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HERVORRAGENDES ERGEBNIS FÜR DIE IPU BEIM CHE-RANKING

Die Psychologiestudiengänge der International Psychoanalytic University Berlin haben beim CHE-Hochschulranking 2016/17 der ZEIT herausragende Bewertungen erhalten.

Das Lehrangebot und die räumliche Ausstattung der IPU, ihre Angebote zur Studieneingangsphase und der Berufsbezug des Studiums erhalten ebenso hervorragende Beurteilungen, wie die Unterstützung der Studierenden und die Durchführung der Prüfungen. Die Kriterien „Studienabschlüsse in angemessener Zeit“ und „Unterstützung beim Auslandsstudium“ erzielen gleichfalls bestmögliche Ergebnisse.

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IPU-ANGEHÖRIGE HELFEN FLÜCHTLINGEN IN BERLIN

PU-Studierende übernehmen verbindliche Patenschaften, Gesprächs- und Betreuungsangebote für Familien, Kinder und Jugendliche, die in Flüchtlingswohnheimen untergebracht sind. In einer Notunterkunft machen sie Angebote, die sich nach dem praktischen Bedarf der Flüchtlinge richten. Diese Tätigkeiten werden von Wissenschaftlichen Mitarbeitern, Professoren und niedergelassenen Psychotherapeuten fachlich supervidiert. Den Mitarbeitern der kooperierenden Flüchtlingseinrichtungen bietet die IPU ehrenamtlich qualifizierte Supervisionsgruppen. Wir sehen diese Aktivitäten als unseren Beitrag zur Bewältigung der derzeit wohl herausforderndsten gesellschaftlichen Aufgabe.

In der letzten Zeit gab es zwei Veranstaltungen, bei denen die Flüchtlingsarbeit der IPU vorgestellt wurde, über die wir kurz berichten möchten.

Jahrestagung der VAKJP in Berlin
Am 29. April haben Herr Bulhoes und Frau Becker an der VAKJP-Tagung teilgenommen und gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Ludwig-Körner und Herrn Eckehard Pioch (einem Psychoanalytiker und Supervisor) das IPU-Flüchtlingsprojekt vorgestellt. Der Vortag wurde von dem Vorsitzenden der VAKJP, Herrn Keller, moderiert und war in drei Teile gegliedert. Frau Ludwig-Körner übernahm den Teil zur Forschung und Lehre, Herr Bulhoes und Frau Becker berichteten von der Studierendenarbeit, den Einrichtungen und den Praktikumsbedingungen und Herr Pioch sprach über die Supervision und stellte Erfahrungsberichte ehrenamtlich im Flüchtlingsprojekt arbeitender Supervisoren vor. Im Zuge seines Vortrages wurde Herr Pioch eingeladen, für die Zeitschrift für Kinderanalyse einen Artikel zu schreiben, der demnächst veröffentlicht wird. Die Präsentation erfuhr viel Zuspruch und in Gesprächen im Anschluss erfuhren wir, dass die Flüchtlingsarbeit an der IPU anderen Projekten als Vorbild dient.

DPG-Jahrestagung in Stuttgart
Am 7. Mai haben Herr Bulhoes und Frau Frohnoffs auf der DPG-Jahrestagung in Stuttgart die IPU-Flüchtlingsinitiative vertreten, zum einen in Form einer Posterpräsentation auf dem Marktplatz, zum anderen in der Arbeitsgruppe „Lernen aus Erfahrung / Lernen am Erfolg -– Psychoanalytiker/innen - kompetent in der Flüchtlingsfrage?“. Die Einladung erfolgte durch Frau Dr. med. Bettina Jesberg. Im Rahmen der Veranstaltung erfuhr unsere Arbeit großes Interesse und Nachfrage nach Umsetzungsempfehlungen für ähnliche Initiativen in Baden-Württemberg und Bayern. Besonders hilfreich für unsere Arbeit ist die Vernetzung mit der LVR-Klinik in Düsseldorf, in der Flüchtlinge im Rahmen der Abteilung für transkulturelle Psychotherapie und Psychosomatik behandelt werden und die intensiv über ihre Erfahrungen berichteten. Diesen Austausch wollen wir gemeinsam fortsetzen.

Einen besonderen Stellenwert in unserer Flüchtlingsarbeit nimmt die Supervision ein. Inzwischen werden mit der Unterkunft in der Mertensstraße weitere 1.000 bis 1.500 Geflüchtete hinzugekommen und der Bedarf an Supervisoren steigt ständig, so dass, trotz der langen Liste der freiwilligen Supervisoren zu Beginn unserer Arbeit, nun ein neuer Aufruf für ehrenamtliche Supervisoren erfolgte, um die Arbeit vor Ort unterstützen zu können.​