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Forschung: Psychotherapie-Prozessforschung
Lehre: Psychotherapie-Forschungsmethoden und Klinisch-psychologische Diagnostik
Modul 5: Klinisch-psychologische Diagnostik, Seminar
Inhalt: Siehe auch Modulbeschreibung. Schwerpunkt wird das psychodiagnostische Erstgespräch sein, das wir durch theoretisches und praktisches Erlernen (Videobeispiele, Einüben im Rollenspiel) kennenlernen.
ICD-10-Diagnostik, Operationalisierte Psychoanalytische Diagnostik (OPD), Diagnostik mit Tests (zur Symptomatik, Befindlichkeit, Interpersonellem Verhalten, Persönlichkeitsstruktur).
Methodik: Vorträge, Diskussionen, Videodemonstration, Rollenspiele, Referate. Psychometrische Prüfung eines Messinstruments: Reliabilität, Validität, Änderungs-sensitivität, Normierung.
Lernziele: Vermitteln von Praxis bezogenen Kenntnissen (s.o.):
Erstgespräch selbständig führen können und anschließend die erhaltenen Daten interpretieren,
Erstellen einer klinischen Diagnose
Szenisches Verstehen begreifen (Stummfilm)
Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung auch in der Diagnostik verstehen.
Modul 7: Einführung in Forschungsmethoden
Inhalt: Siehe auch Modulbeschreibung. Entwicklung der Psychotherapieforschung; evidenzbasierte Forschung; quantitative und qualitative Methoden; Kriterien der internen und externen Validität; exemplarische nationale und internationale Studien; klassische Forschungsdesigns; multimethodal, multidimensional, multimodales Vorgehen; Erfassungsinstrumente für Outcomemessung; erstes Kennenlernen von Prozessforschung.
Methodik: Vorlesung, dh Vortrag mit Diskussion, Referate, erste praktische Übungen zum Umgang mit Originalliteratur.
Lernziele: nicht mehr Angst vor, sondern Lust auf Forschung bekommen
Originalarbeit kritisch lesen und einordnen können
Forschungsmessinstrumente kennenlernen
Kunst der Beschränkung verstehen (nicht die Welt erklären wollen…)
Ggf. schon eigene kleine Forschungsidee bekommen.
Empirisches Denken auch in der Psychoanalyse
Freude am Forschen
Das Erlebnis (und Ergebnis) von Interaktionsprozessen
Interpersoneller Ansatz in Diagnostik und Therapie, d.h. die eigene Person mit einbringen und reflektieren, Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung, die Wirkung des Unbewussten im szenischen Verstehen.
Im Kontakt mit anderen Menschen geht Vieles, was man sich alleine nie zugetraut hätte (auch in der Lehre); oder auch „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“.
Prof. Dr. Dr. Dorothea Huber
Hochschullehrerin
IPU Berlin
Stromstr. 3
10555 Berlin
Tel.: +49 30 300 117-500
Fax: +49 30 300 117-509
E-Mail: dorothea.huber@ipu-berlin.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung