie der Frage nach, welche Sprache der Psychoanalyse heute als Reaktion auf die Versprechungen der Moderne zur Verfügung stünden.<br /><br />Frau Prof. Rohde-Dachser stellte die von ihr geschilderten Beobachtungen unter das Motto: &quot;Leben in einer Welt ohne festen Grund und Boden&quot;. Feste Strukturen von früher seien brüchig geworden, die Menschen in der Postmoderne deshalb herausgefordert, mit den wachsenden Unsicherheiten zurechtzukommen: so lautete ihre Botschaft. Diese Unsicherheiten &quot;in ein Narrativ zu packen&quot; und sie dadurch &quot;kontrollierbar zu machen&quot; sei ein tief verwurzeltes Bedürfnis im Leben des postmodernen Menschen, meinte Frau Prof. Rohde-Dachser. Aus wissenschaftlicher Perspektive seien dafür sogenannte &quot;Zeitdiagnosen&quot; geeignet. Denn wer aus einer scheinbar dritten Person heraus benennen oder gar wissenschaftlich beweisen könne, was die postmoderne Gesellschaft definiere oder vorantreibe, so Prof. Rohde-Dachser, der erzeuge auch eine Form von Gewissheit. <br /><br />Ihrer Erkenntnis nach sei der Mensch ein Leben lang auf der Suche nach Erfüllung. Zwar hätten im Gegensatz zu früher die &quot;mit der menschlichen Subjektwerdung untrennbar verbundenen Konflikte&quot; im Rahmen gesellschaftlicher Wandlungsprozesse ihre Ausdrucksform geändert, sagte sie, die Grundstrukturen würden jedoch im Wesentlichen fortbestehen. Wie sich diese Konflikte bereits vor über 300 Jahren in Szene setzten und wie sie sich im Gegensatz dazu unter &quot;den Bedingungen der Postmoderne&quot; inszenierten erläuterte Frau Prof. Rohde-Dachser anhand einer zeitgenössischen Theaterinszenierung von Don Juan am Schauspielhaus Hannover aus dem Jahr 2011 (die Uraufführung des Originals von Moliere wird auf das Jahr 1665 datiert). Demnach lasse sich die Figur des Don Juan als eine &quot;symbolische Figur der Postmoderne&quot; verstehen, die unter den heutigen Bedingungen etwas anderes quäle als die Angst vor Höllenstrafen. Erst der Tod setze dem &quot;suchtartigen Vorwärtskommen&quot; und der Rücksichtslosigkeit Anderen gegenüber - von ihr als &quot;Illusion von Unbegrenztheit&quot; umschrieben - ein Ende. <br /><br />Vom Standpunkt der Wissenschaftlerin aus würden auch heute ähnliche Regeln gelten wie zu Zeiten Don Juans. Allerdings seien die erkorenen Objekte in der Moderne nicht (wie im Stück von Don Juan) die Frauen. Bezugnehmend auf ihre vorangegangene Schilderung über die Psychoanalyse der Finanzmärkte des Londoner Psychoanalytikers David Tappert bezeichnete sie Wertpapiere und Aktien als &quot;die erkorenen Objekte&quot; des modernen Menschen. Hohe Gewinnaussichten ließen die Erwartungen der Spekulanten &quot;ins Phantastische&quot; steigen. Man wolle immer mehr davon besitzen, entwickle eine &quot;Liebesromanze&quot; mit ihnen und lasse dabei alle Risiken außer Acht. Erst wenn die Teilnehmer an dieser &quot;postmodernen Beschleunigungsspirale&quot; (nach Baumann) ihre Kräfte schwinden sehen, fuhr Prof. Rohde-Dachser fort, werde das &quot;schwindelerregende Tempo zum Albtraum&quot;. Der Kampf gegen das &quot;Heilsversprechen der Moderne&quot;, sagte sie, sei beschwerlich und &quot;mache müde&quot;. Ehrenberg, den sie in diesem Zusammenhang zitierte, spräche hierbei vom &quot;erschöpften Selbst&quot; und davon, dass Depression eine &quot;unvermeidliche Begleiterscheinung der Autonomie&quot; sei.<br /><br /><br /><b>Nächste Veranstaltungstermine:</b><br /><br />29.05.2012 - Siri Hustvedt, Ph.D., New York: Between You and Me: Art and Analysis<br /><span class="important">ACHTUNG:</span> Vortrag findet&nbsp;ausnahmsweise im Kinosaal der Humboldt-Universität Berlin<br />Unter den Linden 6 (Eingang auch Dorotheenstraße), 10117 Berlin, statt.<br /><br />12.07.2012 - Dr. Ronald Britton, London: Natural, Unnatural and Super-natural Beliefs]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Mon, 14 May 2012 15:19:00 +0200</pubDate>
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<title>Einladung zum Infotag 2012</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/einladung-zum-infotag-2012.html</link>
<description>Einladung zum Infotag am 11.05.2012.Die IPU Berlin veranstaltet einen Infotag für Interessierte,...</description>
<content:encoded><![CDATA[Am 11.05.2012 veranstaltet die IPU einen Informationstag für Studieninteressierte, die sich über das Studienangebot der IPU informieren möchten. Die Veranstaltung findet von 16 bis 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Hochschule statt. Die IPU Berlin bietet praxisnahe und interdisziplinäre Studiengänge für Abiturienten, Psychologie-Studierende, Berufstätige im Sozialbereich und Quereinsteiger mit erstem akademischen Abschluss. Interessenten sind hierzu herzlich eingeladen.<br /><br />Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung durch den Präsidenten der IPU, Prof. Dr. Jürgen Körner, können sich Interessenten gezielt über die Studiengänge informieren und in persönlicher Atmosphäre mit Professoren, Studierenden und Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Das Programm umfasst neben dem Informationsangebot auch die Möglichkeit, die modernen Räumlichkeiten der IPU sowie die Bibliothek zu besichtigen.<br /><br />Zum Wintersemester 2012/2013 erweitert die IPU Berlin ihr Studienangebot um einen neuen Studiengang. Der berufsbegleitende MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften wird zum Vorlesungsbeginn im Oktober 2012 mit einer ersten Studierendenkohorte anlaufen.<br /><br />Das Studienangebot umfasst:
<ul><li>Bachelorstudiengang BA Psychologie, grundständig</li></ul>
<ul><li>Masterstudiengang MA Psychologie mit klinischem Schwerpunkt, als Vollzeitstudium und berufsbegleitend als Teilzeitstudium</li></ul>
<ul><li>Masterstudiengang MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften, berufsbegleitend als Teilzeitstudium</li></ul>
<ul><li>Masterstudiengang MA &quot;Integrierte Versorgung psychisch erkrankter Menschen&quot; (geplant)</li></ul>
<ul><li>Promotionsprogramm (geplant)</li></ul>
Studieninteressenten, die im kommenden Wintersemester gerne an der IPU studieren möchten, können sich noch bis zum 15.07.2012 bewerben. Die IPU wählt ihre Studierenden individuell in persönlichen Gesprächen aus und wendet keinen Numerus Clausus (NC) an.<br /><br /><br /><b>Infotag<br />Termin: Freitag, den 11. Mai 2012 von 16 bis 19 Uhr<br />Ort: IPU Berlin, Stromstraße 2, 10555 Berlin</b><br /><br />Um unverbindliche <link 164 - internal-link "Anmeldung Infotag 11.05.2012">Anmeldung</link> wird gebeten.<br /><br />]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:34:00 +0200</pubDate>
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<title>Vortrag über die Unkündbarkeit der Verheißung</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/vortrag-ueber-die-unkuendbarkeit-der-verheissung.html</link>
<description>An der IPU Berlin findet am 03.05.2102 der Vortrag über die Unkündbarkeit der Verheißung von Prof....</description>
<content:encoded><![CDATA[Prof. Dr. Christa Rohde-Dachser ist Soziologin, Psychoanalytikerin und Prof. em. für Psychoanalyse an der Goethe-Universität Frankfurt. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Borderlinestörungen und der Psychoanalyse der Geschlechterdifferenz. 2009 gründete sie zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Körner die IPU Berlin als erste psychoanalytische Hochschule in Deutschland.<br /><br />Während ihrer langjährigen wissenschaftlichen Karriere hat Frau Prof. Rohde-Dachser zu einer Reihe von Themen publiziert, deren Auflistung allein ein ganzes Buch füllen würde. Als renommierte Wissenschaftlerin, für die die Psychoanalyse immer auch eine Herzensangelegenheit gewesen ist, wird sie am Abend des 03.05.2012 im Rahmen der öffentlichen IPU-Ringvorlesungsreihe &quot;Pathologien der Moderne - Gewissheit als Fiktion&quot; mit ihrem Vortrag &quot;Was sich ändert und was bleibt. Über die Unkündbarkeit der Verheißung&quot;&nbsp; zu erleben sein. Interessierte sind hierzu und dem anschließenden Beisammensein in gemütlicher Atmosphäre herzlich eingeladen.<br /><br />Alle Vorträge beginnen um 20.00 c.t. und finden im großen Hörsaal der IPU, Stromstraße 2, 10555 Berlin, 3.OG statt.<br />Der Eintritt kostet 5.- Euro, Studierende aller Hochschulen Berlins sowie Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der IPU haben freien Eintritt.<br /><br /><br /><b>Nächste Veranstaltungstermine</b><br /><br />29.05.2012 - Siri Hustvedt, Ph.D., New York<br />Between You and Me: Art and Analysis<br /><br />12.07.2012 - Dr. Ronald Britton, London<br />Natural, Unnatural and Super-natural Beliefs]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 10:27:00 +0200</pubDate>
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<title>Warum moderne Freiheit nicht nur Glück bedeutet</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/warum-moderne-freiheit-nicht-nur-glueck-bedeutet.html</link>
<description>Warum moderne Freiheit nicht nur Glück bedeutet schilderte Prof. Kettner am 19.04.2012 an der IPU...</description>
<content:encoded><![CDATA[Der Forschungsdekan der Universität Witten/Herdecke, Prof. Dr. Matthias Kettner, war fünfter Gastredner der IPU-Ringvorlesungsreihe &quot;Psychoanalyse als Kulturreflektion&quot;. Prof. Kettner ist Psychologe und wird als Philosoph zur Frankfurter Schule gezählt. Er ist außerdem Professor an der Universität Witten/Herdecke und zeichnet dort als Dekan für die ›Fakultät für Kulturreflexion - Studium fundamentale‹ verantwortlich, die den Begriff der Kulturreflexion „nicht nur im Namen trägt“, so Prof. Kettner, sondern „den Programmbegriff auch vor einigen Jahren mitgeprägt hat“.<br /><br />Die öffentliche Vortragsreihe an der IPU Berlin, die, wie er betonte, „unter dem gar nicht selbstverständlichen Programmbegriff der Kulturreflexion“ stehe, läuft in diesem Sommer-Semester unter der Überschrift &quot;Pathologien der Moderne - Gewissheit als Fiktion&quot;. In seinem Vortrag am Abend des 19.04.2012 mit dem Titel &quot;Das Versagen in der Freiheit. Über ein modernes Lebensgefühl&quot; beschrieb Prof. Kettner, was der moderne Mensch an Freiheiten für sich beansprucht. Aus einer interdisziplinären Perspektive setzte er sich mit eben diesem Lebensgefühl der Menschen in der Moderne aueinander. <br /><br />In präziser Abgrenzung zu benachbarten Disziplinen beschrieb der renommierte Wissenschaftler zunächst die methodologische Vorgehensweise seiner Lesart des Programmbegriffes Kulturreflexion. Demnach betreibe man Kulturreflexion weder „von innen und außen, und nie nur von außen“, also nie lediglich als bloßer Beobachter, oder „wie Systemtheoretiker gerne sagen: Beobachter erster Ordnung“, aber auch „nie nur von innen“ und „niemals nur kontemplativ“.<br /><br />Auf die Frage, welchen Zweck die Kulturreflexion denn nun erfülle, verwies Prof. Kettner auf die kulturelle Dimension einer Gesellschaft. Sie bestimme, welchen „Sinn beziehungsweise welche Bedeutung die Aktivitäten der Menschen“ tatsächlich für sie haben könnten. Betrachte man die Kulturreflexion als „Veränderung dessen, was reflektiert wird“, erhalte sie, so Prof. Kettner, eine durchaus „praktische Pointe“. Wie hilfreich diese Pointe für die Entwicklung einer kulturdiagnostischen Sichtweise sein kann, verdeutlichte er anhand von Beispielen aus der Werbung, der Kunst, oder aufgrund psychoanalytisch geprägter Literatur. Insbesondere Erich Fromms analytische Kulturreflexionen würdigte er als „großartige Versuche“. Fromm, auf den er bei seiner Beschäftigung mit dem Thema immer wieder zurückkam, empfinde er „als neu zu entdeckenden kulturreflexiven Autor der Psychoanalyse“. <br /><br />„Was aber wird in dieser Sichtweise aus der Moderne?“ fragte Prof. Kettner weiter. „Was aus den so genannten modernen Menschen? Und was vor allem aus der Freiheit?“ Statt dem Auditorium die Antworten gleich mitzuliefern, stellte er die These auf, dass Freiheit keine Eigenschaft etwa des Willens, sondern eine kulturelle Praxis und somit nie still gestellt sei. Garantiert sei einzig und allein ihre Unbeständigkeit. Diese Unbeständigkeit oder auch Kontingenz charakterisiere die Moderne. Und das Spezifikum der Moderne sei es, die „gesteigerte Kontingenz irgendwie zu verarbeiten“. Egal in welchem Bereich. Zwar sei Kontingenz die Voraussetzung für Freiheit, so Prof. Kettner weiter, sie habe aber im Umkehrschluss immer auch eine bedrohliche Komponente: nämlich ihre eigene Unbeständigkeit.<br /><br /><br /><b>Nächste Veranstaltungstermine</b><br /><br />03.05.2012 - Prof. Dr. Christa Rohde-Dachser, Frankfurt / Hannover<br />Was sich ändert und was bleibt. Über die Unkündbarkeit der Verheißung<br /><br />29.05.2012 - Siri Hustvedt, Ph.D., New York<br />Between You and Me: Art and Analysis<br /><br />12.07.2012 - Dr. Ronald Britton, London<br />Natural, Unnatural and Super-natural Beliefs]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:17:00 +0200</pubDate>
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<title>IPU Web-Seite jetzt auch in Englisch</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/ipu-web-seite-jetzt-auch-in-englisch.html</link>
<description>Die IPU Berlin bietet mit Beginn des Sommersemesters 2012 ihre Web-Seite auch in englischer Sprache...</description>
<content:encoded><![CDATA[Die IPU Berlin bietet mit Beginn des Sommersemesters 2012 ihre Web-Seite auch in englischer Sprache an. Damit entspricht sie dem wachsenden Interesse, das ihr aus dem Ausland entgegengebracht wird. Mit dem neuen Sprachmenü können die Besucher der Web-Seite direkt zwischen den zwei Sprachen Deutsch (de) und Englisch (en) auswählen. Interessenten aus dem In- und Ausland können sich nun umfassend über die Hochschule und deren psychoanalytisch ausgerichteten Bachelor- und Master-Studiengänge informieren.]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 14:43:00 +0200</pubDate>
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<title>Prof. Kettner über das Versagen in der Freiheit</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/prof-kettner-ueber-das-versagen-in-der-freiheit.html</link>
<description>Der Philosoph und Psychologe Prof. Kettner spricht am 19.04.2012 über das Versagen in der...</description>
<content:encoded><![CDATA[Der Philosoph und Psychologe Prof. Dr. Matthias Kettner wird am kommenden Donnerstag die im letzten Semester begonnene IPU-Ringvorlesungsreihe im Sommer-Semester 2012 eröffnen. &quot;Das Versagen in der Freiheit. Über ein modernes Lebensgefühl&quot; lautet das Thema seines mit Spannung erwarteten Vortrags am 19.04.2012 im Großen Hörsaal der IPU Berlin. Prof. Kettner studierte bei Karl-Otto Apel und Jürgen Habermas und verbrachte mehrere Forschungs- und Lehraufenthalte im In- und Ausland, bevor er schließlich den Lehrstuhl für praktische Philosophie an der Privaten Universität Witten/Herdecke übernahm. Dort ist er seit 2007 Forschungsdekan. Als Philosoph wird er der Frankfurter Schule zugerechnet, jedoch erstrecken sich seine Forschungsinteressen über ein weites Feld: angefangen bei der Bioethik, Medizinethik, Wirtschaftsethik, Diskursethik, Kritische Theorie, bis hin zum Naturalismus und letztlich der Psychoanalyse. <br /><br />Der Vortrag von Prof. Kettner findet statt im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesungen des Sommer-Semesters an der IPU Berlin mit dem Titel &quot;Psychoanalyse als Kulturreflektion: Pathologien der Moderne - Gewissheit als Fiktion&quot;. Mit dieser auf zunächst vier Semester angelegten Vortragsreihe will die IPU einen Diskurs zwischen Psychoanalyse und den Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften etablieren und verstetigen. Alle Interessenten sind hierzu herzlich eingeladen. <br /><br />Alle Vorträge beginnen um 20.00 c.t. und finden im großen Hörsaal der IPU, Stromstraße 2, 10555 Berlin, 3.OG statt.<br />Der Eintritt kostet 5.- Euro, Studierende aller Hochschulen Berlins sowie Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der IPU haben freien Eintritt.<br /><br /><br /><b>Nächste Veranstaltungstermine</b><br />&nbsp;<br />03.05.2012 - Prof. Dr. Christa Rohde-Dachser, Frankfurt / Hannover<br />Was sich ändert und was bleibt. Über die Unkündbarkeit der Verheißung<br /><br />29.05.2012 - Siri Hustvedt, Ph.D., New York<br />Between You and Me: Art and Analysis<br /><br />12.07.2012 - Dr. Ronald Britton, London<br />Natural, Unnatural and Super-natural Beliefs]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 10:59:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title>Infotag 2012 für Studieninteressierte</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/infotag-2012-fuer-studieninteressierte.html</link>
<description>Am Infotag 2012 erfahren Studieninteressierte mehr über das spannende Studium der Psychologie an...</description>
<content:encoded><![CDATA[Mehr über das spannende Studium der Psychologie an der IPU Berlin erfahren Studieninteressierte während des Infotages am 11.05.2012. Nach einer kurzen Einführung durch den Präsidenten, Prof. Dr. Jürgen Körner, können sich Interessenten gezielt über die IPU-Studiengänge informieren und in persönlicher Atmosphäre mit Professoren, Studierenden und Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Sowohl Studienanfänger als auch Quereinsteiger und Berufstätige mit erstem akademischen Abschluss sind dazu herzlich eingeladen.<br /><br />Die IPU Berlin ermöglicht ein deutschlandweit einzigartiges Studium der Psychologie mit psychoanalytischem Schwerpunkt, das interdisziplinär und praxisnah ausgerichtet ist. Das Studienangebot umfasst:
<ul><li>Bachelorstudiengang BA Psychologie, grundständig</li></ul>
<ul><li>Masterstudiengang MA Psychologie mit klinischem Schwerpunkt, als Vollzeitstudium und berufsbegleitend als Teilzeitstudium</li></ul>
<ul><li>Masterstudiengang MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften, berufsbegleitend als Teilzeitstudium</li></ul>
<ul><li>Masterstudiengang MA Erziehungswissenschaft - Psychosoziale Intervention (in Überarbeitung)</li></ul>
<ul><li>Masterstudiengang MA &quot;Integrierte Versorgung psychotisch erkrankter Menschen&quot; (geplant)</li></ul>
<ul><li>Promotionsprogramm (geplant)</li></ul>
Der Studiengang MA Psychologie steht auch solchen Studienbewerbern offen, die zuvor ein sozialwissenschaftliches Hochschulstudium absolviert haben. Wenn sie dabei das Fach Psychologie nur als Nebenfach studiert haben, müssen sie Brückenkurse belegen, um fehlendes psychologisches Wissen nachzuholen.<br /><br />Bewerbungsstart für Interessenten, die im kommenden Wintersemester gerne an der IPU studieren möchten, ist der 01.04.2012. Die IPU wählt ihre Studierenden individuell in persönlichen Gesprächen aus und wendet keinen Numerus Clausus (NC) an.<br /><br /><b>Infotag<br />am 11. Mai von 16 bis 19 Uhr<br />in der IPU, Stromstraße 2, 10555 Berlin</b><br /> <br />Um eine unverbindliche <link 164 - internal-link "Anmeldung Infotag 11.05.2012">Anmeldung</link> wird gebeten.]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 12:00:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title>Bewerbungsstart für das Wintersemester 2012</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/bewerbungsstart-fuer-das-wintersemester-2012.html</link>
<description>Bewerbungsstart für das Wintersemester 2012 an der IPU Berlin ist am 01.04.2012.Semesterbeginn für...</description>
<content:encoded><![CDATA[Studieninteressierte können sich ab dem 01.04.2012 für ihren Wunschstudiengang an der IPU bewerben. Semesterbeginn für die nächsten Bachelor- und Master-Studiengänge ist der 01.10.2012. Die IPU bietet zum kommenden Wintersemester 2012/2013 einen neuen Studiengang MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften an. Damit baut die erste psychoanalytische Hochschule in Deutschland das bereits bestehende Studienangebot weiter aus.<br /><br />Der Studiengang Bachelor of Arts Psychologie ist für diejenigen geeignet, die von Anfang an praxisorientiert studieren wollen. Der erfolgreiche Abschluss eines richtungsweisenden Master-Studiengangs mit psychoanalytischem Schwerpunkt an der IPU eröffnet unseren Absolventen vielfältige berufliche Chancen und Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung.<br /><br />Studieninteressenten, die sich zum Zwecke des Psychologie-Studiums für die IPU Berlin entscheiden, erwartet nicht nur eine Lernumgebung mit modernster Ausstattung und einer persönlichen Atmosphäre, sondern sie treffen auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Raum schaffen für die individuellen Neigungen und Forschungsinteressen ihrer Studentinnen und Studenten. <br /><br />Wenn Sie Psychoanalyse praxisnah in Berlin studieren wollen, freuen wir uns auf Ihre <link http://www.ipu-berlin.de/?id=20 - internal-link Bewerbung>Bewerbung</link>.]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 14:44:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title>Studium MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften </title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/studium-ma-psychoanalytische-kulturwissenschaften.html</link>
<description>Der Master-Studiengang MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften startet im Wintersemester 2012 an...</description>
<content:encoded><![CDATA[Zum Wintersemester 2012/2013 erweitert die IPU Berlin ihr Studienangebot um einen neuen Studiengang. Der berufsbegleitende MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften wird zum Vorlesungsbeginn im Oktober 2012 mit einer ersten Studierendenkohorte anlaufen. Ab Anfang April können sich Interessierte für einen der vorhandenen Studienplätze bewerben. Mit jedem Bewerber / jeder Bewerberin wird ein Auswahlgespäch geführt. <br /><br />Die Kulturwissenschaften, die an deutschen Universitäten relativ breit aufgestellt sind, erfahren durch die konzeptuelle Ausrichtung des neuen IPU-Studiengangs nun auch eine psychoanalytische Perspektivierung, die zu einer Weiterentwicklung des Diskurses und der Forschungsansätze beitragen wird. Den Studierenden vermittelt das Master-Studium an der IPU fundierte Einblicke sowohl in das kulturtheoretische Feld als auch in die &quot;Wissenschaft vom Unbewussten&quot;. Zwischen diesen beiden Perspektiven wird sich ein differenziertes Verständnis für die aufschlussreiche und produktive Verbindung zwischen Psychoanalyse und Kultur entwickeln. Im Schwerpunktstudium können die Studierenden dann zwischen drei Studienschwerpunkten wählen und sich anschließend im Rahmen eines Aufbaustudiums wissenschaftlich weiterqualifizieren und eine Master-Arbeit anfertigen. Vollständig studiert umfasst der Master-Studiengang insgesamt 8 Semester (120 Leistungspunkte).<br /><br />Der MA Psychoanalytische Kulturwissenschaften wird als berufsbegleitendes Teilzeitstudium angeboten.* Die Lehrveranstaltungen eines jeden Semesters&nbsp; finden an vier Blockwochenenden und einer Blockwoche statt. Dieser Studiengang&nbsp; richtet sich an all jene, die ihr Wissensspektrum erweitern und eine psychoanalytisch-kulturwissenschaftliche Expertise in ihre künstlerischen, pädagogisch- und therapeutisch-beratenden oder in der Medien-, Film- oder Kulturwirtschaft angesiedelten Berufsfelder erwerben wollen.<br /><br /><span class="name-of-person">(*Vorbehaltlich der endgültigen Genehmingung durch die Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Wissenschaft.)</span>]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 09:03:00 +0100</pubDate>
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<title>Was Freud und Tarantino gemeinsam haben</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/was-freud-und-tarantino-gemeinsam-haben.html</link>
<description>Was Freud und Tarantino gemeinsam haben drückte die Vortragsreihe Pathologien der Moderne...</description>
<content:encoded><![CDATA[Die öffentliche Vortragsreihe &quot;Pathologien der Moderne - Maskeraden der Gewalt&quot; hat sich zu einem publikumswirksamen Bestandteil der IPU entwickelt. Nicht ohne Grund. Wie renommierte Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen detaillierte Einblicke in die Thematik gewährten, was die Vorlesungen an überraschenden Erkenntnissen boten, und welchen Beitrag die Psychoanalyse bei der Untersuchung der verschiedenen Formen von Gewalt hat - all das konnten die Gäste in den vergangenen Veranstaltungen hautnah erleben.<br /><br />Auch der Vortrag über die &quot;Archaisierung der Gewalt in der gegenwärtigen Moderne&quot; von Prof. Dr. Hartmut Böhme, einem profunden Kenner der Psychoanalyse und der Originalschriften Sigmund Freuds, dürfte bei einigen Zuhörern eine Gänsehaut verursacht haben. Ob es dem Zufall geschuldet oder wohlfeil geplant war, dass sein Vortrag zeitgleich mit Beginn der 62. Filmfestspiele Berlin, der &quot;Berlinale&quot;, stattfand, dieses Geheimnis wurde nicht gelüftet. Dafür gewährte der Professor für Kulturtheorie und Mentalitätsgeschichte am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin dem Publikum Einblicke in seine Erkenntnisse über die Verflechtungen zwischen Kultur und Barbarei anhand exemplarischer Beispiele aus der Filmwelt.<br /><br />Die zerstörerische Kraft einer &quot;von Allem entblößten Gewalt&quot;, die &quot;keine Ursache und keinen Kontext braucht&quot;, beschrieb der Kulturwissenschaftler Böhme anhand dreier Spielfilme aus der jüngeren Vergangenheit. Darunter &quot;Inglourious Basterds&quot; des amerikanischen Filmemachers Quentin Tarantino sowie die zwei Filme &quot;Funny Games&quot; und &quot;Das weiße Band&quot; des österreichischen Regisseurs Michael Haneke. Die Gewalthandlungen der Protagonisten und der sie beeinflussenden Faktoren ließen sich, so Prof. Böhme, &quot;symptomatisch&quot; zur Analyse des &quot;archaischen Erbes&quot; (Freuds These in den Diskussionen um 1900 über die Unvergänglichkeit des stammesgeschichtlichen Erbes) von Gewalt heranziehen.<br /><br />Seiner Ansicht nach gehe von diesen Filmen eine zentrale Botschaft aus, und zwar die: Die Kultiviertheit eines Menschen steht in keinem Gegensatz zu der von ihm ausgeführten Gewalt. Die todbringende Kombination aus dem &quot;messerscharfen Verhör&quot; und der &quot;sanften Verführung zum Verrat&quot; aus der Anfangsszene in Tarantinos &quot;Inglourious Basterds&quot; bezeichnete er in diesem Zusammenhang als &quot;das deutlichste Beispiel&quot; einer &quot;unausweichlichen Eskalation von Gewalt&quot;. Sei es doch gerade die Kultiviertheit des SS-Standartenführers Hans Landa (gespielt von Christoph Waltz), die dieser erfolgreich als &quot;Instrument seiner gewalttätigen Strategie&quot; gegen einen französischen Bauern einsetze und die schließlich die Ermordung der im Haus des Bauern versteckten Menschen jüdischen Glaubens nach sich zieht. Hier zeige sich eine Parallele zu Freuds kulturpessimistischer Sicht: demnach war Kultur nicht mehr als &quot;ein Firnes am Abgrund der Gewalt&quot;.<br /><br />Prof. Böhmes Vortrag war die vierte und letzte Vorlesung in der IPU-Ringvorlesungsreihe&nbsp; &quot;Pathologien der Moderne - Maskeraden der Gewalt&quot; dieses Winter-Semesters, die im kommenden Sommer-Semester 2012 unter dem Titel &quot;Pathologien der Moderne - Gewißheit als Fiktion&quot; wieder aufgenommen werden wird. Schon jetzt freuen wir uns auf die sicherlich wieder spannenden Vorträge, zu der alle Interessenten herzlich eingeladen sind.<br /><br /><br /><b>Nächster Veranstaltungstermin</b><br />19.04.2012 - Prof. Dr. Matthias Kettner, Witten/Herdecke<br />Das Versagen in der Freiheit. Über ein modernes Lebensgefühl]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 16:59:00 +0100</pubDate>
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<title>Einladung zum Infotag am 17.02.2012</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/einladung-zum-infotag-am-17022012.html</link>
<description>Einladung zum Infotag am 17.02.2012 an der IPU Berlin.Erfahren Sie mehr über das spannende Studium...</description>
<content:encoded><![CDATA[Erfahren Sie mehr über das spannende Studium des Master Psychoanalytische Kulturwissenschaften - kommen Sie am 17. Februar in die IPU. Ich möchte Sie herzlich zu unserem &quot;Infotag&quot; für den Studiengang Master Psychoanalytische Kulturwissenschaften einladen, der im Wintersemester 2012/2013 beginnen wird. Nach einer kurzen Einführung können Sie sich gezielt über den Studiengang informieren und die Hochschule kennenlernen.<br />&nbsp;<br />Infotag<br />am <b>17. Februar 2012</b> von <b>16 bis 18 Uhr</b><br />in der IPU, Stromstraße 2, 10555 Berlin<br /><br />Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei der Bekanntmachung des Infotages unterstützen. Gerne können Sie hierfür diese Informationen einfach per E-Mail an mögliche Interessenten, z.B. aus Ihrem Bekanntenkreis, weiterleiten. Dafür danken wir Ihnen ganz herzlich.<br />&nbsp;<br />Wir freuen uns auf Sie.<br />Mit besten Grüßen.<br />Prof. Dr. Lilli Gast, Vize-Präsidentin der IPU]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:06:00 +0100</pubDate>
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<title>Vortrag über Archaisierung der Gewalt </title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/vortrag-ueber-archaisierung-der-gewalt.html</link>
<description>Am 09.02.2012 wird Prof. Dr. Hartmut Böhme an der IPU Berlin einen Vortrag über die Archaisierung...</description>
<content:encoded><![CDATA[Am Donnerstag, den 09.02.2012, wird Prof. Dr. Hartmut Böhme einen Vortrag über die &quot;Archaisierung der Gewalt in der gegenwärtigen Moderne&quot; halten. Herrn Prof. Böhmes Vortrag ist die vierte und letzte Vorlesung in der IPU-Ringvorlesungsreihe&nbsp; &quot;Pathologien der Moderne - Maskeraden der Gewalt&quot; dieses Winter-Semesters, die im kommenden Sommer-Semester unter dem Titel &quot;Pathologien der Moderne - Gewissheit als Fiktion&quot; wieder aufgenommen werden wird.<br /><br />Wir möchten alle Interessierten auch dieses Mal wieder herzlich einladen, sich mit uns und anderen Gästen auf diesem spannenden Feld zu bewegen und den Abend, im Anschluss an den Vortrag, bei einem kleinen Umtrunk ausklingen zu lassen.<br /><br />Der mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Wissenschaftler Hartmut Böhme ist seit 1993 Professor für Kulturwissenschaft am Lehrstuhl für Kulturtheorie und Mentalitätsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Mitherausgeber der Zeitschrift für Kulturwissenschaft.<br /><br />Der Vortrag findet im großen Hörsaal im Seminargebäude der IPU statt (Stromstraße 2, 3. OG, 10555 Berlin).<br />Beginn 20.00 c.t.<br />Eintritt 5,- Euro; Studierende der Berliner Hochschulen haben freien Eintritt.]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 17:14:00 +0100</pubDate>
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<title>Psa Kulturwissenschaft ohne NC in Berlin studieren</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/psa-kulturwissenschaft-ohne-nc-in-berlin-studieren.html</link>
<description>Den Master Psychoanalytische Kulturwissenschaft ohne NC an der IPU Berlin berufsbegleitend...</description>
<content:encoded><![CDATA[Der Masterstudiengang Psychoanalytische Kulturwissenschaft startet zum Wintersemester 2012/2013. Er wird an der IPU Berlin zum ersten Mal angeboten. Die Besonderheit dieses Studienganges liegt in der Verdopplung seines perspektivischen Zuganges: Die Schnittstelle Psychoanalyse/Kultur wird von beiden Seiten her studiert. Einerseits sind kulturelle Fragestellungen originärer Teil psychoanalytischer Gegenstandsbildung, andererseits psychoanalytische Zugangsweisen unverzichtbarer Teil der Kulturwissenschaft. <br /><br />Das Studium wird als berufsbegleitendes Teilzeitstudium angeboten. Das ganze Studium umfasst insgesamt acht Semester (120 Leistungspunkte) und ist in drei aufeinanderfolgende Studienabschnitte gegliedert*. Wahlweise werden derzeit drei Studienschwerpunkte im Spannungsfeld von Theorie und Praxis angeboten. Studierende haben die Möglichkeit, den Studiengang Psychoanalytische Kulturwissenschaften mit dem akademischen Grad &quot;Master of Arts (M.A.)&quot; mit 120 ECTS abzuschließen oder wahlweise auch als weiterbildenden Studiengang mit 60 oder 90 ECTS zu studieren oder aber einzelne Studienabschnitte als zertifizierte Fortbildung mit 30 ECTS zu belegen. <br /><br />Das Masterstudium richtet sich, je nach vertiefender Studienrichtung, an verschiedene Fach- und Berufsgruppen: darunter PsychoanalytikerInnen, PsychotherapeutInnen, BeraterInnen, Medienwissenschaftler, JuristInnen, JournalistInnen, Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen, KünstlerInnen etc. - an all jene also, die ihr Wissensspektrum erweitern und eine psychoanalytisch-kulturwissenschaftliche Expertise in ihre künstlerischen, pädagogisch- und therapeutisch-beratenden oder in der Medien-, Film- oder Kulturwirtschaft angesiedelten Berufsfelder eintragen wollen.<br /><br />Bewerber für den Studiengang sollten ein Universitätsstudium (Magister, Diplom, Staatsexamen, Bachelor) in einem kultur-, geistes-, sozial-, gesundheitswissenschaftlichen oder künstlerischen Studiengang erfolgreich absolviert haben. Über Ausnahmen entscheidet die Zulassungskommission der IPU. <br /><br />Wenn Ihr Interesse geweckt ist, können Sie sich für das kommende Wintersemester 2012/2013 an der IPU bewerben. Die IPU wählt ihre Studierenden individuell in persönlichen Gesprächen aus und wendet keinen Numerus Clausus (NC) an.<br /><br /><span class="name-of-person">(*Vorbehaltlich der endgültigen Genehmingung durch die Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Wissenschaft.)</span>]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:24:00 +0100</pubDate>
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<title>Moderne Höllen als paradiesische Erfahrung</title>
<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/moderne-hoellen-als-paradiesische-erfahrung.html</link>
<description>Für die Gäste der IPU Berlin war der Vortrag am 12.01.2012 von Prof. Dr. Dr. Rolf-Peter Warsitz...</description>
<content:encoded><![CDATA[Am 12.01.2012 versammelten sich im Großen Hörsaal der IPU wieder zahlreiche Gäste, um den Vortrag von Prof. Dr. Dr. Rolf-Peter Warsitz über &quot;Moderne Höllen&quot; zu hören. Der Mitherausgeber der Zeitschrift PSYCHE und Professor an der Universität Kassel folgte der Einladung der Vorbereitungsgruppe, um an diesem Abend die dritte Veranstaltung im Rahmen der öffentlichen IPU-Vorlesungsreihe &quot;Patholgien der Moderne - Maskeraden der Gewalt&quot; zu bestreiten.<br /><br />Prof. Warsitz überbrachte seine wichtigste Botschaft gleich am Anfang seines Vortrags; das Anliegen der Psychoanalyse sei es, &quot;Deutungsmuster des Jenseitigem im Diesseitigen&quot; herzustellen. Diesem Motto folgend schlug der promovierte Philosoph und Mediziner anschließend einen zeitgeschichtlichen Bogen, der bis weit zurück in die griechischen Mythologie reichte. Er wies darauf hin, dass deren tragische Helden und Mächte der Unterwelt über Jahrhunderte hinweg berühmte und weniger berühmte Maler inspirierten, die epochale Auffassung über die &quot;Hölle&quot; in Form von ausdruckstarken Gemälden darzustellen. Die &quot;schrecklich schöne&quot; Bildsprache dieser alten Meisterwerke, von Prof. Warsitz als &quot;klassische Höllen&quot; tituliert, könne den Psychoanalytikern - im Gegensatz zu der im Vergleich dazu unsagbaren Bilderwelt über die Katastrophen des &quot;traumatisierten 20. Jahrhunderts&quot;, ergo der &quot;modernen Höllen&quot; - durchaus wichtige Impulse bei ihrer Arbeit liefern. Als praktizierender Psychoanalytiker setze er im Umgang mit Borderline-Patienten auf die Symbolkraft eben dieser &quot;klassischen Höllen&quot;, um eine gemeinsame &quot;Sprache&quot; zwischen ihm und seinen Patienten herstellen zu können.<br /><br />Das &quot;Sprechen zu ermöglichen, da wo man nicht sprechen kann&quot; kennzeichne die Psychoanalyse, sagte der Analytiker Warsitz und schilderte den Fall einer von ihm behandelten Borderline-Patientin, die ihm auf eine unangenehm ostentative Art und Weise ihre Schnittwunden präsentierte, jedoch nicht imstande war, darüber zu sprechen; solange, bis er ihr sagte, er halte das nicht mehr aus. Dann, so Warsitz, erst dann war der Bann gebrochen und sie äußerte das Gefühl, zum ersten Mal verstanden worden zu sein. Diese &quot;Repräsentierbarkeit des Nicht-Sagbaren&quot; herzustellen, ist seiner Auffassung nach Aufgabe der Psychoanalyse. Insbesondere bei der psychopathologischen Auseinandersetzung mit Borderline, diesem &quot;Symptom der Moderne&quot;, das in vielen Fällen geprägt sei durch eine Sprache der Inszenierung von &quot;in die Haut geritzter Zeichen&quot; der betroffenen Personen, habe sich Prof. Warsitz' Beobachtungen zufolge die Kraft der Bildsprache der &quot;klassischen Höllen&quot; bewährt, um zu dem tief verborgenen Seelenleben der Patienten vordringen zu können.<br /><br />Die Auffassung des Wissenschaftlers, man könne all die traumatischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts nicht &quot;literarisieren&quot;, teilten nicht alle der fachkundigen Gäste. Während der vorgestellte Denkansatz einer Teilnehmerin eine regelrechte &quot;paradiesische Erfahrung&quot; bescherte, verspürte eine andere geradezu &quot;Kulturpessimismus&quot;. Jedoch, es ist das Ziel der Vorlesungsreihe, einen Diskurs zwischen der Psychoanalyse und den Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften anzustoßen und zu etablieren. Und die Fragen und Kommentare der fachkundigen Gäste waren schließlich so vielfältig, dass die Gespräche bei einem kleinen Umtrunk in gemütlicherer Atmosphäre noch eine ganze Weile weitergeführt wurden.<br /><br />Interessenten sind wieder herzlich auch zu der letzten Veranstaltung im Rahmen der Vorlesungsreihe in diesem Wintersemester 2011/12 eingeladen.<br /><br /><b>Nächster Veranstaltungstermin:</b><br /><br />09.02.2012 - Prof. Hartmut Böhme, Berlin<br />Archaisierung der Gewalt in der gegenwärtigen Moderne]]></content:encoded>
<category>IPU News</category>
<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:30:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Vortrag von Prof. Warsitz über moderne Höllen</title>
			<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/vortrag-von-prof-warsitz-ueber-moderne-hoellen.html</link>
			<description>Am Donnerstag, den 12.01.2012, wird Prof. Dr. Dr. Rolf-Peter Warsitz einen Vortrag über moderne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Donnerstag, den 12.01.2012, wird Prof. Dr. Dr. Rolf-Peter Warsitz den dritten Vortrag in der öffentlichen IPU-Ringvorlesungsreihe des Winter-Semesters &quot;Pathologien der Moderne - Maskeraden der Gewalt&quot; halten. Der Titel seines Vortrages lautet &quot;Moderne Höllen&quot;. Auch dieses Mal wird es wieder die Möglichkeit geben, bei einem kleinen Umtrunk im Anschluss an den Vortrag weiterzudiskutieren. Wir laden alle Interessierten sehr herzlich dazu ein. <br /><br />Prof. Warsitz ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für Soziale Therapie, Supervision und Organisationsberatung (ISTSO) und Vorsitzender der Ulrich Sonnemann Gesellschaft an der Universität Kassel. Außerdem ist er Mitherausgeber der Zeitschrift PSYCHE und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der IPU.<br /><br />Der Vortrag findet im großen Hörsaal im Seminargebäude der IPU statt (Stromstraße 2, 3. OG, 10555 Berlin).<br />Beginn 20.00 c.t.<br />Eintritt 5,- Euro; Studierende der Berliner Hochschulen haben freien Eintritt]]></content:encoded>
			<category>IPU News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 11:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vortrag der Ringvorlesung zu Maskeraden der Gewalt    </title>
			<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/vortrag-der-ringvorlesung-zu-maskeraden-der-gewalt.html</link>
			<description>Der Vortrag über Gefühlte Ungerechtigkeit der Ringvorlesung zu Maskeraden der Gewalt von Prof....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Vortrag über &quot;Gefühlte Ungerechtigkeit&quot;&nbsp;des renommierten Wissenschaftlers Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl war die zweite Veranstaltung im Rahmen der öffentlichen IPU-Ringvorlesungsreihe des Winter-Semesters &quot;Pathologien der Moderne - Maskeraden der Gewalt&quot;. Prof. Haubl lehrt seit 2003 Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie an der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt / Main und ist derzeit stellvertretender Geschäftsführender Direktor des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt. <br /><br />Haubl vertritt einen transdisziplinären Ansatz, wobei er sich neben der Psychoanalyse einer Reihe von zusätzlichen Methoden aus benachbarten Disziplinen, wie der Sozialphilosophie, Krankheitslehre, Verhaltensbiologie, aber auch der Ökonomie, bedient. Die Stifterin der IPU, Prof. Dr. Christa Rohde-Dachser, würdigte ihn als Wissenschaftler, dessen Arbeiten insbesondere über den menschlichen Neid ihn zu einem prädestinierten Redner für die Ringvorlesungsreihe mache.<br /><br />Haubl erwähnte gleich zu Beginn seines Vortrags einige Studien- und Umfrageergebnisse, die belegen, wie weit die soziale Schere - ein idealer Nährboden für gefühlte Ungerechtigkeit - bereits auseinander gegangen ist. Aktuellen Zahlen aus dem Jahre 2008 zufolge besäßen in Deutschland die Reichen achtmal mehr als die Armen. In manchen Städten lebten 40 Prozent der Kinder unterhalb der Armutsgrenze. &quot;Sie verhungern zwar nicht&quot;, so Haubl, aber sie &quot;verelenden&quot;. Die Wahrnehmung der Menschen von sozialen Missständen dieser Art auf der einen Seite und auf der anderen Seite Firmen-Vorstände, die sich weit über die Unternehmenserlöse hinaus bereichern, erzeuge &quot;gefühlte Ungerechtigkeit&quot;. Diese &quot;besondere Art des Zorns&quot; ist nach Einschätzung Haubls bereits soweit fortgeschritten, dass er die Demokratie &quot;ein Stück weit&quot; gefährdet sieht. Sein Eindruck bestätige sich auch anhand von Umfrageergebnissen aus den Jahren 2002 bis 2007. Demnach traue jeder Dritte im Osten und jeder Zweite im Westen der Demokratie nicht mehr zu, soziale Probleme zu lösen. Für ihn sei das gesellschaftlicher &quot;Sprengstoff&quot;. <br /><br />Der Wissenschaftler der Frankfurter Goethe-Universität erinnerte daran, dass schon für Sigmund Freud der Gerechtigkeitssinn eine Reaktionsbildung gegen Eifersucht und Neid war. Psychoanalytisch betrachtet sei Gerechtigkeit ein Ich-Ideal, der Gerechtigkeitssinn trete für ihre Realisierung ein. Die Zuhörer erfuhren, was Menschen fühlen, wenn sie ungerecht behandelt werden oder sich ungerecht behandelt fühlen und unter welchen Bedingungen diese sozialen Gefühle in Reaktionen wie Neid, Eifersucht oder gar Gewalt umschlagen können. Der Psychoanalyse bescheinigte er in diesem Zusammenhang, sie könne dabei helfen, die zu Grunde liegenden Motive zu klären. Auch habe Freud bereits gewusst, dass sich das Ungerechtigkeitsgefühl am stärksten durch Rache befriedigen lässt. Haubl ist überzeugt, dass man erst durch eine Enttabuisierung von Gewalt die Realität anerkennen könne und dadurch &quot;an Spielraum&quot; zurückgewinne. <br /><br />Die abschließende Fragerunde offenbarte ein reges Interesse der anwesenden Gäste an der gestellten Thematik der Ringvorlesungsreihe. Viele Teilnehmer nutzten noch das anschließende Beisammensein zu vertiefenden Gesprächen mit anderen Gästen, Hochschullehrern und Studierenden der IPU.<br /><br />Interessenten sind herzlich zu allen weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Vorlesungsreihe eingeladen.<br /><br /><b>Nächster Veranstaltungstermin:</b><br /><br />12.1.2012 - Prof. Rolf-Peter Warsitz, Kassel<br />Moderne Höllen]]></content:encoded>
			<category>IPU News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gruß des Präsidenten zum Jahresausklang</title>
			<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/gruss-des-praesidenten-zum-jahresausklang.html</link>
			<description>Gruß des Präsidenten der IPU Berlin zum Jahresausklang.Die Hochschule kann stolz sein auf das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das zweite Jahr der noch jungen IPU Berlin geht in wenigen Tagen zu Ende. Die Hochschule kann stolz sein auf das Erreichte: Insbesondere die psychologischen Studiengänge haben ein starkes Interesse geweckt, sodass mehr als 300 Studierende für das WS 2011/12 eingeschrieben sind. Der Personalbestand von 11 festangestellten Professoren und zahlreichen wissenschaftlichen Mitarbeitern, Gastprofessoren und Lehrbeauftragten reichte soeben aus, die erforderliche Lehrkapazität aufzubringen.<br /><br />Im kommenden Jahr sollen neue Studiengänge hinzukommen: Ein Master of Arts Psychoanalytische Kulturwissenschaften und ein strukturiertes Promotionsprogramm &quot;Psychodynamische Psychotherapie&quot;, das sich insbesondere an Psychologen und Ärzte wendet, die sich in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten befinden. Später im Jahr soll dann ein MA Psychosentherapie in Kooperation mit der Charité, der Alice Salomon und der Katholischen Hochschule Berlin und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eingerichtet werden. Dementsprechend werden zu Jahresbeginn eine Reihe von Hochschullehrerstellen ausgeschrieben werden, sodass die IPU in der Lehre, aber auch in der Forschung noch produktiver werden wird.<br /><br />In der Fachöffentlichkeit ist die IPU bereits sehr bekannt, und die Vorbehalte, die in der öffentlichen Verwaltung gegenüber einer psychoanalytisch ausgerichteten privaten Universität zu erkennen waren, schwinden zusehends. Erst vor wenigen Tagen bestätigte das Landesamt für Gesundheit und Soziales der IPU, dass ihre beiden Studiengänge BA und MA Psychologie die Voraussetzungen für die Aufnahme in eine nachfolgende Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten voll und ganz erfüllen.<br /><br />Leider wird uns mit dem Jahresende unser Kanzler, Herr Chodzinski, verlassen. Sein Nachfolger, Dr. Helmut Polzer, wird sich in diesen Tagen selbst auf dieser Website vorstellen.<br /><br />Ich wünsche allen Mitgliedern der IPU, den Hochschullehrern, den Mitarbeitern in der Verwaltung und insbesondere den Hauptpersonen unserer Universität, den Studierenden, ein friedvolles Weihnachtsfest und einen ermutigenden Übergang in das neue Jahr 2012.<br /><br />Prof. Dr. Jürgen Körner<br />Präsident der IPU<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vortrag von Prof. Haubl über gefühlte Ungerechtigkeit</title>
			<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/vortrag-von-prof-haubl-ueber-gefuehlte-ungerechtigkeit.html</link>
			<description>Am Donnerstag, den 15.12.2011, hält Prof. Haubl einen Vortrag über die gefühlte Ungerechtigkeit in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Donnerstag, den 15.12.2011, wird Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl den zweiten Vortrag in der öffentlichen IPU-Ringvorlesungsreihe des Winter-Semesters &quot;Pathologien der Moderne - Maskeraden der Gewalt&quot; halten. Der Titel seines Vortrages lautet &quot;Gefühlte Ungerechtigkeit&quot;. Im Anschluß sind alle Gäste zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. <br /><br />Prof. Haubl lehrt Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie an der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt / Main und ist derzeit stellvertretender Geschäftsführender Direktor des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt.<br /><br />Der Vortrag findet im großen Hörsaal im Seminargebäude der IPU statt (Stromstraße 2, 3. OG, 10555 Berlin).<br />Beginn 20.00 c.t.<br />Eintritt 5,- Euro; Studierende der Berliner Hochschulen haben freien Eintritt]]></content:encoded>
			<category>IPU News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 13:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prof. Dr. Jürgen Straub eröffnet Ringvorlesung</title>
			<link>http://www.ipu-berlin.de/aktuell/artikel/prof-dr-juergen-straub-eroeffnet-ringvorlesung.html</link>
			<description>Prof. Dr. Straub eröffnete die Ringvorlesung an der IPU Berlin. Sie möchte einen Diskurs zwischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bis vor Kurzem war zu befürchten, dass die einseitige, naturwissenschaftliche Ausrichtung der akademischen Psychologie die bereits mehr als 100 Jahre alte Psychoanalyse gänzlich aus den Lehrplänen der Universitäten verdrängt. Sie kehrte erst im Jahre 2009 mit der Aufnahme des Lehrbetriebs an der IPU zurück an eine deutsche Universität. Die über vier Semester angesetzte Vorlesungsreihe &quot;Pathologien der Moderne&quot; markiert nun einen weiteren, wichtigen Meilenstein in der Geschichte der noch jungen Berliner Hochschule. Mit dieser Vortragsreihe will die IPU einen Diskurs zwischen Psychoanalyse und den Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften etablieren und verstetigen.<br /><br />Der Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Straub über &quot;Die Gewalt versagter Anerkennung und die Schwierigkeit, tolerant zu sein&quot; war der Beginn der in diesem Semester stattfindenden Vorlesungen zu dem Thema &quot;Maskeraden der Gewalt&quot;. Über 200 Interessierte folgten gespannt den Ausführungen des ausgewiesenen Experten und Lehrstuhlinhabers für &quot;Sozialtheorie und Sozialpsychologie&quot; an der Ruhr-Universität Bochum. Straubs Darlegungen erstreckten sich nicht nur auf die Psychoanalyse. Er schlug immer wieder interdisziplinäre Brücken von der Sozialforschung über die Kulturanalyse bis hin zu angrenzenden Wissenschaften, die mit unterschiedlichen Perspektiven auf die postmoderne Gesellschaft schauen.<br /><br />Wie aktuell und in ihrer soziokulturellen, bis heute ungebrochenen Bedeutung die Psychoanalyse ist, verdeutlichte Straub am Ende seines Vortrags. Als eine praktische Konsequenz zur Verhinderung von Gewalt schlug er vor, &quot;<i>möglichst viel Geld</i>&quot; an allen Stellen des Bildungssystems zu investieren, wo nicht nur über &quot;<i>neue Formen des Lehrens und Lernens</i>&quot; nachgedacht, sondern auch auf Grundlage vorhandener Erkenntnisse gehandelt wird. Der Notwendigkeit zum Handeln müsse jedoch selbstreflektierendes Lernen vorausgehen und dafür biete die Psychoanalyse &quot;<i>das sicherste Grundgerüst</i>&quot;. Denn nur die Psychoanalyse, so Straub, offeriere eine &quot;<i>Vermittlung und Aneignung von Wissen ohne von eigenen Erfahrungen zu abstrahieren</i>&quot;.<br /><br />Für die Teilnehmer war der Abend nach dem Vortrag noch nicht zu Ende: Sie hatten &quot;Appetit&quot; auf mehr. So bot das anschließende Beisammensein bei Häppchen und Getränken, das in gelöster und guter Stimmung stattfand, eine willkommene Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen zwischen den Gästen, Hochschullehrern und Studierenden der IPU.<br /><br />Interessenten sind herzlich zu allen weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Vorlesungsreihe eingeladen.<br /><br /><b>Nächster Veranstaltungstermin:</b><br /><br />15.12.2011 - Prof. Rolf Haubl, Frankfurt / Main<br />Gefühlte Ungerechtigkeit]]></content:encoded>
			<category>IPU News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 23:22:00 +0100</pubDate>
			
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