Prof. Dr. disc. pol. Michael B. Buchholz

Michael B. Buchholz, erreichbar am besten via email buchholz.mbb@t-online.de, Gastprofessor an der IPU, Sprecher des Graduiertenkollegs "Qualitative Psychotherapieforschung" an der Universität Hildesheim, apl. Prof. am Fachbereich Sozialwissenschaften der Univ. Göttingen und derzeit Vertretungsprofessor für Psychoanalyse an der Univ. Kassel.

Die ersten Erfahrungen mit der Psychoanalyse begannen bei mir im Alter von 17 Jahren, als die damalige Gemeinschaftskundelehrerin mich auf die soeben erschienenen Bücher von Alexander Mitscherlich hinwies, auf die „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ und weitere Fischer-Taschenbücher von Freud, die ich rasend verschlungen habe. Seitdem haben sich meine Interessen an der Psychoanalyse vertieft, als Psychologe und Sozialwissenschaftler bot sich die Kombination mit qualitativen Methoden an. Ich habe Studien in der stationären Psychotherapie durchführen können, die methodisch an der Metaphernanalyse ausgerichtet waren. Eine zweite große Studie über die Tat-Narrative von Sexualstraftätern resultierte methodisch in einer Verbindung der Metaphernanalyse mit Konversations- und Narrationsanalyse. Drei Bücher über psychoanalytische Familientherapie, 4 Bände über Befunde der Psychotherapieforschung und 3 Bände (hg. zusammen mit Günter Gödde) über "Das Unbewusste" sowie weitere Bücher und Aufsätze dokumentieren meine Interessen.

Nach dem Studium habe ich in Beratungsstellen zunächst gearbeitet, dann 6 Jahre lang eine kommunale Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche geleitet. Ein Wechsel an die Universität verband sich mit dem Umzug nach Göttingen, wo ich nach einer 5jährigen Tätigkeit an der familientherapeutischen Universitätsabteilung ab 1990 für fast 10 Jahre die Forschungsabteilung des Krankenhauses für psychosomatische Medizin ("Tiefenbrunn") geleitet habe und danach in die private Praxis als Psychoanalytiker ging. Aber auch vorher schon habe ich Analysen durchgeführt.

Neben den genannten wissenschaftlichen und klinischen Interessen interessieren mich insbesondere die Mikroanalyse therapeutischer Dialoge (insbes. Borderline-Kommunikation), und von Supervisionsgesprächen.

Seit meiner Jugendzeit habe ich mein Interesse für die Musik gepflegt und spiele seit vielen Jahren als Primarius eines (privaten) Streichquartetts.

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Prof. Dr. Michael B. Buchholz

Gastprofessor für Grundlagen der Klinischen Psychoanalyse und psychoanalytische Sozialpsychologie

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